Über die Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes

Literaturtipps - Neue Bücher für Sie entdeckt

Hintsch-Leisewitz, Helena: Markenbildung für Sportvereine: Ein Familienmarkenkonzept am Beispiel der Sportvereinigung Böblingen e.V. [2010]

104 Seiten; ISBN 978-3639248081; 1. Auflage, Saarbrücken: VDM Verlag, 2010, € 49,00.

Der steigende Wettbewerb um die Gunst öffentlicher und privater Zuwendungen und die Akquisition neuer Mitglieder für Vereine wird zunehmend härter. In den vergangenen zwanzig Jahren kam es in Deutschland zu einer Verdreifachung der Vereinsdichte. Die Differenzierung von diesem Wettbewerb und die Entwicklung eines eigenen Konzepts werden daher zunehmend wichtiger.

Diese Marktentwicklung in der Sportwirtschaft veranlaßt die Sportvereinigung Böblingen e.V. nach neuen Ansätzen zur Wettbewerbsdifferenzierung suchen.
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Mielke, Gabriele: Vermarktung des Spitzenhandballs. Eine ökonomische Analyse der

262 Seiten; ISBN 978-3-8349-2242-7; 1. Auflage, Wiesbaden: Gabler, 2010, € 49,95.

Die voranschreitende Ökonomisierung im Teamsport stellt speziell die Frauen-Bundesligavereine vor große Herausforderungen. Die überwältigende Konkurrenz durch die bekannteren Männerligen, der erhöhte Kostendruck und eine forcierte Erfolgsorientierung machen es unerlässlich, Vermarktungspotenziale im Nischenmarkt Frauenhandball optimal auszuschöpfen. Gabriele Mielke untersucht, inwieweit es der Handball-Bundesliga Frauen gelingen kann, Vermarktungserlöse zu erzielen und sich als Mitanbieter zu behaupten.

Themen sind u.a.: Analyse der Ligasportvermarktung auf Basis ökonomischer Theorien /// Entwicklung und Anwendung eines ökonomischen Ligasportmarktmodells zur Erklärung von Vermarktungserfolgen im  eamsport  /// Marktsituation im Sinne einer strategischen Diagnose; Vermarktungsstrategien und -maßnahmen der Frauenhandball-Bundesligisten /// Vermarktungspotenziale und strategische Handlungsoptionen.
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Graumann, Mathias / Thieme, Lutz (Hrsg.): Controlling im Sport.

361 Seiten (broschiert) (mit zahlr. Abb.); ISBN 978-3-503-12452-7; 1. Auflage, Berlin: ESV, 2010, € 34,95.

Entdecken Sie das Geheimnis erfolgreicher Sport-Manager!

Ohne Controlling kein zielgerichtetes Management. Was unbestritten für Unternehmen gilt, zählt heute genauso im Sport - erst recht mit Blick auf die angespannte Finanzlage vieler Vereine, Verbände, Ligaorganisationen und privater Betreiber.

Mathias Graumann und Lutz Thieme stellen Ihnen deshalb vor, wie Sie mit Hilfe des Controllings den erfolgreichen Fortbestand Ihrer Organisation sichern.

Das Buch bietet:
- alle notwendigen Grundlagen: strategisches und operatives Controlling, Finanz- und Kostencontrolling und vieles mehr
- eine fundierte Bewertung, welche Controllingelemente sich für Ihre Sportorganisation eignen und welche nicht
- einen einzigartigen Einblick in Controllingkonzepte u.a. von Clubs, Ligen, Sportvereinen und Verbänden
- umfassendes Fachwissen plus viele Praxisbeispiele – auch für öffentliche Sportverwaltungen und private Sportstättenbetreiber unentbehrlich!

Mit diesem Wissen steuern Sie sicher Ihre Sportorganisation.
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Dachenhausen, Tobias: Nachrichtenfaktoren in der Sportberichterstattung: Eine Umfrage unter deutschen Sportjournalisten

188 Seiten, ISBN 978-3639260809; 1. Auflage, Saarbrücken: VDM, 2010, € 68,00.

Ausgangspunkt und Grundlage des Buches "Nachrichtenfaktoren in der Sportberichterstattung - Eine Umfrage unter deutschen Sportjournalisten" ist Dachenhausens Abschlussprüfung. Sein Ansatz basiert auf dem Werk von Wiebke Loosen, deren Nachrichtenfaktoren Dachenhausen zum größten Teil übernimmt.

Im Mittelpunkt der Analyse stehen zum einen Fragen, die sich mit Aspekten der Themenauswahl und dem Status von Print- und AV-Journalisten beschäftigen, zum anderen geht es - auf der Basis einer Befragung von Sportjournalisten - um deren Selbstverständins.

Zentrale Fragestellungen sind: Nach welchen Kriterien suchen Sportjournalisten Nachrichten zur Veröffentlichung aus? /// Inwieweit unterscheiden sich Print-Journalisten von ihren AV-Kollegen, seriöse Journalisten von denen aus dem Boulevard? /// Was für ein Selbstverständnis haben Sportjournalisten? Sehen sie sich eher als Entertainer oder Informationsgeber, eher als Kritiker oder als Aufklärer?
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Blecking, Diethelm / Dembowski, Gerd (Hrsg.): Der Ball ist bunt: Fußball, Migration und die Vielfalt der Identitäten in Deutschland. [2010]

301 Seiten (broschiert) (mit zahlr. Abb.); ISBN 978-3-86099-614-0; 1. Auflage, Frankfurt a. M.: Brandes & Apsel, 2010, € 24,90.

