Über die Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes

Literaturtipps - Neue Bücher für Sie entdeckt

Kaudela-Baum, Stephanie / Nagel, Erik / Bürkler, Paul / Glanzmann, Verena: Führung lernen: Fallstudien zu Führung, Personalmanagement und Organisation. [2011]


247 Seiten (geb. Ausgabe); ISBN 978-3642168161; Berlin, Heidelberg: Springer Verlag, 1. Aufl. 2011, € 49,95.

Das Buch bietet:
==> 50 umfassend aufbereitete, aktuelle und praxisrelevante Fälle 
==> verhaltensorientierte Fälle mit viel "Originalton" zum "Eintauchen" in die (komplexe und dynamische) Führungswelt von heute
==> einen raschen Überblick über die Fallstudieninhalte und die Zielgruppen (zahlreiche Orientierungshilfen)
==> Fallstudien mit Bearbeitungshinweisen von erfahrenen Dozenten
==> zahlreiche Fälle aus NPOs und Verwaltung.

Das Buch ist dem Ziel verpflichtet, relevante und „typische“ Fälle zu verschiedenen Themenfeldern der Personalführung für (angehende) Führungspersonen aufzubereiten.

Im Vordergrund steht die Beschreibung von alltäglichen Führungs- und Managementsituationen, d.h. konkreter Verhaltensweisen und Handlungsabfolgen von Führenden und Geführten in Non-Profit- sowie For-Profit-Organisationen.

Dozierende können sich durch Kurzzusammenfassungen, Falleinstufungen durch ein Pictogramm, „Teaching Notes“, Literaturempfehlungen und Stichwortverzeichnis rasch orientieren.

Die Fallstudiensammlung enthält verhaltensorientierte und praxisrelevante Fälle zu den Themen Führung, Personalmanagement und Organisation für die Managementaus- und -weiterbildung auf Hochschulniveau. Das Fallmaterial basiert mehrheitlich auf Erfahrungsberichten von Teilnehmenden aus verschiedenen Führungsweiterbildungen der Hochschule Luzern-Wirtschaft.

Die Sammlung enthält zudem auch Comics, die auf der Basis von Führungsfällen entwickelt wurden. [Weiter zum Verlag]
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Rohrhirsch, Ferdinand: Führen durch Persönlichkeit: Abschied von der Führungstechnik. [2011]


228 Seiten (gebundene Ausgabe); ISBN 978-3834926234; 2. Auflage, Wiesbaden: Gabler Verlag, 2011, € 44,95.

Führung kann man nicht lernen, wie man Kurse für Rhetorik oder Verkauf absolviert. Es ist trügerisch zu glauben, mit geeigneter Psychotechnik könnte die Motivation der Mitarbeiter gesteigert werden.

Der Philosoph und Berater Ferdinand Rohrhirsch zeigt den Führenden als ersten unter Gleichen, der seine Abhängigkeit erkennen und akzeptieren muss. Er plädiert dafür, nach dem Wesen der geführten Person zu fragen, nicht danach, wie der Mitarbeiter als Mensch manipuliert werden kann.

Ein Buch für Personen, die erfahren haben, dass man etwas nur dann wirklich gut kann, wenn man die Grenzen des eigenen Tuns kennt. Praktische Bezüge u. a. zu Hewlett Packard, Deutsche Bahn und IBM untermauern seinen unkonventionellen und lesenswerten Ansatz.

Ferdinand Rohrhirsch ist Privatdozent für Praktische Philosophie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seit langem beschäftigt er sich mit führungsphilosophischen Themen. Er ist vielgefragter Referent und berät private und öffentliche Organisationen in Unternehmens- und Wirtschaftspraxis. [Weiter zum Verlag]

Riedmüller, Florian: Professionelle Vermarktung von Sportvereinen. [2011]


249 Seiten; ISBN 978-3-503-13646-9; Berlin: Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG, 2011; € 29,95

Jubelnde Meister, Tränen beim Abstieg – die Wege vieler Sportvereine gleichen einer emotionalen Achterbahnfahrt. Höhenflüge und Abstürze auf der sportlichen Seite müssen durch wirtschaftlich fundierte Konzepte getragen werden. Für den nachhaltigen Erfolg eines Sportvereins muss das Team hinter dem Team die Einnahmequellen in geordnete Bahnen lenken.

Florian Riedmüller zeigt Ihnen, wie Sie durch professionelle Vermarktung wirksame Instrumente entwickeln können, um bestehende Einnahmequellen zu optimieren und neue Potenziale zu erschließen.

Anhand zahlreicher Fallbeispiele bietet das Buch etablierten und angehenden Vereinsmanagern einen Überblick über die spezifische Struktur und Funktionsweise der Vermarktung von Sportvereinen. Es stellt Ihnen konkrete Vermarktungskonzepte für alle absetzbaren Rechte vor – vom klassischen Veranstaltungsbetrieb und Sponsoring bis zu innovativem Merchandising.

Managen Sie Ihren Verein fit – mit der strukturierten Planungs- und Verständnishilfe für erfolgreiche Vereinsvermarktung. [Weiter zum Verlag]

Mortsiefer, Lars: Datenschutz im Anti-Doping-Kampf. [2010]


304 Seiten; ISBN 978-3-89796-222-4; Reihe: Rechtswissenschaft im Gardez! Remscheid:Gardez! Verlag, 2010; € 39,90

Aktuelle Dopingfälle zeigen, dass das Thema Doping und Dopingbekämpfung im Sport nach wie vor kontrovers diskutiert wird. Mit der Etablierung der NADA im Jahr 2002 wurde eine Anti-Doping-Organisation gegründet, die als nationales Kompetenzzentrum zur Dopingbekämpfung im Sport innovative Anti-Doping-Programme und Nachweismethoden in Deutschland systematisch fortentwickelt hat. Allerdings führt die zunehmende Kontroll- und Überprüfungstätigkeit der Dopingjäger zwangsläufig dazu, dass grundrechtlich geschützte Rechte der Athleten tangiert werden.

Die Arbeit geht der Frage nach, inwieweit der aktuelle Anti-Doping-Kampf in das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Athleten in der Ausgestaltung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung und des Datenschutzes eingreift. Im Rahmen des Dopingkontrollsystems werden personenbezogene Daten der Athleten erhoben, verarbeitet oder genutzt. Dopingkontrollen werden in Wettkämpfen, im Training oder in der Freizeit der Athleten durchgeführt. Die Organisation und Planung der Kontrollen macht es erforderlich, dass sich die Athleten bestimmten Meldepflichten unterwerfen und den Anti-Doping-Organisationen regelmäßig Informationen über ihren Aufenthaltsort und ihre Erreichbarkeit übermitteln.

Die Arbeit liefert einen aktuellen Überblick über die rechtlichen Schnittstellen und Spannungsfelder zwischen der Dopingbekämpfung und dem Datenschutz. Im Mittelpunkt der Analyse steht die Frage, ob und inwieweit die beiden unterschiedlichen Materien Anti-Doping-Recht und Datenschutzrecht rechtlich zu vereinen sind. [Weiter zum Verlag]

Gondorf, Linda: Sport in der Medienwelt: Zur massenmedialen Inszenierung von sportlichen Großereignissen. [2011]


184 Seiten; ISBN 978-3-639-38389-8; o.O.: AV Akademikerverlag, 2011; € 68,-

In diesem Buch geht es um die massenmediale Inszenierung von sportlichen Großereignissen und die damit verbundene politische wie kulturelle Aufmerksamkeit, vor allem durch die Medien. Vor allem Fernsehen und Sport und auch Sport und Politik werden hier in einen Kontext gestellt.

Durch die bloße Anwesenheit der Medien bei Großevents werden diese verändert. Politik, Sport und Medien sind bei solchen Großereignissen eng miteinander verbunden und profitieren auch voneinander. Außer Frage steht, dass Sport mittlerweile abhängig ist von der medialen Aufmerksamkeit, da so viele Faktoren - Sponsoring, Werbung - mit hinein spielen in diese sportlichen Großereignisse.

Die Politik benutzt den Sport als Bühne, wird aber auch durch die mediale Aufmerksamkeit gezwungen politische Handlungen zu erklären, vor allem in Ländern die gegen die Menschenrechte und die Pressefreiheit verstoßen.

Diese Arbeit soll all dies beleuchten und einen Überblick geben über die mediale Inszenierung bei Großereignissen, organisiert von Nationen deren politischer Hintergrund schwierig ist. [Weiter zum Verlag]

Bob- und Schlittenverband e.V. (Hrsg): 100 Jahre BSD 1911 – 2011 Bob / Rodeln / Skeleton. [2011]


250 Seiten; o. ISBN; Gera.: Eigenverlag, 2011; € 15,- (inkl. Versand)

Das „Jubiläumsbuch“ zum 100-jährigen Bestehen des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland kann ab sofort käuflich erworben werden. Die vom Journalisten Uwe Jentzsch verfasste Verbandschronik dokumentiert auf 250 Seiten packend die Erfolgsgeschichte des organisierten Bob- und Schlittensports in Deutschland.

