Nachrichten der Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes

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08. März 2015

Mit erfolgreich abgeschlossenem Fachkundenachweis gut gewappnet für die Aufgabe als Datenschutzbeauftragte(r) im Verein / Verband


Welche Bilder dürfen ins Vereinsnetz gestellt werden, welche Informationen und Listen dürfen an wen mit welchen Detailinformationen weitergegeben werden, darf oder muss der Verein sogar der Polizei auf Nachfrage mitteilen, welcher Fahrer das verbandseigene Fahrzeug zu einem bestimmten Zeitpunkt gefahren hat, was ist bei der Nutzung von Facebook, Twitter & Co. zu beachten, wie sorge ich dafür, dass personenbezogene Daten auf Laptops, Tablets und Memosticks nicht in falsche Hände geraten, wie regele ich die private Nutzung von E-Mails im Verein? Es gibt viele Fragen, die der Datenschutzbeauftragte eines Vereins oder Verbands schnell, kompetent, rechtssicher und möglichst auch pragmatisch lösen soll. Dazu gilt es, die Mitarbeiter(innen) und ehrenamtlich Engagierten für das Thema zu sensibilisieren und zu schulen. Aufgaben, die in aller Regel dazu noch mit einem (meist eher zu kleinen) Teil der Gesamtarbeitszeit abgedeckt werden soll.

Damit Datenschutzbeauftragte überhaupt in der Lage sind, diesen Aufgaben gerecht werden zu können, verlangt der Gesetzgeber einen fachlichen Nachweis, den zukünftige Datenschutzbeauftragte seit 2009 in einem zweitägigen Seminar an der Führungs-Akademie erwerben können. Das Seminar, das speziell auf die Belange des Datenschutz im Sportverein und –verband ausgerichtet ist und inzwischen mindestens einmal jährlich angeboten wird, vermittelt die gesetzlichen Grundlagen ebenso wie Maßnahmen und praktische Hilfen, mit denen die gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden können.

Wichtig ist es, so Dirk-Michael Mülot, der Geschäftsführer der auf Datenschutz spezialisierten Sachverständigenbürogemeinschaft, Mülot:Graf, der seit Anfang an die Datenschutzseminare der Führungs-Akademie durchführt, die sehr umfassenden gesetzlichen Bestimmungen auf die Besonderheiten der Sportvereine und –verbände abzustimmen und Lösungen anzubieten, die in den Vereinen auch umgesetzt werden können. Einen Blick dafür zu vermitteln, was notwendig und sinnvoll ist und auch den Blick dafür zu schärfen, wie man Vorstand, Mitarbeiter(innen) und Ehrenamtliche für den Datenschutz sensibilisieren kann – das sind neben der Vermittlung der gesetzlichen Grundlagen die wesentlichen Ziele des Seminars. Ziele, die - wie die Rückmeldungen der Teilnehmer(innen) und die von allen bestandene abschließende Prüfung belegen – wohl auch tatsächlich erreicht wurden. Abschließend bleibt allen Teilnehmer(inne)n nur gutes Gelingen und eine gute Unterstützung aller Beteiligten aus allen Ebenen des Vereins oder Verbands bei der Umsetzung des Datenschutzes zu wünschen.

Das sagen Teilnehmer zu diesem Seminar:     

Das Seminar war sehr informativ. Der Referent hat uns für den Datenschutz sensibilisiert und die vielen Daten und Gesetze anschaulich vermittelt, so dass es nie langweilig wurde.

Das Seminar hat mir sehr gut gefallen: Kompetenter Referent, der sich gut auf die Gruppe einstellen konnte und das Thema praxisnah rübergebracht hat.
Bin sehr zufrieden, kompetenter Dozent, guter Vortragsstil und gute Beispiele, sodass man sich die Sachverhalte gut merken kann.


Dozent sehr kompetent, auch bei ausschweifenden Fragen sehr sicher. Klare und verständliche Sprache.

Das nächste Seminar zum Erwerb des Fachkundenachweises Datenschutz findet am 21. und 22. September in Köln. [Mehr zum Programm und zur Anmeldung]