Fußball in Deutschland fasziniert mit ca. 80.000 Spielen pro Wochenende Menschen verschiedenster ethni-scher und sozialer Herkunft; seien sie Spieler oder Fans, Männer oder Frauen, Mädchen oder Jungen. Sie alle haben den Fußball und sein Vereinsleben in Deutschland dadurch gründlich verändert. Inzwischen verkörpert der Fußball einen praktischen Kosmopolitismus, der jenseits von Ausgrenzungen, Rassismus und Geschlechterbarrieren gelebt werden kann.

Dieser vielstimmige und reich mit Fotos ausgestattete Band zeigt die Gegenwart und Geschichte des Fußballs in Deutschland mit dem alten kosmopolitischen Traum von der Akzeptanz der Vielfalt und der gemeinsamen kulturellen Produktion in Verschiedenheit.

»Die Herkunft der Spieler spielt absolut keine Rolle: Das ist das Schöne am Fußball: es dreht sich alles um den Ball. Die Menschen lieben ihn überall gleich. Fußball kann also weltweit jeder mit jedem spielen. Das ist das Phantastische am Fußball.« (Patrick Owomoyela)

Beiträge von und mit Halil Altintop, Aysun Bademsoy, Ronny Blaschke, Diethelm Blecking, Detlev Claussen, Gerd Dembowski, Markus Flohr, Gunter Gebauer, Erdal Keser, Gül Keskinler, Patrick Owomoyela, Mesut Özil, Lorenz Peiffer, Dietrich Schulze-Marmeling, Mirko Slomka, Mark Terkessidis, Moshe Zimmermann, Theo Zwanziger und vielen anderen.
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Ruda, Walter / Klug, Frauke: Sport-Sponsoring. An den Beispielen: FIFA Fußball-WM 2006 in Deutschland und FIFA Fußball-WM in Südafrika [2010]

239 Seiten, brochiert, München: Oldenbourg 2010 [in Vorbereitung], € 29,80. [ISBN 978-3-486-59119-4]

Im digitalen Zeitalter und in Zeiten des 'informational overload' wird es für Unternehmen immer schwieriger, Zielgruppen zu erreichen. Sport wirkt schon seit jeher als Zuschauermagnet und zieht Menschen in seinen Bann. Deshalb eignet sich das Sportsponsoring ideal zur kommunikativen Ansprache bestimmter Zielgruppen.

Aufgrund seiner Verbreitung, seiner hohen Beliebheit und seiner ökonomischen Bedeutung gerade auch im deutschsprachigen spielt dabei der Fußball eine besondere Rolle.

Vor diesem Hintergrund beleuchtet das Buch Sponsoring, wie auch das zunehmend wichtiger werdende Ambush Marketing von großen Sport-Events, am Beispiel der Fußball-Weltmeisterschaften 2006 in Deutschland und 2010 in Südafrika an einer Vielzahl von Praxisbeispielen. [Link zum Verlag]

Zimmermann, Jeny T. (Hrsg.): Sport, Sponsoren und Konsumenten [2010]

140 Seiten (Tb), Saarbrücken: VDM Dr. Müller, 2010, € 59,00. [ISBN: 3639226232]

Unternehmen brauchen Fans;, nicht bloß Kunden.

Langfristige, enge Beziehungen zwischen Konsument und Unternehmen werden immer bedeutender. Identifikation, als eine der intensivsten Verbindungen, gilt dabei als entscheidendes Konzept bei der Realisierung von Marketingzielen und Wettbewerbsvorteilen.

Ein Instrument, mit dem die Identifikation gefördert werden kann, ist Sportsponsoring.

Angesichts der enormen Summen, die in das Sportsponsoring investiert werden, stellt sich häufig die Frage nach der Wirkung dieser Maßnahmen. In der Regel werden psychologische Ziele, wie Bekanntheit und Imageprofilierung, angestrebt.

Viele Unternehmen verzichten jedoch aus Zeit- und Komplexitätsgründen auf adäquate Wirkungsmessungen. Auch wissenschaftlich ist die Wirkung von Sportsponsoring trotz hoher praktischer Relevanz unzureichend erforscht. Bisherige Untersuchungen konzentrierten sich meist auf Wahrnehmung oder Erinnerung.

Das Buch setzt an dieser Stelle an und analysiert den Beitrag des Sportsponsorings zur Stärkung der Identifikation des Konsumenten mit dem Sponsor und liefert Erkenntnisse für Marketingentscheider, Vermarktungsagenturen und Sponsoringinteressierte. [Link zum Verlag]

Schuster, Marc (Hrsg.): Sportsponsoring: Abgeleitete Handlungsempfehlungen aus dem Profifußball für den Amateurfußball [2010]

120 Seiten (Tb), Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller,  2010, € 49,00. [ISBN: 978-3639222807]

Die Entwicklung der noch jungen Werbedisziplin "Sportsponsoring" vollzog sich in einem unglaublich rasanten Tempo. Ein Grund hierfür kann im Wandel des Sportverständnisses innerhalb der deutschen Gesellschaft gesehen werden. Das zunehmende Interesse der Bevölkerung am Sport verhalf dem Sponsoring, in Kombination mit dem ebenfalls zunehmenden Medieninteresse, zu einem ungeheuer schnellen Wachstum.