Zum Hintergrund der Chronik: Seit über 100 Jahren gibt es organisierten Bob- und Schlittensport in Deutschland. Vor genau 100 Jahren, im Jahr 1911 wurden in Berlin der Deutsche Bobsleigh Verband (DSB) und in Hannover der Deutsche Rodelbund (DRB) als Vorläufer des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) gegründet. Das sind die Wurzeln des seit elf Jahren als Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) firmierenden Verbandes.

Deutscher Alpenverein / Österreichischer Alpenverein / Alpenverein Südtirol (Hrsg.): Berg 2012 Alpenvereinsjahrbuch. [2011]


256 Seiten; 978-3-937530-61-1; Innsbruck.: Tyrolia Verlag, 2011; € 17,80

Frischer Wind für "BERG 2012": Nach gründlichem inhaltlichen und grafischen Relaunch startet das traditionsreiche Alpenvereinsjahrbuch BERG mit neuem "Spirit" in die Zukunft: magazinartiger, emotionaler und großzügiger im Layout, wertiger in Papier und Druck, engagiert, kompetent und konsequent nah dran an Themen, die auch morgen wichtig sind.

BERG 2012 bietet mit erstklassigen Beiträgen namhafter Autoren und Fotografen einen einzigartigen Überblick über die wichtigsten Themen und Trends aus der Welt des Bergsports. Es hält große Momente fest, skizziert spannende Entwicklungen und bringt Menschen und Themen, die uns bewegen. Diesmal mit großem Fokusthema Weltnaturerbe Dolomiten, Gebietsthema Brenta und Frauenschwerpunkt im internationalem Chronikteil. Jetzt neu mit umfassender Kulturchronik: Was prägt das Bild vom Bergsteigen, wie werden wir öffentlich wahrgenommen?

Darüber hinaus geht BERG 2012 u. a. folgenden Fragen nach: Hat der Mensch ein Recht auf Risiko? - Edelweiß und Judenstern: Welche Rolle spielte der Alpenverein in der Zeit von 1919 bis 1945? - Umweltschutz: Haben die Seilbahnlobby und andere Alpenmöblierer in Österreich das letzte Wort? - Extrem am Berg: Was macht den "jungen Wilden" Hansjörg Auer so stark? Wie verlogen ist die internationale Skyrunner-Szene? BergMenschen: Wie tickt Werner Munter, der Freigeist der Lawinenkunde? Und was bewegt Achttausenderfrau Nives Meroi, nachdem das "Rennen" entschieden ist?

Damit bleibt das Alpenvereinsjahrbuch BERG das unverzichtbare Standardwerk für alle Bergfreunde im deutschsprachigen Raum. Keine andere Publikation präsentiert alpine Themen in dieser Vielfalt und Qualität zu einem derart günstigen Preis! [weiter zum Verlag]

Hofmann, Bernd: Führen aus der Hängematte: Mit Leichtigkeit und Eleganz zu Leistung und Erfolg. [2011]

220 Seiten (broschiert); ISBN 978-3834924865; 1. Auflage, Wiesbaden: Gabler Verlag, 2011, € 34,95.

‚Führung‘ und ‚Hängematte‘ - eine ungewöhnliche Wortkombination, mit der der Autor (oder der Verlag) zunächst mal Neugier weckt – wenngleich häufiger wahrscheinlich eine zunächst von Skepsis begleitete Neugier. Dass diese Wortkkombination aber durchaus seine Berechtigung hat, zeigt der Autor in einem Buch, das viele nützliche Tipps parat hat und auch gut zu lesen ist.

Die Wirtschaft tickt immer schneller, Hektik und Druck im Arbeitsleben scheinen immer größer zu werden. Wichtigtuerei und Besserwisserei sind an der Tagesordnung. Auf den äußersten Krafteinsatz folgt oft Erschöpfung. Muss das so sein? Der Berater und Coach Bernd Hofmann schlägt einen anderen Weg vor: entspanntes Führen aus der Hängematte. Auf der Basis seiner umfassenden Erfahrungen schildert er anschaulich, wie Sie als Führungskraft eine einzigartige Arbeitsatmosphäre aus Leichtigkeit, Eleganz und Leistung schaffen können. Denn Führen bedeutet für ihn, mit Menschen so umzugehen, dass nachhaltig Kreativität, Innovationen und Leistungen entstehen - für Kunden, Mitarbeiter und das gesamte Unternehmen. [Weiter zum Verlag]
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Hintz, Asmus J.: Erfolgreiche Mitarbeiterführung durch soziale Kompetenz: Eine Praxisbezogene Anleitung. [2011]



373 Seiten (gebundene Ausgabe); ISBN 978-3834924414; 1. Auflage, Wiesbaden: Gabler Verlag, ? 2011, € 39,95.

Führungskompetenz erfordert handwerkliches Können im Bereich der sozialen Interaktion sowie Wissen über die Wirkungsmechanismen menschlichen Verhaltens.

Basierend auf seiner langjährigen Erfahrung konfrontiert Asmus Hintz Sie mit den Herausforderungen des Alltags einer Führungskraft und macht Sie mit den Grundlagen der Mitarbeiterführung vertraut. Er zeigt konkrete Handlungsoptionen in vielen typischen Führungssituationen auf und bereitet Sie darauf vor, Mitarbeiter erfolgreich zu führen, menschliches Verhalten im Rahmen gegenseitiger Zielvereinbarungen zu steuern und soziale Macht in angemessener Weise ausüben zu können. [Zum Verlag]
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Weller, Frank / Behn, Achim: Datenschutz für Vereine: Leitfaden für die Vereinspraxis. [2011]

166 Seiten (broschiert); ISBN 978-3503126897; 1. Auflage, Berlin: (Erich) Schmidt Verlag, 2011, € 24,95.

Am Thema Datenschutz kommt heute kaum ein Vereinsvorstand vorbei. Achim Behn und Frank Weller beantworten Ihnen in diesem Buch alle relevanten Fragen zum rechtssicheren Umgang mit Daten im Vereinsalltag. Sie erfahren unter anderem, welche Inhalte des Bundesdatenschutzgesetzes für Vereine wichtig sind, welchen Informationspflichten Vereine nachkommen müssen, wann Ihr Verein einen Datenschutzbeauftragten bestellen muss und wie Sie eine professionelle Datensicherung gewährleisten. Mit zahlreichen Beispielen und Mustertexten! Ob Mitgliederverwaltung oder Spendenlisten Vereine arbeiten heute mit einer Reihe personenbezogener Daten. Am Thema Datenschutz und an den Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes kommt somit kaum ein Vereinsvorstand vorbei.

Achim Behn und Frank Weller beantworten in diesem Werk alle relevanten Fragen zum rechtssicheren Umgang mit Daten im Vereinsalltag. Sie erläutern unter anderem,
- welche Inhalte des Bundesdatenschutzgesetzes für Vereine wichtig sind,
- welchen Informationspflichten Vereine nachkommen müssen,
- wann ein Verein einen Datenschutzbeauftragten bestellen muss und
- wie eine professionelle Datensicherung und -verarbeitung gewährleistet werden kann.

Zahlreiche Beispiele und Mustertexte erleichtern die Umsetzung des Know-hows in die Praxis. [Link zum Verlag]
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Taeger, Jürgen: Einführung in das Datenschutzrecht. [2011]

250 Seiten (broschiert); ISBN 978-3800515370; Frankfurt am Main: Verlag Recht und Wirtschaft GmbH, Oktober 2011, € 49,00.

Dieser Titel führt in das Allgemeine und das Besondere Datenschutzrecht ein. Er behandelt die verfassungsrechtlichen und die europarechtlichen Grundlagen des Datenschutzrechts und erläutert sowohl die Gesetzgebungskompetenzen als auch die sehr komplexen Strukturen und den Aufbau des BDSG. Die wesentlichen Grundbegriffe werden leicht verständlich dargestellt. Zahlreiche Beispiele vermitteln, unter welchen Voraussetzungen der Umgang mit Daten zulässig ist.

Die wichtigsten Anwendungsgebiete (Marketing, Soziale Netzwerke, Scoring) behandelt das Lehrbuch ebenso ausführlich wie den Beschäftigten- und Sozialdatenschutz oder den Datenschutz bei Sicherheitsbehörden. Datenschutzkontrollen durch die Aufsichtsbehörden bzw. den betrieblichen Datenschutzbeauftragten, Rechte der Betroffenen und Rechtsfolgen bei der Verletzung von Datenschutzvorschriften sind in eigenen Kapiteln ausführlich erläutert.

