Nachrichten der Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes

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05. April 2007

Führungs-Akademie macht den Deutschen Schachbund fit für die Zukunft

Der Deutsche Schachbund (DSB) stellt sich den Herausforderungen der Zukunft. Der Verband will seine Strategie überprüfen und hat sich für diese Aufgabe die Unterstützung der Führungs-Akademie (FA) des DOSB geholt. Die Überprüfung der bisherigen Strategie und das Anpassen an die veränderten Umweltbedingungen ist dabei nur der Anfang für den Deutschen Schachbund, weitere Schritte sollen folgen.

 

Grundlage für die Weiterentwicklung der Strategie waren zum einen die Mitgliederbefragung, die der Deutsche Schachbund gemeinsam mit der Führungs-Akademie im November und Dezember 2006 durch geführt hatte sowie ein Strategie-Workshop in Eisenach, Anfang März 2007, wobei der Workshop den Startpunkt der verbandsinternen Diskussion markierte und die Ergebnisse der Befragung die inhaltliche Grundlage der Veranstaltung lieferten.

 

Die rund 20 Teilnehmer des Workshops, unter ihnen die Geschäftsführung und Präsidiumsmitglieder des Schachbundes, Vertreter/-innen der Schachjugend und der Landesverbände diskutierten engagiert und intensiv. Moderiert wurde die Veranstaltung von Gabi Freytag, Vizedirektorin der Führungs-Akademie und Simone Will, freie Referentin der Akademie.

 

Entwicklung einer Vision – der Deutsche Schachbund 2012

 

Die Erkenntnisse der Mitgliederbefragung flossen in Form einer Stärke/Schwächen-Analyse ebenso in diese Vision ein wie eine kritische Analyse der Umwelt-/Umfeldbedingungen des Schachbundes. "Die Entwicklung einer Vision für den Deutschen Schachbund in 5 Jahren und für den Schachsport im Allgemeinen haben wir mit den Teilnehmern in Kleingruppen durchgeführt", erläutert Gabi Freytag, Vizedirektorin der FA. "Dabei wurden tolle Visionen entwickelt, die einen weiteren, wichtigen Motivationsschub und Klarheit für die anstehenden Änderungen im Deutschen Schachbund brachten."

 

Mit Hilfe der erarbeiteten Visionen wurden dann konkrete Zukunftsziele des Schachbundes erarbeitet und abschließend diese Ziele in eine konkrete Aufgabenplanung herunter gebrochen. So wird künftig für jedes der strategischen Ziele des Schachbundes ein Projektbearbeiter zuständig sein, der hierfür eine detaillierte Aufgabenplanung entwickeln wird, ggf. unter Einbeziehung weiterer Experten innerhalb des Schachbundes. Ein Kurzbericht auf dem DSB-Kongress Ende Mai 2007 soll über den Stand der Dinge in Sachen Strategiekonzept berichten, ehe das fertige Strategiepapier dann im Hauptausschuss des Deutschen Schachbundes Im November 2007 endgültig verabschiedet werden soll.

 

Heinz-Jürgen Gieseke, Vizepräsident des Deutschen Schachbundes, war mit dem Workshop vollauf zufrieden: "Das doch sehr komplexe Thema der Strategieentwicklung haben wir mit Unterstützung der Führungs-Akademie optimal angehen können. Die Referenten der FA waren nicht nur methodisch, sondern auch inhaltlich hervorragend auf uns als Kunden eingestellt. Vor allem hatten wir das Gefühl, die FA habe sich vorher ausführlich mit der Situation des Schachbundes beschäftigt und war deshalb für uns eine sehr wertvolle Unterstützung."