Nachrichten der Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes

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22. Februar 2007

"Die Flexibilität der Führungs-Akademie ist ein unschätzbarer Vorteil."

Der 51-jährige Rainer Reisloh ist Mitglied der Geschäftsleitung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und dort für die Bereiche Personal, Finanzen und Controlling zuständig. Der Diplom-Betriebswirt kam Ende 1984 zur FN. Die Geschäftsstelle organisiert mit einem Jahresetat von 18 Millionen Euro alle Bereiche des Pferdesports in Deutschland. Rund 50 % der organisierten Reiterinnen und Reiter sind unter 26 Jahre alt und drei Viertel von ihnen sind weiblich.

Seit mittlerweile über 10 Jahren arbeiten die Reiterliche Vereinigung und die Führungs-Akademie des DOSB in Sachen Aus- und Fortbildung zusammen. Aktuell findet eine Qualifizierungsmaßnahme für rund 50 Mitarbeiter zur Optimierung der Projektmanagementprozesse innerhalb der Geschäftsstelle der Reiterlichen Vereinigung statt, die Referentin Tanja Gröber für die Führungs-Akademie durchführt.

 

 

Was war der Anlass, bzw. die Motivation innerhalb der FN für die jüngste Qualifizierungsoffensive für die Mitarbeiter der Geschäftsstelle?

 

Qualifizierte Mitarbeiter sind für die Reiterliche Vereinigung unverzichtbar, daher gehören Schulungen bei uns einfach dazu. Konkreter Anlass, das Thema Projektmanagement zum Inhalt für eine Schulung zu machen waren zwei konkrete Projekte, an Hand derer uns die Wichtigkeit gewisser Managementwerkzeuge noch einmal vor Augen geführt wurde, insbesondere die Wichtigkeit eines stringenten Projektmanagements.

 

 

Was sind ihre Ziele der Qualifizierungsmaßnahme, bzw. was erwarten Sie sich davon?

 

Wir sind sicher, dass die Mitarbeiter nach der Schulung das gleiche Wissen beim Thema Projektmanagement haben, also dieselbe Sprache sprechen. Das wird uns künftig dazu verhelfen, noch effizienter zu arbeiten. Außerdem erhoffen wir uns, dass die Mitarbeiter in Zukunft noch sensibilisierter sind, wenn es um das Thema "Zielorientiertes Arbeiten" geht.

 

 

Welche Aufgaben genau hat die Geschäftsstelle innerhalb der FN und wie viele Mitarbeiter sind dort beschäftigt?

 

Die Geschäftsstelle der Reiterlichen Vereinigung ist in der Deutschland der kompetente Ansprechpartner in allen Fragen rund um das Pferd . Wir geben u.a.. den organisatorischen Rahmen für bundesweit ca. 3.500 Turniere pro Jahr mit rund 90.000 Reiterinnen und Reitern, sowie ca. 15.000 Pferden, deren Daten wir erfassen. Daneben organisiert die Geschäftsstelle natürlich auch breitensportliche Wettbewerbe, ist in Fragen des Umweltschutzes Ansprechpartner und kümmert sich auch um die Themenbereiche Pferdehaltung und Stallbau, sowie die Doping- und Medikationsproblematik. Damit sind 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Geschäftsstelle in Warendorf beschäftigt. Hinzu kommen 20 Mitarbeiter des Deutschen Olympiadekomitees für Reiterei (DOKR) mit dem angeschlossenen Bundesleistungszentrum, die sich um die Belange des Spitzensports kümmern.

 

Wie kam es, dass Sie Sich die FA als Kooperationspartner für diese Maßnahme gesucht haben?

 

Die Führungs-Akademie hat eine enorme Kompetenz in der Zusammenarbeit mit Non-Profit-Unternehmen. Die Reiterliche Vereinigung arbeitet bereits seit mehr als 10 Jahren mit der Führungs-Akademie zusammen. In all den Jahren haben wir gute Erfahrung gemacht und immer ein positives Feedback unserer Teilnehmer erhalten. Da lag es nahe auch für diese Maßnahme die Unterstützung der Führungs-Akademie zu holen.

 

 

Die Qualifizierungsmaßnahme besteht aus mehreren Phasen, die sogenannten Basis-Workshops sind abgeschlossen, wie fällt ihr Zwischenfazit aus?

 

Wir haben nach den bislang durchgeführten Workshops ein sehr positives Feedback der Seminarteilnehmer erhalten, sowohl was die Inhalte, aber auch die Referentin angeht. In den bisherigen Workshops waren zehn Abteilungsleiter, die Mitglieder des Geschäftsleitung sowie einige Sachbearbeiter. Im nächsten Schritt werden wir die Mitarbeiter, die künftig Projekte leiten sollen noch weiter qualifizieren, speziell hinsichtlich der Führung von Mitarbeitern.

 

Was schätzen Sie an der Zusammenarbeit mit der Führungs-Akademie?

 

Die Referentinnen und Referenten der Führungs-Akademie sind in der Regel sehr sicher in den jeweiligen Themengebieten und kennen auch die Besonderheiten von Vereinen und Verbänden ausgesprochen gut. Darüberhinaus ist das Angebot der Führungs-Akademie sehr flexibel, egal ob es sich um Seminare, oder „In-House-Veranstaltungen“ handelt. So etwas ist für uns ein unschätzbarer Vorteil, der uns auch immer wieder auf die Führungs-Akademie zurückgreifen lässt.