Sachgebiete:
Datenschutzrecht, Beschäftigtendatenschutz, Sozialdatenschutz, Datenschutz bei Sicherheitsbehörden, Datenschutzkontrollen durch die Aufsichtsbehörden, Datenschutzkontrollen durch die betrieblichen Datenschutzbeauftragten

Zielgruppen:
Studierende der Rechtswissenschaften, betriebliche Datenschutzbeauftragte und Anwärter auf dieses Amt, Abteilungen in Unternehmen oder in öffentlichen Stellen, die mit Datenschutz befasst sind (Marketing, Personalabteilung), Studierende der Sozialwissenschaften, Informatik, Betriebswirtschaftslehre. [Link zum Verlag]
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Witt, Bernhard C.: Datenschutz kompakt und verständlich: Eine praxisorientierte Einführung. [2010]

246 Seiten (broschiert); ISBN 978-3834812254; 2. Auflage, Wiesbaden: Vieweg+Teubner, März 2010, € 24,95.

Das Thema "Datenschutz" geht jeden an, der an verantwortlicher Stelle mit IT zu tun hat, d. h. nicht nur den Datenschutzbeauftragten. Es geht um die Verarbeitung personenbezogener Daten und die Gewährleistung des informationellen Selbstbestimmungsrechtes der betroffenen Individuen. Daran kommt heute kein Informatiker oder Marketingverantwortlicher mehr vorbei. "Datenschutz kompakt und verständlich" vermittelt fundiertes Basis- und Praxiswissen. Die BDSG-Novellen 2009 werden ebenso wie z. B. das neue IT-Grundrecht auf die betriebliche und behördliche Praxis angewendet.
Dieses Buch eignet sich sowohl für Lehrveranstaltungen als auch für die berufliche Weiterbildung. Der Leser profitiert von der Kompaktheit und Anschaulichkeit der Darstellung. Die Verständlichkeit der notwendigen begrifflichen Zusammenhänge und prägnante Zusammenfassungen und Grafiken unterstützen den Lernerfolg. "Datenschutz kompakt und verständlich": Die Basis für Lernen, Prüfungen und beruflichen Erfolg gleichermaßen. [Link zum Verlag
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Wybitul, Tim: Handbuch Datenschutz im Unternehmen. [2011]

543 Seiten (kartoniert); ISBN 978-3-8005-1524-0; Frankfurt am Main: Verlag Recht und Wirtschaft GmbH, April 2011, € 59,00.

Durch die Datenskandale der vergangenen Jahre und die BDSG-Reform, deren letzte Stufe zum 1. April 2010 in Kraft trat, besteht derzeit ein hohes Maß an Informationsbedürfnis in diesem Bereich. Insbesondere die neuen Regelungen zum Arbeitnehmerdatenschutz und die Meldepflicht bei Datenpannen verunsichern viele Betroffene. Haftungsrisiken zwingen die Unternehmen, sich damit zu befassen. Leicht verständliche, knapp und übersichtlich gehaltene Literatur zum BDSG gibt es dagegen bislang kaum.

Diese Lücke füllt das Handbuch von Tim Wybitul. Es stellt gut verständlich die Strukturen und Regelungen des BDSG dar und kommentiert die praxisrelevanten Vorschriften sowie den Regierungsentwurf zum Beschäftigtendatenschutz. Schwerpunkte sind der geltende und geplante Beschäftigtendatenschutz sowie Compliance-Themen. Behandelt werden zudem die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten, Erlaubnisnormen, die Haftung, die Abstimmung konkret geplanter Maßnahmen mit Datenschutz-Aufsichtsbehörden, das Verhalten bei Durchsuchungen der Aufsichtsbehörden u. v. m. Abgerundet wird das Buch durch Beispielsfälle, Tipps, Schaubilder, Checklisten, eine englische Übersetzung des BDSG und ein Glossar.

Zielgruppen:
In-House-Juristen, Rechtsanwälte, Datenschutzbeauftragte, Mitarbeiter in Compliance-Abteilungen, internen Revisionsabteilungen und Wirtschaftsprüfungsunternehmen, Studenten, Vorstände, Geschäftsführer und Manager, in deren Verantwortungsbereich Datenschutz, IT, Compliance und Revision fallen.

Sachgebiete:
BDSG-Reform, Compliance, Beschäftigtendatenschutz, Aufgaben des Datenschutzbeauftragten, Datenverarbeitung auf Grundlage von Betriebsvereinbarungen und/oder Einwilligung, strafrechtliche Risiken bei Gesetzesverstößen [Link zum Verlag]

Würtz, Andreas: Das Datenschutz-Kompendium: Alles Wissenswerte rund um den Datenschutz – damit Sie die täglichen Herausforderungen als betrieblicher Datenschutzbeauftragter meistern. [2011]

144 Seiten (broschiert); ISBN 978-3812512701; Bonn: vnr-Verlag Deutsche Wirtschaft, Januar 2011, € 89,95.

In welchen Fällen muss der Datenschutzbeauftragte aktiv werden? Welche Rahmenbedingungen gibt das Bundesdatenschutzgesetz vor? Wie werden sie umgesetzt? Worauf ist im Unternehmen bei der Umsetzung zu achten? Die Antworten auf diese Fragen und alles Wissenswerte rund um den Datenschutz werden im „Datenschutz-Kompendium“ vorgestellt.

Das Buch bietet:
==> leicht verständliche Erläuterungen zu den wichtigsten Fragestellungen im Datenschutz
==> wenig Theorie, dafür viele hilfreiche Tipps für die direkte Umsetzung in der Berufspraxis
==> erprobte Tricks und Ratschläge vom Experten, die die Tätigkeit als Datenschutzbeauftragter spürbar erleichtern
==> sofort einsetzbare Checklisten,  Muster und Merkblätter, die schnell und einfach an individuelle Bedürfnisse angepasst werden können

Aus dem Inhalt:
==> Stichwort Vorabkontrolle: Alles geprüft – So vergessen Sie keinen wichtigen Punkt bei der Vorabkontrolle
==> Schulung und Sensibilisierung: Grundlagenschulung im Datenschutz – Vermitteln Sie diese Inhalte
==> Best Practice – Tipps und Tricks für den Arbeitsalltag: Tue Gutes und rede darüber – So klappt es mit dem Datenschutzbericht
==> Wissenswertes rund um das BDSG: BDSG, LDSG & Co. – Welches Datenschutzrecht für Ihr Unternehmen gilt
==> Umgang mit Beschäftigtendaten: Alles im Blick – Das sind die Rechtsgrundlagen für das Erheben, Verarbeiten oder Nutzen von Beschäftigtendaten
==> Aufsichtsbehörden: Fettnäpfchen ade – Das sollten Sie bei einem Hausbesuch der Aufsichtsbehörde beachten. [Link zum Verlag]

Stirner, Pascal: Der Golfsport als Marketingplattform: Die Möglichkeiten und Chancen des Golfsports für die Markenkommunikation. [2010]

220 Seiten (Taschenbuch); ISBN 978-3639269918; Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, Juli 2010, € 79,00.

Mit der immer weiter wachsenden Konkurrenz an den Märkten sind die Unternehmen heute gezwungen, mit ihrer Markenkommunikation auch neue Wege zu beschreiten um sich von der Konkurrenz zu differenzieren und so die Gunst der Zielgruppe zu erhalten und diese an sich zu binden.

Dieses Buch stellt die hierbei hochinteressante Kommunikationsplattform Golfevent vor, zeigt die Chancen und Möglichkeiten dieses Marketinginstrumentes auf und stellt diese in Zusammenhang mit den Zielen der Markenkommunikation und den Unternehmenszielen allgemein. Ergänzend werden auch die hierbei relevanten juristischen Problemstellungen thematisiert.

"Pascal Stirner stellt die Möglichkeiten und Chancen des Golfmarketing strukturiert und sehr treffend dar." (Nikolaus Peltzer, Turnierdirektor der Ladies German Open und Geschäftsführer der Deutschen Golf Sport GmbH) "Pascal Stirner widmet sich mit diesem Buch einem Thema, dem Marketing im Golfsport, das es schon lange verdient hat." (Sven Strüver,European Tour Professional). [Link zum Verlag

Gille, Claudia: Marketing im Pferdesport (Dissertation). [2010]

320 Seiten (Taschenbuch); ISBN 978-3869556005; 1. Auflage, Göttingen: Cuvillier Verlag, Dezember 2010, € 36,00.

Die Gründe für die Ausübung des Hobbys „Reitsport“ sind vielfältig. Bei den meisten Reitsportlern steht nicht mehr nur der Wettkampfgedanke im Vordergrund (Haring, 1999). Die Entstehung einer Wertevielfalt in unserer Gesellschaft hat auch im Pferdesport Einzug gehalten und prägt die Sportler. Der Boom der letzten Jahre wird mittlerweile durch aktuelle Dopingskandale im Pferdesport, den Wertewandel in der Gesellschaft insgesamt und die derzeit schlechte Finanzlage ausgebremst (Schade, 2009). Immer weniger Reiter schließen sich den örtlichen Reitvereinen an und immer mehr Reiter üben ihr Hobby unabhängig von institutionellen Einrichtungen aus. Nicht nur der organisierte Reitsport sieht sich sinkenden Mitgliederzahlen gegenüber. Es wird grundsätzlich immer schwieriger junge Menschen für diesen Sport zu begeistern und die aktiven Reiter an die Betriebe und Vereine zu binden. Durch die weitere Verschärfung des Wettbewerbs auf dem Freizeit- und Vergnügungsmarkt sieht sich die Pferdebranche gezwungen, ihre Angebote und Produkte besser zu vermarkten.