Diese Tatsachen zwangen den Sport, respektive den Fußball mit dem gesamten Umfeld mit zu wachsen. Hierbei stellen die Schlagwörter Professionalisierung sowie Kommerzialisierung die entscheidenden Entwicklungen dar.
Dies führte letztendlich zur heute vorherrschenden Sponsoringindustrie, die mehrere Milliarden Euro pro Jahr an Umsatz erwirtschaftet.

Der Autor Marc Schuster gibt hierbei einen ausführlichen Überblick über die theoretischen Grundlagen des (Sport-) Sponsorings. Den Kern der Arbeit bilden Experteninterviews mit (semi-)professionellen Fußballvereinen. Aus den Interviews werden anschließend Handlungsempfehlungen generiert, die den Fußball-Amateurvereinen die Möglichkeit geben sollen ihren Sponsoringauftritt weiter zu verbessern. [Link zum Verlag]

Jakobs, Gerrit (Hrsg.): Sportsponsoring als innovatives Instrument in der Markenkommunikation - Fokus Fußballsponsoring [2009]

124 Seiten, broschiert, Hamburg: Igel Verlag 2009, € 55,00 [ISBN 978-3-86815-243-2]

Die klassischen Kommunikationsinstrumente stehen vor zunehmenden Problemen, ihre Zielgruppen zu erreichen. Das Sportsponsoring stellt ein innovatives Instrument dar, das aufgrund der Probleme der klassischen Werbung, wie z. B. Reaktanzen der Rezipienten oder auch das Phänomen des „Zapping“, an Bedeutung gewinnen wird.

Zudem bietet Sportsponsoring die Möglichkeit, durch eine zielgruppengenaue Ansprache der Konsumenten hohe Streuverluste zu vermeiden und die Marke bzw. das Unternehmen in einem positiv besetzten Erlebnisumfeld zu positionieren und emotional erlebbar zu machen.

Gerrit Jakobs behandelt den Themenbereich des Sportsponsorings unter besonderer Prämisse des Fußballsponsorings. Er zeigt auf, wie Sportsponsoring wirkt und welchen Erfolgsfaktoren es dabei unterliegt. [Link zum Verlag]

Bruhn, Manfred (Hrsg.): Sponsoring – Systematische Planung und integrativer Einsatz [2010]

507 Seiten, 5. vollständig und erweiterte Auflage, Wiesbaden: Gabler Verlag, 2010, € 64,95. [ISBN: 978-3-8349-1111-7]

Die fünfte Auflage des Buches, das sich insbesondere auch an Führungskräfte im Management wendet, thematisiert auf der Basis einer Klärung der Grundlagen die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten des Sponsorings.

Im Zentrum stehen die Fragen: Welche Chancen und Risiken entstehen durch den Einsatz verschiedener Sponsoringformen? Wie lässt sich eine unternehmensspezifische Sponsoringstrategie entwickeln? Und wie kann der Erfolg des Sponsoring gemessen und beurteilt werden?

Ausführliche Fallstudien zu den unterschiedlichen Erscheinungsformen des Sponsoring, zahlreiche Beispiele und aktuelles Zahlenmaterial gewährleisten einen hohen Praxisbezug.

Gerade weil das Buch einen Einblick in die Perspektive von Unternehmen ermöglicht, die Sportsponsoring als Teil des Gesamtsponsorings nutzen, bietet es für diejenigen, die in ihrer Funktion im Sportverband oder –verein für Sponsoring verantwortlich sind, eine nützliche Hilfe. [Link zum Verlag]

Vinck Christian, Die Entwicklung einer Balanced Scorecard für eine Non-Profit-Organisationen: Am Beispiel des Deutschen Tennis Bundes e. V.

Hardcover, 356 S. 1. Aufl., Norderstedt: Books on Demand, 2009 (Reihe: Unternehmensrechnung und Controlling, Band 5) [ISBN 978-3-8370-9909-6],
€ 39,95

Diese wirtschaftwissenschaftliche Dissertation beschreibt den Entwicklungsprozess einer Balanced Scorecard (BSC) für eine Non-Profit-Organisation (NPO) am Beispiel des Deutschen Tennis Bundes e. V. Insbesondere wird dabei intensiv der vorgeschaltete Strategieentwicklungsprozess dargestellt, der im Rahmen der Organisationsanalyse eine explorative empirische Untersuchung beinhaltet. Die daraus entwickelte BSC für den Deutschen Tennis Bund e. V. gibt Aufschluss darüber, welche Modifikationen im Vergleich zum Grundmodell des BSC-Konzeptes notwendig sind, um einer NPO eine effektives und effizientes Management- und Controllingsystem zur Verfügung zu stellen.

Link zum Verlag:
http://www.bod.de/index.php?id=296&objk_id=234407


Neu auf dem Zeitschriftenmarkt: Sciamus - Sport und Management

Sciamus - Sport und Management versteht sich als Fachzeitschrift für Sportmanagement, wobei die Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse auf die Praxis im Mittelpunkt stehen soll. Schwerpunktthemen sind: Sportmarketing, Eventmanagement, Führung von Sportorganisationen, Sportanlagenmanagement, Finanzierung im Sport, Vereinsmanagement, Sport und Steuern, Controlling im Sport.

