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Seminar für effizientere Arbeitsgestaltung mit Bayerischem Fußball-Verband
Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat erstmals mit der Führungs-Akademie ein Seminar zur effizienteren Gestaltung des Arbeitsprozesse durchgeführt. „Der Sport hat spezielle Anforderungen, deshalb wollten wir einen Anbieter aus dem Sport“, meinte BFV-Geschäftsführer Jürgen Igelspacher im Interview. Er war vor allem über das maßgeschneiderte Angebot sehr erfreut. Zum Interview.
Sie haben gerade gemeinsam mit der Führungs-Akademie des DOSB ein Seminar zum Thema „Persönliche Arbeitsorganisation in der Praxis“ abgehalten. Welche Motivation gab den Ausschlag für das Seminar?
Jürgen Igelspacher: „Unsere Motivation war ganz einfach: Wir wollten etwas für unsere Mitarbeiter tun, dass sie sich den Arbeitsalltag besser gestalten können. Und die positive Rückmeldung zu der Veranstaltung hat gezeigt, dass unsere Entscheidung vollkommen richtig war. Jeder kann lernen, seine Arbeit besser zu gestalten und damit effizienter zu werden. Das gilt genauso für den Sachbearbeiter wie für die Mitarbeiter an der Telefonzentrale, aber selbstverständlich auch für mich.“
Wie fanden Sie den Ansatz, sich erst für anderthalb Tage zu treffen und dann nach drei Monaten nochmals?
Jürgen Igelspacher: „Eine solche Zweiteilung ist natürlich sehr sinnvoll, denn man braucht schon eine Zielkontrolle: Habe ich auch das durchgeführt, was ich mir vorgenommen habe? Jeder kann auf sich selber schauen, funktioniert es, was ich mir bei der besseren Strukturierung des Arbeitsprozesses als Ziel gesetzt habe. Und dann lässt man sich durch den zweiten Termin auch unter einen Druck im positiven Sinne setzen. Ich persönlich hatte angegeben, dass ich alle E-Mails aufräumen und Unter-Ordner setzen wollte. Als der Termin nahte, habe ich mich mehr und mehr dran gegeben und es dann auch geschafft. Seither hilft es mir dauerhaft.“
Wie flächendeckend konnte das Seminar durchgeführt werden, d.h. wie groß war die Beteiligung?
Jürgen Igelspacher: „Es war eine berufliche Fortbildung, eine Pflichtveranstaltung, an der fast die gesamte Geschäftsstelle teilgenommen hat, und das sind rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir haben einigen Mitarbeitern noch eine andere Fortbildung angeboten, aber dabei ging es um Telefon-Handling und dortiges Konflikt-Management, was bei uns hin und wieder erforderlich ist. Das Feedback aus dem Kreis der Teilnehmer zur Organisation der Veranstaltung war insgesamt hervorragend.“
Welcher Faktor gab den Ausschlag für die Führungs-Akademie und wie bewerten Sie die Arbeit der Führungs-Akademie?
Jürgen Igelspacher: „Wir wollten eine Fortbildung mit einem Anbieter aus dem Sport machen, damit er Erfahrungen mit und aus dem Sport hat. Es gibt natürlich eine Menge Anbieter auf diesem Gebiet. Aber der Sport hat doch ganz spezielle Anforderungen, daher kamen andere Anbieter für uns nicht in Frage. Und unsere Entscheidung hat sich sehr bewährt, denn es war ein maßgeschneidertes Angebot mit einer exzellenten Referentin. Vor allem waren wir sehr erfreut, dass die Veranstaltung nach München gelegt werden konnte. Das hilft uns natürlich, die Kosten zu senken, sie in einem überschaubaren Rahmen zu halten. Die Entscheidung für die Führungs-Akademie hatte auch eine kleine verbandspolitische Komponente, denn ein Anbieter aus dem Sport ist immer einfacher zu begründen.“
Wird es eine Folgeveranstaltung geben?
Jürgen Igelspacher: „Es ist bei mir fest eingeplant, dass es im Herbst nächsten Jahres so etwas geben wird. Ein mögliches Thema haben wir mit der Referentin bereits vor besprochen.“