Ausgangspunkt jeglicher Marketingaktivität ist die genaue Kenntnis der zu bedienenden Zielgruppen. Auf dem deutschen Reitpferdemarkt wird es, insbesondere für die Züchter, zunehmend schwieriger, ihre Zuchtprodukte zu vermarkten und die Anforderungen des Marktes zu erfüllen (Tietze, 2004). Dem beschriebenen Wandel der Reiterschaft auf der Nachfragerseite wird in der Warmblutpferdezucht allerdings noch nicht ausreichend Rechnung getragen. In der Hoffnung auf Höchstpreise wollen viele Züchter ihre Pferde auf dem Spitzenmarkt platzieren, der allerdings nur einen Bruchteil der Gesamtnachfrage ausmacht (Miesner, 2003).

Der Aufschwung im Reitsportsektor machte sich auch in den zugehörigen Dienstleistungsbereichen bemerkbar. In den letzten Jahren konnte die Pensionspferdehaltung eine starke Nachfrage verzeichnen, so dass die Zahl dienstleistender Betriebe in kurzer Zeit enorm anwuchs. Mittlerweile ist der Konkurrenz- und Wettbewerbsdruck in den Betrieben deutlich zu spüren (Baey-Ernsten, 2004). Durch die hohe Angebotsvielfalt an Pensionsbetrieben weisen die Kunden immer weniger stark ausgeprägte Bindungen auf und sind bei Unstimmigkeiten schneller bereit den Betrieb zu wechseln. Ein ähnliches Bild zeigt sich in den Reitschulbetrieben, die es immer schwerer haben, junge Menschen für den Reitsport zu begeistern und die Kunden langfristig an den jeweiligen Betrieb sowie insgesamt an den Reitsport zu binden.

Die kurz umrissenen Problemstellungen liefern die Grundlage der vorliegenden Dissertation. Im Mittelpunkt der Arbeit steht dabei insbesondere die Untersuchung der am Markt agierenden Sportler (Reiter und Pferdebesitzer). Anhand spezifischer Problemstellungen werden die Eigenschaften der verschiedenen Zielgruppen im Reitsport genauer erforscht. [Link zum Verlag]

Nufer, Gerd / Bühler, André (Hrsg.): Management im Sport: Betriebswirtschaftliche Grundlagen und Anwendungen der modernen Sportökonomie. [2010]

595 Seiten (gebundene Ausgabe); ISBN 978-3503126937; 2. Auflage, Berlin: (Erich) Schmidt Verlag, September 2010, € 39,95.

Die Kommerzialisierung des Sports nimmt weiter zu. Viele Sportorganisationen sind heute mit mittelständischen Unternehmen vergleichbar. Wer hier betriebswirtschaftliche Entscheidungen trifft, ohne die sporttypischen Besonderheiten zu beachten, geht ein hohes Risiko ein.

Wie ein erfolgreiches Sportmanagement und Sportmarketing aussieht und diese Risiken vermieden werden, vermittelt das Buch von Gerd Nufer und André Bühler.
Renommierte Sportökonomie-Experten verraten,
- welche Besonderheiten für den Wirtschafts- und Wachstumsmarkt Sport gelten
- wie die betriebswirtschaftlichen Disziplinen im Sportmanagement angewendet werden
- welche aktuellen Trends das Sportmarketing prägen- wie sich der Arbeitsmarkt für Sportmanager entwickelt.

Dank vieler aktueller Beispiele, Fallstudien und Kontrollfragen eignet sich das Buch hervorragend für das Studium und gibt wertvolle Einblicke in die Praxis. [Link zum Verlag]

Benezeder, Wolfgang: Sportsponsoring bei kleinen Vereinen [2010]


118 Seiten (gebundene Ausgabe); ISBN 978-3854997205; 1. Auflage, Linz: Trauner Verlag, März 2010, € 18,50.

Sportsponsoring bei kleinen Vereinen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Im vorliegenden Buch wird daher dargelegt, wie die theoretischen Erkenntnisse der umfangreichen (Sport-) Sponsoringliteratur, die primär auf große Unternehmen sowie Non-Profit-Organisationen abzielt, für kleine Sportvereine nutzbar gemacht werden können.

Insbesondere wird anhand von konkreten Handlungsempfehlungen aufgezeigt, wie die Erkenntnisse, welche auch aus Expertengesprächen gewonnen wurden, in der Praxis umzusetzen sind. Zudem werden alternative Finanzierungsformen, wie die Veranstaltung von Events, oder auch Kooperationsmöglichkeiten aufgezeigt.

Dieses Buch ist all jenen besonders ans Herz zu legen, die in einem der unzähligen österreichischen (Sport-)Vereine engagiert sind und die dortige Vereinsfinanzierung auf professionellere Beine stellen möchten. [Link zum Verlag]

Freyer, Walter: Sport-Marketing: Modernes Marketing-Management für die Sportwirtschaft. [2011]


694 Seiten (gebundene Ausgabe); ISBN 978-3503129836; 4. Auflage, Berlin: (Erich) Schmidt Verlag, Februar 2011, € 59,95.

Das Buch bietet eine umfassende Darstellung zentraler Aspekte des Sport-Marketing. Sie erfahren auf Basis der Marketing-Management-Methode, wie Sie systematisch Marketingkonzepte und -strategien für Sportorganisationen entwickeln, Marktforschung und Betriebsanalysen im Sport durchführen und strategische Marketingziele für die Sportbranche definieren. Erläutert wird ebenso der konkrete Einsatz des Marketing-Mixes im Sport und wie ein gewinn- und erfolgsorientiertes Arbeiten möglich wird. Jetzt in bereits 4. Auflage mit detaillierten Informationen zum Online- und E-Marketing sowie vielen Beispielen, Grafiken und Übungsaufgaben! Sportliche Leistungen und Erfolge werden auf allen Ebenen immer professioneller vermarktet: von den Mega-Events und Profi-Ligen des Spitzensports über Fitness-Studios und Sportreisen bis zu lokalen Veranstaltungen im Breiten- und Freizeitsport. Doch um das gesamte Marketing-Instrumentarium im Sport erfolgreich einsetzen zu können, brauchen Sportmanager, Vereinsmitarbeiter und Sponsoren fundiertes Grundlagenwissen.
Dieses Buch bietet eine umfassende Darstellung zentraler Aspekte des Sport-Marketing. Die Leser erfahren, wie sie
- systematisch Marketingkonzepte und -strategien für Sportorganisationen entwickeln,
- Marktforschung und Betriebsanalysen im Sport durchführen,
- strategische Marketingziele für die Sportbranche definieren,
- den Marketing-Mix im Sport konkret einsetzen und damit
- gewinn- und erfolgsorientiert in der Sportökonomie arbeiten.
Als bewährtes Buch für Studium und Praxis liegt dieses Standardwerk zum Sport-Marketing bereits in der 4. Auflage vor jetzt mit detaillierten Informationen zum Online- und E-Marketing. [Link zum Verlag]

Nietzold, Peter: Fußball und Web 2.0: Wie ein Podcast die Öffentlichkeitsarbeit eines Fußballvereins unterstützen kann. [2009]

Mit dem Aufkommen der Massenmedien ist Fußball zu einem Mediensport geworden. Auch im World Wide Web ist der Fußball präsent, haben die Verbände und Vereine doch längst ihre eigenen Internetauftritte, wo sie über das aktuelle Geschehen informieren. Doch bietet das Internet, insbesondere die so genannten Web 2.0-Anwendungen, zahlreiche weitere Möglichkeiten für Fußballvereine, über die bloße Veröffentlichung von "Online-Nachrichten" hinaus, selbst medial aktiv zu werden.

Darum geht der Autor in dem Buch der Fragestellung nach, ob und inwieweit sich vor allem die Web 2.0-Anwendung "Podcast" für Fußballvereine als Kommunikationskanal eignet. Bezogen auf den Beispielverein "Rot Weiss Ahlen" führt er dazu die Fakten einer umfassenden Betrachtung zu Web 2.0 und Podcasts mit Erkenntnissen zum "Phänomen Fußball" zusammen. Weiterhin kombiniert er diese mit den Ergebnissen einer Fan-Umfrage bei "Rot Weiss Ahlen". So gelingt es ihm, einen Leitfaden zur Produktion eines Vereins-Podcasts zu erstellen. [Link zum Verlag

Lutz, Andreas / Rumohr, Joachim: XING optimal nutzen: Geschäftskontakte - Aufträge – Jobs. So zahlt sich Networking im Internet aus. [2010]

200 Seiten (broschiert); ISBN 978-3709302804; 3. Auflage, Wien: Linde Verlag, 2010; € 19,90.


XING ist die führende deutschsprachige Business-Networking-Plattform im Internet. Rund neun Millionen Mitglieder, davon knapp 4 Millionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, haben sich über XING vernetzt. Täglich registrieren sich tausende neue Mitglieder. Doch kaum ein Nutzer – ob Einsteiger oder alter Hase – weiß, wie er das gesamte Potenzial der Plattform für sich ausschöpfen kann.