Zudem sollen Beiträge der Sportökonomie und angrenzender Fachdisziplinen (Sportrecht, Gesundheitsökonomie, Sportsoziologie etc.) Berücksichtigung finden, sofern sie das Management im Sport durch relevante Erkenntnisse bereichern.

Sciamus – Sport und Management sucht somit neben der wissenschaftlichen Orientierung einen starken Bezug zur Praxis, um auf diese Weise eine direkte Umsetzung von Management- und Führungskonzepten für Non-Profit-Organisationen und Unternehmen im Sportmarkt anzuregen.

Sciamus – Sport und Management bietet durch seine Ausrichtung Autoren aus Praxis und Wissenschaft ein Medium zur Veröffentlichung ihrer Beiträge.

Mehr: http://www.sport-und-management.de/


 

Hans Eberspächer, Ressource Ich. Stressmanagement in Beruf und Alltag

256 S, 3. erweiterte Aufl., München: Hanser Verlag, 2009, € 24,90 [ISBN-10: 3-446-41790-7]

Ressourcen sind begrenzt, man muss sie deshalb ökonomisch nutzen. Die wenigsten Menschen begreifen, dass sie selbst ihre wichtigste Ressource sind, um Anforderungen in Alltag und Beruf zu bewältigen. Viele beanspruchen sich unökonomisch und riskieren damit negativen Stress.

Dieses Buch zeigt, wie jeder seine eigenen Ressourcen bestmöglich einsetzt: Es macht Erkenntnisse aus dem Hochleistungssport anwendbar für jeden. So lassen sich herausfordernde Situationen gelassen und kraftvoll meistern. Das Ziel: im Einklang mit sich selbst zu sein - unter Beanspruchung und Leistungsdruck genauso wie beim Erholen und Genießen.

Für die Neuauflage wurde dieses Standardwerk erweitert um das Thema "Arbeit in Teams" - denn Konflikte zwischen Teammitgliedern und Differenzen zwischen den individuellen Zielen jedes Einzelnen und den Zielen der gesamten Gruppe bergen erhebliches Stresspotenzial.

Umso wichtiger ist es, diese Spannungen zu überwinden, sie produktiv zu machen und dabei gelassen zu bleiben. Denn so viel ist klar: Richtig gemanagt, können Teams Erfolge haben, von denen Einzelkämpfer nur träumen.

http://www.hanser.de/buch.asp?isbn=978-3-446-41790-8&area=Wirtschaft


Hans Eberspächer, Gut sein, wenn''s drauf ankommt. Erfolg durch Mentales Training

2. Auflage, München: Hanser Verlag, 2008,
€ 19,90 [ISBN-10: 3-446-41493-2]

Erfolgreiche Spitzensportler sind Meister des Gelingens - genau dann, wenn es darauf ankommt. Jeder kann ihre Methoden für seinen beruflichen Erfolg nutzen und dabei gelassen bleiben. Der Top-Coach für Mentales Training im deutschen Spitzensport zeigt wie.

Nicht jeder "Trainingsweltmeister" gewinnt auch im Wettkampf. Spitzensportler wissen das. Denn für den Erfolg muss nicht nur die Leistung stimmen, sondern auch der Zeitpunkt. Im Berufsleben ist es genauso: Die mitreißende Rede vor kritischem Publikum zählt - und nicht der Probevortrag zu Hause. Die Live-Präsentation muss überzeugen - nicht der Testlauf am Abend vorher.

Hans Eberspächer zeigt in seinem überarbeiteten Standardwerk ganz konkret und Schritt für Schritt, wie jeder das Mentale Training für sich nutzen kann - besonders im Beruf: Eine schwierige Verhandlung oder ein wichtiges Gespräch lässt sich mental trainieren - der optimale Weg wird mit Alternativen erarbeitet und dann systematisch eingeübt. Mit dieser Vorbereitung lassen sich Anforderungen souverän und gelassen meistern.

http://www.hanser.de/buch.asp?isbn=978-3-446-41493-8&area=Wirtschaft 


Scharmer, Claus Otto: Theorie U – Von der Zukunft her führen

496 Seiten, ISBN 978-3-89670-679-9, Carl Auer Verlag, 2009, € 48,–

Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) im amerikanischen Cambridge gilt weltweit als eines der kreativsten Institute mit engem Bezug zur Praxis. Sechs Nobelpreise allein in den Wirtschaftswissenschaften belegen das eindrücklich. An der MIT Sloan School of Management bzw. der Society for Organizational Learning (SoL) entstand u. a. Peter Senges Buch "Die fünfte Disziplin", das auch im deutschsprachigen Raum die Organisationsforschung und -beratung maßgeblich beeinflusst hat. Mit der "Theorie U" des deutschen MIT-Forschers und Beraters Otto Scharmer gibt es nun eine zeitgemäße Führungsmethode, die den Erfordernissen von Nachhaltigkeit und globaler Verantwortung im Management gerecht wird und die notwendigen Führungsinstrumente bereitstellt.

Scharmers zentraler Gedanke: Wie sich eine Situation entwickelt, hängt davon ab, wie man an sie herangeht, d. h. von der eigenen Aufmerksamkeit und Achtsamkeit. "Von der Zukunft her führen" bedeutet, Potenziale und Zukunftschancen zu erkennen und im Hinblick auf aktuelle Aufgaben zu erschließen. "Presencing" (aus "presence" und "sensing") nennt Scharmer diese Fertigkeit zur Entwicklung, von der sowohl eine Organisation als Ganzes als auch der einzelne Mitarbeiter persönlich profitieren. Anhand von vielfältigen Beispielen aus seiner internationalen Beratungspraxis illustriert Scharmer die Prinzipien und Techniken des Presencing. Das Buch hilft Beratern wie Führungskräften, verbreitete, immergleiche Fehler zu vermeiden und Herausforderungen auf wirklich neue Art zu begegnen.

