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Internationales Seminar: Führungs-Akademie moderiert "Special Competence Seminar06" im EU-Büro des Sports in Brüssel
Die Führungs-Akademie hat beim EU-Büro des deutschen Sports in Brüssel ein "Special Competence Seminar06" begleitet. Die Vizedirektorin der Führungs-Akademie, Gabi Freytag, moderierte die dreitägige Veranstaltung, die sie zuvor in enger Abstimmung mit dem EU-Büro inhaltlich geplant hatte. Im Mittelpunkt standen dabei die Kriterien und Chancen der für 2007 neu aufgelegten EU-Förderprogramme "Jugend in Aktion", "Europa für Bürger/-innen" und "Lebenslanges Lernen". Ziel des Seminars war, die Partner mit den Gepflogenheiten von Anträgen bei EU-Fördermitteln vertraut zu machen und sie zu befähigen, eigene Projekte zu initiieren. Insgesamt 15 Vertreter von neun nationalen Dachsportorganisationen, allesamt Kooperationspartner des EU-Büros, hatten sich dazu in Brüssel eingefunden.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Büroleiter Tilo Friedmann erläuterte Britta Jahnke, Referentin im EU-Büro, zunächst die Grundsätze von Förderprogrammen der Europäischen Gemeinschaft. Als nächstes wurde die Neuauflage des Programms "Jugend in Aktion" präsentiert. Unterstützt wurde der Vortrag durch anschließende Ausführungen von Helmut Baudis von der Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur Österreich (ASKÖ), der im Rahmen des Programms im Jahr 2006 eine internationale Jugendbegegnung mit dem Thema "No drugs - play fair" organisiert hatte. Dieses erfolgreiche Projektbeispiel, bei dem interkulturelles Lernen und Anti-Doping-Inhalte kombiniert wurden, ist beispielsweise über das europäische Jugend-Programm gefördert worden. Der erste Tag wurde dann durch ein Resümee von Gabi Freytag von der Führungs-Akademie abgerundet.
Am zweiten Tag des "Special Competence Seminar06" standen die Programme "Europa für Bürger/innen" und "Lebenslanges Lernen" im Mittelpunkt. Zunächst wurde den Teilnehmern und Teilnehmerinnen das EU-Programm "Lebenslanges Lernen" vorgestellt, wobei insbesondere die Aktionen zur Schul- und Erwachsenenbildung eine Rolle spielten. Im Anschluss konnten alle Beteiligten Fragen stellen, die umfassend und kompetent beantwortet wurden.
Förderprogramme wurden mit Best-Practise Beispielen untermauert
Im Anschluss stand dann zunächst das "Leonardo"- Programm der EU im Mittelpunkt. Hier wurde den Beteiligten aufgezeigt, welche Möglichkeiten für den Sport existieren, am "Leonardo"-Programm teilzunehmen, welches auf berufliche Qualifizierung und Weiterbildung ausgerichtet ist. Dann folgte ein Beispiel aus der Praxis von "Leonardo". Die schwedische Dachsportorganisation hatte 2005 sechs Trainees in das EU-Büro des deutschen Sports entsandt. Ziel des sechswöchigen Praktikums war es, sich Wissen aus den Bereichen Europäische Union und Sport anzueignen, um dieses dann in die schwedischen Sportorganisationen einzubringen. Das Praktikum der schwedischen Trainees wurde durch das "Leonardo"-Programm gefördert. Anschließend bekamen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einen Einblick in das Programm "Europa für Bürger/innen". Britta Jahnke stellte das Programm vor und machte deutlich, wo der Sport bei Aktionen wie Städtepartnerschaften und Bürgerprojekten eigene Möglichkeiten hat.
Am dritten und letzten Tag des "Special Competence Seminar06" konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann auch praktisch loslegen. In einem Workshop erarbeiteten sie einen gemeinsamen Projektantrag und tauschten sich zu eigenen Projektideen hinsichtlich der Ziele und Machbarkeit aus. Unterstützung erhielten alle von Guido Cools von der Sportjugend Brandenburg, der Tipps aus mehreren Jahren Erfahrung mit den EU-Förderprogrammen gab. Gabi Freytag von der Führungs-Akademie leitete fachkundig durch das Programm und moderierte die vielen Ideen und Beiträge die aus der Gruppe kamen. Nach drei Tagen Seminar waren alle Beteiligten zwar erschöpft, jedoch auch einig darin, enorm viel Wissen für die praktische Arbeit in den nationalen Sportorganisationen mitgenommen zu haben.