In ihrem Buch „XING optimal nutzen“ zeigen Andreas Lutz und Joachim Rumohr, wie das geht. Der Ratgeber erklärt, wie einfach es sein kann, das eigene Netzwerk auszubauen und zu pflegen, Kunden und Geschäftspartner zu gewinnen, Stellen oder Mitarbeiter zu finden (neu: eigene Mitgliedschaft für Recruiter und Headhunter) sowie Informationen und Experten zu recherchieren.
 
Die Autoren geben eine Vielzahl konkreter, sofort umsetzbarer Tipps und viele Hinweise für unterschiedlichste Networking- und Akquise-Strategien. Zudem stellen sie Hilfsprogramme und Tools vor, mit denen sich die Arbeit auf XING effizienter gestalten lässt. Der Ratgeber erläutert kurz und prägnant die Funktionalität der Plattform und liefert viele Insidertipps. Darüber hinaus erfahren die Leser, wie sie die technischen Möglichkeiten bestmöglich für die eigenen Ziele nutzen. Zahlreiche Interviews und Success-Stories sowie Insider-Tipps von Power-Usern runden den Ratgeber ab. [Link zum Verlag]

Stuber, Reto: Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter, Xing und Co. [2010]

352 Seiten (broschiert); ISBN 978-3815830635; Düsseldorf, Data Becker, 2010, € 29,95.

Dieses umfassende Profi-Handbuch präsentiert auf mehr als 350 Seiten praxiserprobtes Know-how für erfolgreiches Social Media-Marketing in unterchiedlichen Plattformen. Es ermöglicht professionelle Präsenzen auf Facebook, Twitter, YouTube, XING und LinkedIn und hilft bei der Konzipierung und Optimierung eines individuellen Marketing-Mix.

Das Werk unterstützt all diejenigen, die ihre Präsenz in den sozialen Medien auf- oder ausbauen möchten. Der module Aufbau und die in sich geschlossenen Kapitel des Buchs ermöglichen einen direkten Einstieg bei den gerade interessierenden Themen, auch ohne dass man die vorhergehenen Kapitel notwendigerweise bearbeitet haben muss.

Zunächst führt der Autor den Leser / die Leserin in die Welt der sozialen Medien ein: Er beschreibt ihre Entstehung und Entwicklung, nennt aktuelle Zahlen und Fakten und beleuchtet ihr gesamtes Spektrum sowie die Mechanismen, die die sozialen Medien bestimmen.

Im anschließenden Praxisteil zeigt der Autor Möglichkeiten auf, sich bzw. das eigene Unternehmen professionell auf den wichtigsten sozialen Netzwerken und Portalen, wie z. B. Facebook, Twitter oder XING, zu präsentieren. Experteninterviews vermitteln darüber hinaus detaillierte Einblicke in die Social Media-Praxis. Außerdem werden die größten Pannen und die erfolgreichsten Social Media-Kampagnen vorgestellt.

Ausführlich beschreibt der Autor die ZEMM-MIT-Methode als effektive Möglichkeit, eine individuelle Marketing-Strategie zu entwickeln. Dabei richten Sie eine Kommandozentrale ein, betreiben Reputationsmanagement und verknüpfen Ihre verschiedenen Netzwerke miteinander.

Mit Hinweisen zur Erweiterung des Adressatenkreises durch den optimierten Einsatz von Social Bookmarking, Suchmaschinenoptimierung, viralem Marketing und Offline-Aktivitäten und mit Tipps zur Website-Optimierung und zu 'sozialisiertem' E-Mail-Marketing bietet das Buch einen umfassenden Einblick zu effizienten und individualisierten Einsatz sozialer Netzwerke.

Zarrella, Dan: Das Social Media Marketing-Buch. [2010]

245 Seiten (Softcover); ISBN 978-3897216570; Übersetzung aus dem Englischen von Karen Heidl. Köln: O'Reilly Verlag, 2010, € 17,90.

Das Thema Social Media Marketing boomt in Deutschland wie kaum ein anderes: Unternehmen, Agenturen und Freiberufler strömen in soziale Netzwerke wie Facebook und entdecken die vielen anderen Möglichkeiten im Social Web. Doch wer noch nicht Social Media-affin ist, muss sich zunächst einmal einen Überblick über diese neuartige Medienlandschaft verschaffen.

Wem es so geht, der findet in diesem Büchlein optimale Unterstützung. Kompakt, präzise und verständlich führt Dan Zarrella in die neuen Mediengattungen ein: Blogs, Twitter, soziale Netzwerke, Medienseiten wie YouTube und Flickr, News- und Bewertungsseiten sowie viele andere mehr. Darüber hinaus gibt er wertvolle Tipps, wie sich diese Medien zu Marketingzwecken nutzen lassen und wie man seinen Erfolg überprüfen kann. 

Mit dem Social Media Marketing-Buch macht der Leser eine kompakte und hochinformative Tour durch die sozialen Medien. Dan Zarrella erläutert ihm dabei systematisch, welche Möglichkeiten der Selbstdarstellung und des Marketings sie Freiberuflern, kleinen und größeren Unternehmen bieten. Ideal für alle, die schnell einen Überblick gewinnen und dabei von den Erfahrungen eines Social Media-Experten profitieren möchten.

Die deutsche Ausgabe wurde von der Medienberaterin Karen Heidl um zahlreiche Hinweise für Marketingschaffende im deutschsprachigen Raum ergänzt. Außerdem thematisiert sie zusätzlich deutsche Dienste wie XING, die VZ-Netzwerke und Qype und geht auch auf deutsche Fallbeispiele ein. 
 [Link zum Verlag mit weiteren Informationen: Inhaltverzeihnis Leseprobe ...]

Michelis, Daniel / Schildauer, Thomas (Hrsg): Social Media Handbuch: Theorien, Methoden, Modelle. [2010]

325 Seiten (broschiert); ISBN 978-3832954703; Nomos Verlag, 2010, € 29,00.

Das Handbuch Social Media gibt einen Überblick über angewandte Theorien, Modelle und Methoden und dient dem Leser als Baukasten für die Praxis. Vor dem Hintergrund der enorm schnellen Entwicklung im Bereich der digitalen Kommunikation liefern die einzelnen Kapitel übergeordnete Ansätze, die sich nicht an den einzelnen Phänomenen und Technologien orientieren, sondern an den grundlegenden Mechanismen der voranschreitenden Digitalisierung.

In den vergangenen Jahren wurde eine Reihe sehr hilfreicher Bücher mit Lösungsansätzen geschrieben, für deren Lektüre jedoch in der betrieblichen Praxis oftmals kaum Zeit bleibt. Das Handbuch schließt diese Lücke und stellt der Praxis eine Sammlung operativer Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Ein vergleichbar kompakter Überblick ist im deutschsprachigen Raum nicht vorhanden.

Inhalte:
Im theoretischen Teil werden die Werke führender Autoren zusammengefasst, ausgewählte Bücher im Form von Zusammenfassungen und Rezensionen dargestellt sowie Theorien, Methoden und Modelle beschrieben, die als Leitfaden für die Lösung von Praxisproblemen dienen sollen.

Im anschließenden Anwendungskapitel werden Fallbeispiele dargestellt, in denen die vorher vorgestellten Theorien, Methoden und Modelle ihre Anwendung finden.

Die systematische Aufbereitung der Inhalte durch aufschlussreiche Praxistipps, konkrete Anwendungsanleitungen, aktuelle Beispiele, anschauliche Modelle, präzise Begriffsdefinitionen und Hintergrundinformationen zu den wichtigsten Akteuren ermöglichen dem Leser einen umfassenden Einstieg in das hochaktuelle Thema Social Media.

Mit seinem speziellen Zuschnitt auf praxisrelevante Aspekte dieses Phänomens, liefert das Handbuch eine wichtige Hilfestellung beim Aufbau einer eigenen Social Media-Strategie. [Inhalt und Leseprobe] & [Link zum Verlag]

Bröckermann, Rainer: Führungskompetenz: Kommunizieren und Motivieren, Ziele vereinbaren und planen, Fordern und Fördern, Kooperieren und Beurteilen. [2010]

200 Seiten; ISBN 978-3-7910-2773-9; Stuttgart: Schäffer-Poeschel Verlag, 2010, € 39,95


Das Buch ist ein Wegweiser für Führungskräfte und alle, die es werden wollen.

 

Was muss eine Führungskraft leisten? Welche Kompetenzen muss sie besitzen? Der Autor erläutert die Begriffe Führung, Kompetenz und Führungskompetenz und geht praxisbezogen auf die zentralen Führungsfragen ein.