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Jachmann, Monika / Liebl, Klaus: Gemeinnützigkeit kompakt: Grundlagen und Leitlinien für die Praxis

80 Seiten, ISBN 978-3-415-04383-1, München: Richard Boorberg Verlag, 2009, € 15,– 

Bürgerschaftliches Engagement, gebündelt im sog. Dritten Sektor, zählt zu den Topthemen der poltischen Agenda aller Parteien. Es geht jeden Einzelnen an, jeder verbindet damit ein Positivum – die steuerliche Erfassung gilt dabei eher als undurchsichtiges und daher lästiges Beiwerk, obgleich sie vielfach über Erfolg und Effektivität des gut gemeinten Tuns entscheidet. Dies gilt für den Bereich des Sports ebenso wie etwa für pflegerische oder erzieherische Dienste. Der Sportler beschäftigt sich mit seiner Disziplin, der sozial Engagierte mit den Hilfsbedürftigen, der Verbandsakteur mit den optimalen sachlichen Rahmenbedingungen. Die steuerliche Erfassung ihres Tuns ist den Aktiven, ebenso aber den Vereins- wie den Verbandsorganen regelmäßig wenig transparent, zumal der Vielschichtigkeit der von gemeinnützigem Handeln durchdrungenen Lebenssachverhalte entsprechend vielschichtige steuerrechtliche Fragestellungen korrespondieren. Sie gilt es aus der Zusammenschau von steuerrechtlicher Systematik, Rechtsprechung und Verwaltungsmeinung zu beantworten.

Die Autoren bieten hierfür einen systematischen, zugleich aber auch für den praktischen Anwender verständlichen Leitfaden. Neben den allgemeinen Voraussetzungen der steuerlichen Gemeinnützigkeit erläutern die Autoren die »Dauerbrenner« der Praxis, so etwa die Voraussetzungen eines Zweckbetriebs, der schädliche Umfang wirtschaftlicher Tätigkeiten, die Ausgliederung von Teilbereichen gemeinnütziger Körperschaften auf Tochtergesellschaften oder die Folgen von Verlusten eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs. Der Leitfaden bringt den Leser auf den aktuellen Diskussionsstand zum Gemeinnützigkeits- und Spendenrecht; er wird über die durch das Jahressteuergesetz 2009 eingeführte gesetzliche Mustersatzung ebenso informiert wie über den neuen sog. strukturellen Inlandsbezug des Gemeinnützigkeitsrechts. Abgerundet wird Broschüre durch eine umfassende Darstellung des Spendenrechts einschließlich von Spenden an ausländische Einrichtungen.

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Steiner, Axel: Steuerrecht im Sport

336 Seiten, ISBN 978-3-415-04215-5, Schriftenreihe Causa Sport, Band 2, München: Richard Boorberg Verlag, 2009, € 48,– 

Das Buch ist aus der Sicht des Sports verfasst. Einzelne steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten, vor allem aber Hinweise auf steuerliche Gestaltungserfordernisse für alle am Sport interessierten Laien und Fachleute stehen im Mittelpunkt der Darstellung. Themen sind u.a. die Gemeinnützigkeit und die unschädliche wirtschaftliche Betätigung eines Vereins, Gewinnermittlung, Sponsoring, Spenden und ihre Verbuchung, Besteuerung von Sportlern, Sport und Umsatzsteuer sowie (straf-)rechtliche Folgen des steuerlichen Missbrauchs. Themenschwerpunkte sind: Gemeinnützigkeit und unschädliche wirtschaftliche Betätigung eines Vereins; Sportliche Veranstaltung als Zweckbetrieb (§ 67a AO); Gewinnermittlung beim wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb; Spenden und ihre Verbuchung; Steuerliche Pflichten des Arbeitgebers; Besteuerung von Sportlern als Arbeitnehmer, Selbständige und Gewerbetreibende; Sponsoring im Sport; Sport im Inland/Ausland durch (nicht) ansässige Sportler/Vereine; Sport und Umsatzsteuer (steuerbare Leistungen, steuerfreie Leistungen, ermäßigt besteuerte Umsätze); Steuerlicher Missbrauch und (straf-)rechtliche Folgen.

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Schmidt, Judith Amelie: Internationale Dopingbekämpfung: Grundlagen und nationalstaatliche Umsetzung

212 Seiten, ISBN 978-3-415-04314-5, Schriftenreihe Causa Sport, Band 1, München: Richard Boorberg Verlag (in Zusammenarbeit mit dem Schulthess Verlag, Zürich), 2009, € 32,– 

