Nachrichten der Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes

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29. Oktober 2013

RÜCKBLICK: Einsatz neuer Medien im Sportverein – Wie Sie das Mitmach-Internet für Ihre Vereinsarbeit nutzen können

Social Media stehen für einen kulturellen Wandel unserer Kommunikation. Millionen Menschen teilen, informieren und kommunizieren über das Internet. Die Inhalte bekommen dabei eine stark emotionale und soziale Komponente und schaffen Interaktion. Dabei kann jeder Teil des Netzwerkes werden, denn die Kanäle erschließen sich selbst Computerlaien.

Auch für Sportvereine hält das „Web 2.0“ viele Potenziale bereit, beispielsweise im Bereich der Kommunikation mit (potenziellen) Mitgliedern, der internen Verbandsarbeit, der Streuung und flächendeckenden Verbreitung von Informationen und Inhalten.

Am 29.10.2013 fand an der Führungs-Akademie das Seminar „Einsatz neuer Medien im Sportverein – Wie Sie das Mitmach-Internet für Ihre Vereinsarbeit nutzen können“ statt. Die 17 Teilnehmer(innen) diskutierten angeregt über die Vor- und Nachteile sowie über die Anwendungsbereiche der verschiedenen Kanäle wie Facebook, Twitter oder Youtube.

Am Ende stand die große Frage: Muss man als Sportverein auf den Social-Media-Zug aufspringen? Das Fazit war eindeutig: Nein, man muss nicht. Aber: Man kann! Zielführend ist ein Engagement in den Social Media nur dann, wenn sich eine Social Media Strategie in das Gesamtkommunikationskonzept des Vereins integrieren lässt.

Es  gilt vorab zu prüfen, welche Zielgruppe mit welchen Zielen über welchen Kanal und mit welchem Ressourcenaufwand angesprochen werden soll. Dass vor allem die Frage: „Wer soll das machen?“ viele Vereine vor Herausforderungen stellt, blieb unbenommen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass sich Vereine auch nicht prinzipiell dem Thema verschließen sollten, da es den Verzicht auf eine Kommunikationsform bedeuten würde, die heute längst nicht mehr „neu“ und „außergewöhnlich“, sondern schon normal ist  – und das nicht nur im Jugendbereich. Denn: Social Media sind mehr als nur ein Hype. [SW]