Das Spektrum reicht dabei von der Zielabstimmung und -formulierung, über die Festlegung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten, bis hin zu Fragen der Zusammenarbeit in der Gruppe und den Themen Autorität, Vertrauen, Motivation, Kommunikation und Beurteilung. Link zum Verlag

 

Bischop, Dieter / Borstnar, Nils (Hrsg.): Coachen und Führen mit System: Als Führungskraft, Coach und Mediator systematisch Wirkung erzielen [2010]

200 Seiten (broschiert); ISBN 978-3869350097; Erstauflage, Kiel: Ludwig Verlag, 2010, € 19,90.


Es gibt Gesetze, die das Zusammenleben und die Zusammenarbeit in Systemen wie Familien, Teams und Unternehmen bestimmen. Diese Systemgesetze beschreiben die Grundbedürfnisse wie z. B. den Wunsch nach Zugehörigkeit, Anerkennung sowie Ausgleich von Geben und Nehmen.
Finden diese Grundbedürfnisse jedoch keine Beachtung, entstehen Verletzungen, die zwischenmenschliche und geschäftliche Beziehungen nachhaltig stören. In Unternehmen sind demotivierte Mitarbeiter oder sogar Mobbing die Folge. Somit ist das Einhalten der Systemgesetze oberste Führungsaufgabe.

In diesem Buch wird aufgezeigt, wie die Systemgesetze wirken. Für den Coach, Mediator und für die Führungskraft werden Handlungsanleitungen beschrieben, wie Verletzungen bei den Betroffenen systematisch und wirksam gelöst werden können. Das dafür nötige Handwerkszeug wird in diesem Ratgeber praxisnah vermittelt. Link zum Verlag

Franz, Joachim / Kreimeyer, Christof / Kuntz, Uwe: Das Hannibal-Prinzip. [2010]

192 Seiten; ISBN 978-3593391120; Frankfurt: Campus Verlag, 2010, € 24,90.

Wer heute erfolgreich führen will, braucht Mut, Disziplin, Intelligenz, Vertrauen und Menschlichkeit. Unter schwierigen Rahmenbedingungen erfolgreich führen – wie kann das aussehen? Worauf kommt es an?

Umfragen zeigen: Jetzt, nach dem Schock der jüngsten Weltwirtschaftskrise, ist Glaubwürdigkeit die entscheidende Führungsqualität. Diese erlangen Manager, wenn sie sich auf fundamentale Werte besinnen: Mut, Disziplin, Intelligenz, Vertrauen und Menschlichkeit. Und für eben diese Werte gibt es ein historisches Vorbild, von dem moderne Manager viel lernen können: Hannibal – der karthagische Feldherr.


Joachim Franz, Christof Kreimeyer und Uwe Kuntz sehen Hannibal einerseits als historische Größe, die das Unmögliche gewagt hat: Mit einem unterlegenen Heer forderte er die größte Militärmacht der damaligen Zeit heraus – das römische Reich – und zwang es beinahe zum Untergang. Andererseits ist Hannibal als Vision und Mythos ein kraftvolles Idealbild: als Grenzüberschreiter mit starkem Rückgrat verkörpert er genau das, was Führungskräfte heute brauchen.


Die Autoren entwickeln aus ihren Erkenntnissen über Hannibal ein eigenes Führungsprinzip, das sich an Werten orientiert, auf Ziele fokussiert, neue Wege wagt, das Team konsequent in den Mittelpunkt stellt und die aktuelle Rolle der Führungskraft neu auslotet: zwischen der archaischen Vorstellung des Feldherrn einerseits und der modernen Vorstellung des Impulsgebers im Netzwerk andererseits.


So liefert das Buch Managern das nötige Rüstzeug, um Mitarbeiter zu motivieren und ein Team zu formen, das auch in Krisenzeiten engagiert ist. Ein Team, das das Unternehmen „über den Berg“ oder „durch die Wüste“ nach vorn bringt. Link zum Verlag

Bradberry, Travis: Das Möwen-Prinzip: die drei Geheimnisse erfolgreicher Führung. [2010]

140 Seiten; ISBN 978-3593389899; Frankfurt: Campus Verlag, 2010, € 14,90.


Das Möwen-Prinzip ist eine kurzweilige Businessfabel zum Thema Führung. Unterhaltsam und le-bendig erzählt, bietet sie wertvolle und praxisnahe Erkenntnisse für die Herausforderungen des Managementalltags. Wind machen, Geschrei veranstalten und die anderen mit ihrem Mist alleine lassen – mit dieser Art von Führung werden Manager gerade in Krisenzeiten selbst zu einem Problem. Das muss auch Chefmöwe Charlie erkennen – und ihren Führungsstil radikal ändern, wenn sie ihre Position behaupten und die Zukunft der Kolonie sichern will.

Der Psychologe Travis Bradberry zeigt in seiner anschaulichen und sympathischen Fabel den Wert grundlegender Führungstugenden wie „klare Ansagen“, „richtige Kommunikation“ und „Fokussierung auf das Wesentliche“.

Bradberrys Modell der drei Erfolgsgeheimnisse für Manager basiert auf einer umfassenden Studie, die er mit 150 000 Managern durchgeführt hat. Der Autor zeigt sehr unterhaltsam und zugleich einleuchtend, wie man selbst die drei Grundtugenden im Führungsalltag verankern kann, das alles gestützt auf seine Erfahrungen und Forschungsergebnisse.

Das Buch hat neben der Möwengeschichte noch einen zweiten Teil, in dem der Autor seine Studie genauer vorstellt. Außerdem erläutert er im Detail die „drei Tugenden einer herausragenden Führungskraft“ und gibt Tipps für deren erfolgreiche Implementierung.

Eine lehrreiche Geschichte im zeitlosen und populären Stil der Businessfabel, die schlüssig und stimmig Managementinhalte transportiert und handfeste, praxisnahe Führungslektionen vermittelt. [Link zum Verlag]

Wirkes, Thorsten / Göke, Stefan: Führungssysteme für Sportvereine: Die Managementpraxis im deutschen Profisport. [2010]

219 Seiten (broschiert); ISBN 978-3503124299; Berlin: Schmidt Verlag, 2010, € 29,95.


Vereine professionell führen
Wie werden Profisportunternehmen erfolgreich gesteuert und welche Stellhebel müssen Manager dabei besonders beachten?

Stefan Göke und Thorsten Wirkes zeigen die Führungsmechanismen im Profisport auf und bieten Ihnen Lösungsansätze für ein zielgerichtetes Vereinsmanagement. Sie erfahren
die Zusammenhänge zwischen professioneller Führungsarbeit und sportlichem Erfolg,
welche Formen der Unternehmensführung es im Profisport gibt,
wie Sie durch eine gute Führungsarbeit finanzielle Ressourcen optimal einsetzen können.

Vom Berichtswesen bis zur Bildung einer Vereinskultur: Die Autoren stellen sechs Teilgebiete der Führungsarbeit vor – die Orientierung für Ihr komplexes Aufgabenspektrum in der Praxis.

Borussia Dortmund, Werder Bremen und viele andere – die Anregungen in diesem Buch basieren auf Interviews mit Vorständen und Managern von über 30 deutschen Profisportvereinen. [Inhaltsverzeichnis]
[zum Verlag]

Scherrer, Urs / Ludwig, Kai: Sportrecht. Eine Begriffserläuterung. [2010]

336 Seiten; ISBN 3280072409; 2. vollst. überarbeitete Auflage, Zürich: Orell Füssli, 2010, € 49,00.

Kaum ein Rechtsgebiet hat sich in den letzten zehn Jahren derart weiterentwickelt wie das Sportrecht. Seit dem Erscheinen der ersten Auflage des vorliegenden Werkes im Jahr 2001 hat sich insbesondere der kommerzielle Sport stark verändert. Die Auswahl der für das Sportrecht relevanten Begriffe wurde aktualisiert und durch eine Vielzahl neuer Erörterungen ergänzt.
Weiterführende Literatur- und Rechtsprechungshinweise ermöglichen eine Vertiefung der Thematik und vermitteln einen umfassenden Überblick zum aktuellen Meinungsstand.

Berücksichtigt wird insbesondere auch die globale Bedeutung der Schweiz als Schiedsgerichtsplatz sowie als Sitz zahlreicher internationaler Sportverbände und -organisationen. Für Qualität und Praxisnähe bürgt ein hervorragend qualifiziertes Autorenteam. [LINK ZUM VERLAG]

Adolphsen, Jens / Nolte, Martin / Lehner, Michael / Gerlinger, Michael: Sportrecht in der Praxis. [2010]

550 Seiten (broschiert); ISBN 978-3-17-021275-6; 1. Auflage, Stuttgart: Kohlhammer, 2010, € 60,00.


Rechtlich immer auf Ballhöhe - mit dem neuen Standardwerk zum Sportrecht! Der Sport unterliegt in allen Disziplinen einer zunehmenden Verrechtlichung. Justiz und Anwaltschaft sind daher immer stärker mit sportrechtlichen Problemen befasst. Parallel dazu muss jeder, der im Profi- oder Amateurbereich in einem Verband oder einem größeren Verein verantwortlich tätig ist oder in anderer Weise mit Sportlern zusammenarbeitet, über Kenntnisse im Sportrecht verfügen.