Die Internationalisierung des Sportgeschehens führt zwangsläufig zu länderübergreifenden Betrachtungsweisen. Die neue Schriftenreihe »Causa Sport« trägt den Besonderheiten des internationalen Sportrechts Rechnung und nimmt vor allem solche Beiträge auf, die sich der internationalen Wechselwirkungen zwischen privatem Sportverbandsrecht und (zwischen-)staatlichem Recht annehmen. Der erste Band widmet sich der Bekämpfung des Dopings und damit dem sportpolitischen Elchtest des 21. Jahrhunderts schlechthin. Dieser Kampf ist im Wesentlichen durch zwei Merkmale gekennzeichnet: Zum Ersten ist die Bekämpfung des Dopings keine alleinige Angelegenheit des selbstorganisierten Sports, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur durch sinnvolles Zusammenwirken privater und staatlicher Akteure wahrgenommen werden kann. Zum Zweiten darf dieses Zusammenwirken vor Landesgrenzen keinen Halt machen. Denn Doping ist ein weltweites Problem, das sich im Zuge der allgemeinen Internationalisierung des Sports auch zunehmend grenzüberschreitend darstellt. Ausgehend von diesen Erkenntnissen befasst sich das Werk mit der Transformation internationaler Grundlagen der Dopingbekämpfung in nationales Recht, vor allem am Beispiel der jüngsten UNESCO-Konvention gegen Doping im Sport aus dem Jahre 2007.

Drei Phänomene, die für das internationale Sportrecht typisch sind, werden hierbei deutlich: Zum Ersten belegt die Autorin eindrucksvoll, dass die rechtlichen Grundlagen der internationalen Dopingbekämpfung auf zwei Säulen beruhen, und zwar dem selbstgesetzten World Anti Doping Code und verschiedenen völkerrechtlichen Verträgen, in deren Mittelpunkt die UNESCO-Konvention steht. Zum Zweiten zeigt das Werk, dass die UNESCO-Konvention den World Anti Doping Code in wesentlichen Teilen inkorporiert und damit selbstgesetztes Recht und zwischenstaatliches Recht miteinander verwoben sind. Zum Dritten veranschaulicht die Verfasserin, dass die internationalen Grundlagen der Dopingbekämpfung zu vielfältigen nationalstaatlichen Transformationsakten führen, die ihrerseits der trans- und internationalen Koordination und Abstimmung bedürfen.

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Neue Akademieschrift erschienen (53) "Prozesse der Sportentwicklungsplanungen in Großstädten"

Mit der vorliegenden Akademieschrift setzt die Führungs-Akademie nach einer längeren Pause ihre Publikationsreihe der Akademieschriften fort. Die Akademieschrift dokumentiert eine Veranstaltung, die im letzten Jahr zum Stand der Sportentwicklungsplanungen in Großstädten von der Führungs-Akademie durchgeführt wurde. Ziel der Veranstaltung war es, den aktuellen Stand der Sportentwicklungsplanungen aufzuarbeiten und einen Ausblick auf künftige Notwendigkeiten vorzunehmen. Die Ergebnisse, Präsentationen und Berichte der Veranstaltung sind in der Akademieschrift veröffentlicht. Die Akademieschrift, die in Zusammenarbeit mit der ads und dem DOSB entstanden ist, kann gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 15,- Euro zzgl. Portogebühren bei der Führungs-Akademie bestellt werden.

I Berichte aus den Städten Berlin und Hannover a) Präsentation: Prozesse der Sportentwicklungsplanung b) Strategien der Sportentwicklungsplanung in Großstädten am Beispiel von Berlin und Hannover II Berichte aus den Städten Darmstadt und Freiburg a) Präsentation: Prozesse der Sportentwicklungsplanung in Großstädten b) Bericht der Stadt Darmstadt III Berichte aus den Städten Bremen, Bochum und Münster a) Anmerkungen zur Sportstättenentwicklung in den drei Großstädten Bremen, Bochum, Münster b) Bericht der Stadt Bochum IV Bericht aus der Stadt Köln a) Präsentation: Projekt Sportstadt Köln / Prozesse der Sportentwicklung b) Projekt „Sport in Metropolen“ – dargestellt am Beispiel der Stadt Köln V Berichte aus den Städten München und Stuttgart a) Präsentation: Prozesse der Sportentwicklungsplanung b) Bericht der Stadt München c) Bericht der Stadt Stuttgart VI Berichte aus den Städten Nürnberg und Dresden a) Präsentation: Prozesse der Sportentwicklungsplanung b) Bericht der Stadt Nürnberg c) Bericht der Stadt Dresden VII Diskutierte Themenfelder Fazit


Heilmair, Astrid: Risikomanagement in Verbänden: Module einer risikobewussten Verbandsführung

239 Seiten (mit 40 Abb. u. 17 Tab.) Dissertation München, 2008, ISBN: 978-3-8349-1560-3, Reihe: NPO-Management, Wiesbaden: Gabler Verlag, 2009, € 49,90.

Die Bedeutung von Risikomanagement hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Auch Verbände stehen veränderten Rahmenbedingungen und Entwicklungen gegenüber, die eine strukturierte Wahrnehmung und Steuerung von Risiken und Chancen erforderlich machen. Da Verbände bislang noch nicht konsequent die Möglichkeiten des Risikomanagements nutzen, ist gerade in diesen Organisationen ein Umdenken erforderlich, um neuen Herausforderungen gerecht werden zu können. Astrid Heilmair entwickelt eine theoretische, empirisch fundierte und zugleich praxisorientierte Vorgehensweise, die Verbände bei der Etablierung und operativen Umsetzung eines Risikomanagements unterstützt. Die Autorin zeigt zusätzlich auf, wie mit Hilfe eines verbandsspezifischen Chancen- und Risikocontrollings die strategische Weiterentwicklung des Verbands gestärkt werden kann.

