Nachrichten der Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes

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03. November 2016

Der neue elektronische UV-Lohnnachweis ab 2017

Arbeitgeber müssen sich ab 2017 auf ein mehrstufiges Verfahren zur Übermittlung des elektronischen UV-Lohnnachweises einstellen. Mit diesem neuen Verfahren soll das bisherige DEÜV-Meldeverfahren erweitert und qualitätsgesichert werden.
Vorteil der neuen Vorgehensweise: Der Arbeitgeber kann den Lohnnachweis direkt mit Hilfe seiner Software zur Entgeltabrechnung erstellen und verschicken. Das verringert den Arbeitsaufwand und soll Fehler bei der Datenübertragung reduzieren.
In einer zweijährigen Übergangsphase muss der Lohnnachweis für die Beitragsjahre 2016 und 2017 zusätzlich zum digitalen Lohnnachweis in den bisher bekannten Verfahren (online, als Papierausdruck oder per Fax) abgegeben werden. Für das Beitragsjahr 2018, das heißt ab 01.01.2019, erfolgt die Meldung dann ausschließlich mit dem digitalen Lohnnachweis über das neue UV-Meldeverfahren.
Vor dem Start sind arbeitgeberseitig einige Aufgaben umzusetzen. Der erste und wichtigste Schritt für Arbeitgeber erfolgt im Herbst dieses Jahres. Dann versenden die Unfallversicherungsträger zusätzlich zum Lohnnachweis-Vordruck ein Schreiben mit einer PIN. Diese fünfstellige numerische PIN muss in das Entgeltabrechnungsprogramm eingegeben werden. Hiermit identifiziert sich der Arbeitgeber im neuen Verfahren.
Ohne die PIN ist eine Teilnahme am Verfahren und somit die Abgabe des neuen elektronischen UV-Lohnnachweises nicht möglich.
In einem weiteren Schritt erfolgt die Meldung der Stammdaten an die Unfallversicherung. Diese meldet sich mit den entsprechenden Stammdaten zurück. Die Meldung des elektronischen UV-Lohnnachweises erfolgt in einem vierten Schritt.
Das Thema „elektronischer UV-Lohnnachweis“ wird auch im kommenden Seminar „Fit für den Vorstand“ näher betrachtet.

Zum Seminarangebot 2017

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