Die führenden Sportrechtsexperten Deutschlands aus Wissenschaft, Anwaltschaft, Vereinen (FC Bayern München, VfB Stuttgart) und Sportverbänden bieten mit diesem Handbuch erstmals eine wissenschaftlich fundierte und strikt auf die Praxis ausgerichtete Darstellung aller Aspekte des Sportrechts, u.a. durch kommentierte Vertragsmuster und Schriftsatzformulare, Checklisten, Übersichten und Schaubilder, Fundstellen des Volltextes im Internet, die Angabe wichtiger Ansprechpartner mit deren Kontaktdaten. Im Bereich des Dopings werden interdisziplinär auch die für Juristen notwendigen medizinischen Grundlagen vermittelt.

 

Inhalt: 1. Kapitel: Verrechtlichung des Sports /// 2. Kapitel: Staats- und Europarecht /// 3. Kapitel: Verbandsrecht/Satzungsrecht /// 4. Kapitel: Das Rechtsverhältnis des Athleten zum Verband; Nominierung von Sportlern /// 5. Kapitel: Vereinsmanagement /// 6. Kapitel: Sportlermanagement /// 7. Kapitel: Das Arbeitsrecht im Sport /// 8. Kapitel: Sporthaftungsrecht /// 9. Kapitel: Schiedsgerichtsbarkeit /// 10. Kapitel: Das Dopingverfahren und seine Sanktionen; Dopingkontrolle und -analyse /// 11. Kapitel: Der Sport im Strafrecht und Strafprozessrecht; Manipulationen u. Korruption im Sport; Steuerstrafrecht - Medizinische Probleme des Hochleistungssports (u. a. Doping) /// 12. Kapitel: Kartellrecht /// 13. Kapitel: Steuerrecht im Sport; Rechnungslegung des Vereins; Umwandlungssteuerrecht /// 14. Kapitel: Sponsoring; Verträge mit Medien; Sporteventmanagement /// 15. Kapitel: Insolvenz des Vereins/Sportunternehmens [LINK ZUM VERLAG]

Schleiter, Pieter: Globalisierung im Sport. [2009]

251 Seiten (broschiert); ISBN 978-3-415-04349-7; Reihe: Schriftenreihe Causa Sport Bd. 2; 1. Auflage; Stuttgart: Boorberg Verlag, 2009, € 36,00.

Der Band 2 der Schriftenreihe Causa Sport entwickelt ein Modell, um die internationale  Rechtszersplitterung in eine Rechtsharmonisierung zu überführen. Zentral ist dabei die These, dass dieses Ziel nur mittels dreier Säulen zu erreichen ist: durch eine einheitliche Gerichtsbarkeit, ein einheitliches Recht sowie durch das Sicherstellen von Anerkennung und Vollstreckung von Entscheiden.
Die Arbeit untersucht zunächst das internationale Einheitsrecht und die lex sportiva auf hinreichendes Potenzial zur Ausgestaltung dieser drei Säulen. Beide Ansätze scheitern jedoch. Das internationale Einheitsrecht ist zu fragmentarisch, zu schwerfällig und von den Sportverbänden nur unzureichend beeinflussbar.

Der lex sportiva mangelt es an der erforderlichen Rechtsetzungsautonomie der Sportverbände. Die Untersuchung entwickelt daher im Hauptteil ein an den drei Säulen ausgerichtetes Konzept, das erhebliche Rechtsgestaltungsmöglichkeiten aufzeigt. Im Schwerpunkt schlägt der Autor die Schiedsgerichtsbarkeit unter der schweizerischen lex arbitri vor, wobei sich als kollisionsrechtliches Einbettungsstatut zur Entscheidung in der Hauptsache das schweizerische Recht empfiehlt. Zudem sollte materiellrechtlich auf den Common Frame of Reference sowie die EMRK verwiesen werden. Die Arbeit schließt mit einem Vorschlagkatalog von 17 Punkten, der sich unmittelbar an die Sport-verbände richtet. [LINK ZUM VERLAG]

Nufer, Gerd: Ambush Marketing im Sport: Grundlagen – Strategien – Wirkungen. [2010]

361 Seiten (broschiert) (mit zahlr. Abb.); ISBN 978-3-503-12629-3; Reihe: Sportmanagement, Bd. 03; 1. Auflage, Berlin: ESV, 2010, € 49,95.

Ambush Marketing: Ein Angriff aus dem Hinterhalt oder eine preiswerte Alternative zum Sportsponsoring?
Vor dem Hintergrund enormer Kosten im Sportsponsoring setzen Unternehmen verstärkt auf Ambush Marketing. Doch der Grat zwischen innovativer Kommunikationspolitik und der Verletzung von Sponsorenrechten ist dabei äußerst schmal.

Gerd Nufer stellt Ihnen auf einzigartige Weise sowohl die Sicht der Veranstalter und offiziellen Sponsoren von Sport-Events als auch die Perspektive der Ambusher vor: Sie erfahren unter anderem,
   - welche Strategien und Erscheinungsformen des Ambush Marketing existieren,
   - wie Ambush Marketing wirkt,
   - wie Sie sich vor Ambush-Marketing-Aktionen schützen können und
   - wann Sie als Ambusher Rechte verletzen.

Mit einer Fallstudie zur Fußball-WM 2006 sowie zahlreichen Beispielen gelungener Ambush-Marketing-Kampagnen aus der Praxis ermöglicht der Autor einen umfassenden Einblick in das Ambuh-Marketing  liegt damit
„Die bislang umfassendste Arbeit zum Ambush Marketing überhaupt. Auch komplexe Sachverhalte werden anschaulich und verständlich erläutert.“
Univ.-Prof. Dr. Heinz-Dieter Horch, Deutsche Sporthochschule Köln  [LINK ZUM VERLAG]

Ratjen, Eckhard: Vermarktung und Verletzung von Verwertungsrechten an aufgezeichneten Sportveranstaltungen. [2010]

185 Seiten; ISBN 978-3-89971-622-1; Reihe: Schriften zum deutschen und internationalen Persönlichkeits- und Immaterialgüterrecht, Bd. 25; 1. Auflage, Göttingen: V&R unipress, 2010, € 34,90.


Ein neuer Weg der Medienrechtsvergabe im Sport.
Die Vermarktung von Sportveranstaltungen ist von großer wirtschaftlicher Bedeutung und rechtlich überaus komplex. Die vom Bundesgerichtshof bisher rein schuldrechtlich gedeutete Vergabe der »Medienrechte« kann auf eine neue urheber- und leistungsschutzrechtliche Grundlage gestellt werden, indem man sich der Rechtsfigur der Vorausverfügung künftiger, erst mit der Bildaufzeichnung bzw. Funksendung entstehender Schutzrechte bedient.

Als abgeleiteter Rechteinhaber kann der Sportveranstalter maßgeschneiderte Nutzungsrechte gemäß den §§ 31 ff. UrhG einräumen, die mit Entstehung des Mutterrechts direkt in der Person des Lizenznehmers entstehen.
Lässt sich der Sportveranstalter die mit der Bildaufzeichnung bzw. Funksendung entstehenden Schutzrechte vorab übertragen, wird er zudem die vielfältigen illegalen Sportangebote im Internet bekämpfen können. Gegen »gehackte« Fernsehsendungen und Live-Streams seiner Sportveranstaltung, die üblicherweise in Deutschland nur gegen Bezahlung zugänglich sein sollten, kann er mithilfe seines Abwehranspruchs aus § 97 UrhG vorgehen. [LINK ZUM VERLAG]

Hintsch-Leisewitz, Helena: Markenbildung für Sportvereine: Ein Familienmarkenkonzept am Beispiel der Sportvereinigung Böblingen e.V. [2010]

104 Seiten; ISBN 978-3639248081; 1. Auflage, Saarbrücken: VDM Verlag, 2010, € 49,00.

Der steigende Wettbewerb um die Gunst öffentlicher und privater Zuwendungen und die Akquisition neuer Mitglieder für Vereine wird zunehmend härter. In den vergangenen zwanzig Jahren kam es in Deutschland zu einer Verdreifachung der Vereinsdichte. Die Differenzierung von diesem Wettbewerb und die Entwicklung eines eigenen Konzepts werden daher zunehmend wichtiger.

Diese Marktentwicklung in der Sportwirtschaft veranlaßt die Sportvereinigung Böblingen e.V. nach neuen Ansätzen zur Wettbewerbsdifferenzierung suchen.
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Mielke, Gabriele: Vermarktung des Spitzenhandballs. Eine ökonomische Analyse der

262 Seiten; ISBN 978-3-8349-2242-7; 1. Auflage, Wiesbaden: Gabler, 2010, € 49,95.

Die voranschreitende Ökonomisierung im Teamsport stellt speziell die Frauen-Bundesligavereine vor große Herausforderungen. Die überwältigende Konkurrenz durch die bekannteren Männerligen, der erhöhte Kostendruck und eine forcierte Erfolgsorientierung machen es unerlässlich, Vermarktungspotenziale im Nischenmarkt Frauenhandball optimal auszuschöpfen. Gabriele Mielke untersucht, inwieweit es der Handball-Bundesliga Frauen gelingen kann, Vermarktungserlöse zu erzielen und sich als Mitanbieter zu behaupten.