Die vorgestellten Modelle unterstützen Verbände bei einer risikobewussten Wahrnehmung ihres Bedarfsdeckungsauftrags (Verbandsmission) unter Berücksichtigung der finanziellen Perspektive und bieten somit wertvolle Handlungsempfehlungen für das Verbandsmanagement. Vorgestellt werden u.a. folgende Aspekte: Relevanz von Risikomanagement in Verbänden; Entwicklungsstand von Risikomanagement in Verbänden: empirische Analyse; Module für ein Risikomanagement im Kontext von Verbandsspezifika; Impulse zur Einbindung des Risikomanagements in die Verbandsorganisation.

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Breuer, Christoph: Sportentwicklungsbericht 2007/2008 Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland

735 Seiten, kartoniert, ISBN 978-3-86884-500-6; Reihe: Wissenschaftliche Berichte und Materialien des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, Köln: Sportverlag Strauß, 2009, € 48,00.

Die neuen Ergebnisse des Sportentwicklungsberichts 2007/2008 bieten den interessierten Akteuren in Sport, Politik und Wissenschaft aktuelle Daten in einer großen thematischen Vielfalt und regionalen Tiefe. Der Sportentwicklungsbericht gibt somit einen einzigartigen Überblick über die Sportvereine in Deutschland. Der Sportentwicklungsbericht 2007/08 ist eine Fortführung des Sportentwicklungsberichts 2005/2006, den der Sportökonom Prof. Dr. Christoph Breuer (Deutsche Sporthochschule Köln) im Auftrag des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Landessportbünde erstellt hat. Neben der Situationsbeschreibung der Sportvereine in Deutschland enthält dieser Bericht erstmalig auch Aussagen über die Entwicklung der Sportvereine in den letzten Jahren. Seine Wirkung will der Sportentwicklungsbericht als Analyse-, Orientierungs- und Entscheidungsinstrument in der Sportpraxis entfalten.

Dafür enthält er auch eine Reihe von konkreten Handlungsempfehlungen für Sportbünde und -verbände sowie das Vereinsmanagement. Daneben stellt dieser Bericht Entscheidungsgrundlagen und Handlungsempfehlungen für die Politik, insbesondere die Sportpolitik zur Verfügung. Einen wichtigen Beitrag leistet der Sportentwicklungsbericht zur sportwissenschaftlichen Vereinsforschung, auch in Bezug auf sein Erhebungsdesign.

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Wetterich; Jörg / Eckl, Stefan / Schabert, Wolfgang: Grundlagen zur Weiterentwicklung von Sportanlagen

310 Seiten, kartoniert, ISBN: 978-3-86884-505-1; € 28,90. Köln: Sportverlag Strauß, 2009.

Zusammenfassend ist davon auszugehen, dass sich als Anpassung an die vielfältigen Formen des Sporttreibens und die Etablierung unterschiedlicher Sportmodelle mit spezifischen Interessenlagen und Handlungslogiken die bisher beobachtbare Einheitlichkeit im Sportanlagenbau auflösen wird. Nach Ansicht eines Großteils der befragten Experten wird es in Zukunft zu einer größeren Anlagenvielfalt und zur Ausbildung unterschiedlicher Sportanlagentypen kommen, wobei die Konstruktion typischer Anlagenarten aus einer Kombination einiger der beschriebenen Unterscheidungsmerkmale (z.B. Witterungsschutz, Regelkonformität, Zugänglichkeit, Anlagenkomfort) resultieren wird. Gleichzeitig sind die Studienteilnehmer mehrheitlich der Meinung, dass Sportanlagen gleichen Typs in Zukunft aufgrund der Besonderheit der lokalen Bedingungen unterschiedliche individuelle Ausprägungs- und Gestaltungsformen aufweisen werden. Die notwendige Weiterentwicklung von Sportanlagen erfordert eine anpassungsfähige Baustruktur und eine größere bauliche Typenvielfalt. Dies bezieht sich zum einen darauf, das Potenzial der bestehenden, oft auf den Wettkampf- und Schulsport zugeschnittenen Sportanlagen für andere sportliche Nutzungen zu erweitern und über bauliche Ergänzungen und Funktionsanpassungen die Flexibilität, Variabilität und damit die multifunktionale Nutzung dieser Anlagen zu erhöhen. Zum andern sollen in Bezug auf die zu erwartende Ausbildung neuer und alternativer Anlagentypen bauliche Lösungen, die auf die spezifischen Eigenschaften eines Anlagentyps ausgerichtet sind, im Sinne eines "experimentellen Sportstättenbaus" erarbeitet und in weiteren Modellprojekten auf ihre bauliche Umsetzung und Praktikabilität überprüft werden, um zu ausreichendem Erfahrungswissen auf gesicherter Grundlage zu gelangen und bei künftigen Planungen Vorschläge für notwendige Innovationen machen zu können.

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Russell, Hoye / Nicholson, Matthew / Smith, Aron: Sport Management: principles and application

318 Seiten, kartoniert, ISBN: 978-0-7506-8755-3; € 43,95. Oxford: Elsevier LTD, 2009. 

Sport Management: principles and application second edition provides a comprehensive introduction to the practical application of management principles within sport organisations, ideal for all students studying sport management at an introductory level. Sport Management: principles and application second edition provides a comprehensive introduction to the practical application of management principles within sport organisations, ideal for all students studying sport management at an introductory level. It presents an international balanced view between accepted practice and what research evidence tells us about the application of a range of management principles and practices in sport. Structured in two parts it: * offers an introduction and explanation of the structure of the sport industry * covers the fundamental management issues unique to sport including: strategy, human resource management, leadership, finance, marketing, governance and performance management Each chapter has a coherent learning structure complete with international case studies and accompanying online lecturer and student support material.

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Benz, Marcel / Gehring, Stefan: Krisen im Profifußball

176 Seiten, kartoniert, ISBN: 3415041840; € 49,00. Stuttgart: Boorberg, R. Verlag, 2009.

Die Neuerscheinung „Krisen im Profifußball“ analysiert die typischen Krisensituationen und –ursachen im professionellen Fußballsport sowie die bestehenden Instrumentarien zur Erkennung, Prävention und Verhinderung solcher (finanzieller) Krisen. Krisenursachen im Profifußball wurden bisher nur selten untersucht. Das Werk blickt deshalb auf die Welt des professionellen Fußballsports sowie die dort auftretenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Der Leitfaden analysiert die typischen Krisensituationen und -ursachen im professionellen Fußballsport sowie die bestehenden Instrumentarien zur Erkennung, Prävention und Verhinderung solcher (finanzieller) Krisen. Dabei werden insbesondere das von der UEFA vorgegebene Klublizenzierungsverfahren und das nationale Insolvenzrecht beleuchtet, die die wesentlichen Rahmenbedingungen vorgeben. Das Werk bietet Lösungsansätze, die es Lizenzgebern und Klubs ermöglichen, solche Krisen zu verhindern oder zumindest deren Auswirkungen zu reduzieren. Die Autoren veranschaulichen die spezifischen Ursachen und Besonderheiten finanzieller Krisen bei Profifußballklubs. Sie untersuchen Handlungsempfehlungen und vorgeschlagene Ergänzungen der Maßnahmenkataloge des Insolvenzrechts und der Lizenzierungsbestimmungen auf ihre Praxistauglichkeit hin. Die Kenntnisse und Erfahrungen der Verfasser haben sich in dem Werk optimal verbunden: Marcel Benz hat als Projektleiter das UEFA-Klublizenzierungsverfahren europaweit aufgebaut und eingeführt. Steffen Gehring ist ein Insolvenz- und Arbeitsrechtspraktiker, dem es neben der Krisenprävention auch auf ein frühzeitiges, professionelles Turn-around-Management und einen effektiven Gläubigerschutz ankommt.

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Heermann, Peter: Haftung im Sport

320 Seiten (broschiert), ISBN 978-3-415-04170-7, Reihe: Recht im Sport, Stuttgart: Richard Boorberg Verlag, 2009, € 48,00.

Mit seiner neuen Reihe „Recht im Sport“ wendet sich der Boorberg Verlag vor allem an Praktiker in Verbänden und Vereinen sowie an deren rechtliche und steuerliche Berater. Ziel der Reihe ist es, Rechtsgebiete und rechtliche Themen systematisch aufzubereiten und in ihren jeweiligen Bezügen zum Sport vorzustellen. Der erste Band der Reihe unter dem Titel: „Haftung im Sport“ bietet einerseits eine kritische Aufbereitung der dogmatischen Grundlagen des Haftungsrechts im Sport, andererseits eine umfassende und systematische rechtliche Analyse verschiedener Haftungskonstellationen unter Auswertung der einschlägigen Rechtsprechung. Einleitend stellt der Autor zunächst die haftenden Personenkreise dar; ferner die vertraglichen und gesetzlichen Haftungsgrundlagen, Fragen der Haftungsbeschränkungen, des Haftungsausschlusses und des Mitverschuldens, die Grundlagen der Haftung im Sportverein einschließlich aktueller Entwicklungen der persönlichen Haftung von Vereinsorganen und Vereinsmitgliedern sowie der Haftungsrisiken bei Ausgliederungsmaßnahmen eines Vereins.

Ein eigener Abschnitt widmet sich typischen Konstellationen, in denen eine Haftung des Sportlers in Betracht kommt: die überaus praxisrelevante und zuletzt seitens der Rechtsprechung modifizierte Haftung des Sportlers gegenüber anderen Sportlern, gegenüber Unbeteiligten, Helfern und anderen Zuschauern sowie gegenüber Sportvereinen, Veranstaltern und Sponsoren unter besonderer Berücksichtigung der aus dem Doping resultierenden Haftungsprobleme. Darüber hinaus beleuchtet der Leitfaden verschiedene Beziehungen der Haftung des Sportveranstalters oder des Sportvereins: Haftung des Veranstalters gegenüber Sportlern sowie gegenüber Helfern, Zuschauern, Sponsoren und Unbeteiligten, Haftung des Verkehrssicherungspflichtigen für Sportstätten und Sportanlagen, Haftung für Sportgeräte. Daran schließt sich eine Analyse besonderer Haftungskonstellationen an: Haftung im Rahmen von Lehrverhältnissen, Haftung Dritter gegenüber Sportlern unter besonderer Berücksichtigung der Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts und des Rechts am eigenen Bild, Haftungsrisiken bezüglich des Fehlverhaltens von Schiedsrichtern und bei Lizenzierungsverfahren im Sport, Besonderheiten der Tierhalterhaftung. Den Abschluss bilden die für den Sportbereich geltenden Besonderheiten bei der Schadensberechnung.

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