Themen sind u.a.: Analyse der Ligasportvermarktung auf Basis ökonomischer Theorien /// Entwicklung und Anwendung eines ökonomischen Ligasportmarktmodells zur Erklärung von Vermarktungserfolgen im  eamsport  /// Marktsituation im Sinne einer strategischen Diagnose; Vermarktungsstrategien und -maßnahmen der Frauenhandball-Bundesligisten /// Vermarktungspotenziale und strategische Handlungsoptionen.
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Graumann, Mathias / Thieme, Lutz (Hrsg.): Controlling im Sport.

361 Seiten (broschiert) (mit zahlr. Abb.); ISBN 978-3-503-12452-7; 1. Auflage, Berlin: ESV, 2010, € 34,95.

Entdecken Sie das Geheimnis erfolgreicher Sport-Manager!

Ohne Controlling kein zielgerichtetes Management. Was unbestritten für Unternehmen gilt, zählt heute genauso im Sport - erst recht mit Blick auf die angespannte Finanzlage vieler Vereine, Verbände, Ligaorganisationen und privater Betreiber.

Mathias Graumann und Lutz Thieme stellen Ihnen deshalb vor, wie Sie mit Hilfe des Controllings den erfolgreichen Fortbestand Ihrer Organisation sichern.

Das Buch bietet:
- alle notwendigen Grundlagen: strategisches und operatives Controlling, Finanz- und Kostencontrolling und vieles mehr
- eine fundierte Bewertung, welche Controllingelemente sich für Ihre Sportorganisation eignen und welche nicht
- einen einzigartigen Einblick in Controllingkonzepte u.a. von Clubs, Ligen, Sportvereinen und Verbänden
- umfassendes Fachwissen plus viele Praxisbeispiele – auch für öffentliche Sportverwaltungen und private Sportstättenbetreiber unentbehrlich!

Mit diesem Wissen steuern Sie sicher Ihre Sportorganisation.
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Dachenhausen, Tobias: Nachrichtenfaktoren in der Sportberichterstattung: Eine Umfrage unter deutschen Sportjournalisten

188 Seiten, ISBN 978-3639260809; 1. Auflage, Saarbrücken: VDM, 2010, € 68,00.

Ausgangspunkt und Grundlage des Buches "Nachrichtenfaktoren in der Sportberichterstattung - Eine Umfrage unter deutschen Sportjournalisten" ist Dachenhausens Abschlussprüfung. Sein Ansatz basiert auf dem Werk von Wiebke Loosen, deren Nachrichtenfaktoren Dachenhausen zum größten Teil übernimmt.

Im Mittelpunkt der Analyse stehen zum einen Fragen, die sich mit Aspekten der Themenauswahl und dem Status von Print- und AV-Journalisten beschäftigen, zum anderen geht es - auf der Basis einer Befragung von Sportjournalisten - um deren Selbstverständins.

Zentrale Fragestellungen sind: Nach welchen Kriterien suchen Sportjournalisten Nachrichten zur Veröffentlichung aus? /// Inwieweit unterscheiden sich Print-Journalisten von ihren AV-Kollegen, seriöse Journalisten von denen aus dem Boulevard? /// Was für ein Selbstverständnis haben Sportjournalisten? Sehen sie sich eher als Entertainer oder Informationsgeber, eher als Kritiker oder als Aufklärer?
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Bruhn, Manfred (Hrsg.): Sponsoring – Systematische Planung und integrativer Einsatz [2010]

507 Seiten, 5. vollständig und erweiterte Auflage, Wiesbaden: Gabler Verlag, 2010, € 64,95. [ISBN: 978-3-8349-1111-7]

Die fünfte Auflage des Buches, das sich insbesondere auch an Führungskräfte im Management wendet, thematisiert auf der Basis einer Klärung der Grundlagen die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten des Sponsorings.

Im Zentrum stehen die Fragen: Welche Chancen und Risiken entstehen durch den Einsatz verschiedener Sponsoringformen? Wie lässt sich eine unternehmensspezifische Sponsoringstrategie entwickeln? Und wie kann der Erfolg des Sponsoring gemessen und beurteilt werden?

Ausführliche Fallstudien zu den unterschiedlichen Erscheinungsformen des Sponsoring, zahlreiche Beispiele und aktuelles Zahlenmaterial gewährleisten einen hohen Praxisbezug.

Gerade weil das Buch einen Einblick in die Perspektive von Unternehmen ermöglicht, die Sportsponsoring als Teil des Gesamtsponsorings nutzen, bietet es für diejenigen, die in ihrer Funktion im Sportverband oder –verein für Sponsoring verantwortlich sind, eine nützliche Hilfe. [Link zum Verlag]

Schuster, Marc (Hrsg.): Sportsponsoring: Abgeleitete Handlungsempfehlungen aus dem Profifußball für den Amateurfußball [2010]

120 Seiten (Tb), Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller,  2010, € 49,00. [ISBN: 978-3639222807]

Die Entwicklung der noch jungen Werbedisziplin "Sportsponsoring" vollzog sich in einem unglaublich rasanten Tempo. Ein Grund hierfür kann im Wandel des Sportverständnisses innerhalb der deutschen Gesellschaft gesehen werden. Das zunehmende Interesse der Bevölkerung am Sport verhalf dem Sponsoring, in Kombination mit dem ebenfalls zunehmenden Medieninteresse, zu einem ungeheuer schnellen Wachstum.

Diese Tatsachen zwangen den Sport, respektive den Fußball mit dem gesamten Umfeld mit zu wachsen. Hierbei stellen die Schlagwörter Professionalisierung sowie Kommerzialisierung die entscheidenden Entwicklungen dar.
Dies führte letztendlich zur heute vorherrschenden Sponsoringindustrie, die mehrere Milliarden Euro pro Jahr an Umsatz erwirtschaftet.

Der Autor Marc Schuster gibt hierbei einen ausführlichen Überblick über die theoretischen Grundlagen des (Sport-) Sponsorings. Den Kern der Arbeit bilden Experteninterviews mit (semi-)professionellen Fußballvereinen. Aus den Interviews werden anschließend Handlungsempfehlungen generiert, die den Fußball-Amateurvereinen die Möglichkeit geben sollen ihren Sponsoringauftritt weiter zu verbessern. [Link zum Verlag]

Zimmermann, Jeny T. (Hrsg.): Sport, Sponsoren und Konsumenten [2010]

140 Seiten (Tb), Saarbrücken: VDM Dr. Müller, 2010, € 59,00. [ISBN: 3639226232]

Unternehmen brauchen Fans;, nicht bloß Kunden.

Langfristige, enge Beziehungen zwischen Konsument und Unternehmen werden immer bedeutender. Identifikation, als eine der intensivsten Verbindungen, gilt dabei als entscheidendes Konzept bei der Realisierung von Marketingzielen und Wettbewerbsvorteilen.

Ein Instrument, mit dem die Identifikation gefördert werden kann, ist Sportsponsoring.

Angesichts der enormen Summen, die in das Sportsponsoring investiert werden, stellt sich häufig die Frage nach der Wirkung dieser Maßnahmen. In der Regel werden psychologische Ziele, wie Bekanntheit und Imageprofilierung, angestrebt.

Viele Unternehmen verzichten jedoch aus Zeit- und Komplexitätsgründen auf adäquate Wirkungsmessungen. Auch wissenschaftlich ist die Wirkung von Sportsponsoring trotz hoher praktischer Relevanz unzureichend erforscht. Bisherige Untersuchungen konzentrierten sich meist auf Wahrnehmung oder Erinnerung.

Das Buch setzt an dieser Stelle an und analysiert den Beitrag des Sportsponsorings zur Stärkung der Identifikation des Konsumenten mit dem Sponsor und liefert Erkenntnisse für Marketingentscheider, Vermarktungsagenturen und Sponsoringinteressierte. [Link zum Verlag]

Ruda, Walter / Klug, Frauke: Sport-Sponsoring. An den Beispielen: FIFA Fußball-WM 2006 in Deutschland und FIFA Fußball-WM in Südafrika [2010]

239 Seiten, brochiert, München: Oldenbourg 2010 [in Vorbereitung], € 29,80. [ISBN 978-3-486-59119-4]

Im digitalen Zeitalter und in Zeiten des 'informational overload' wird es für Unternehmen immer schwieriger, Zielgruppen zu erreichen. Sport wirkt schon seit jeher als Zuschauermagnet und zieht Menschen in seinen Bann. Deshalb eignet sich das Sportsponsoring ideal zur kommunikativen Ansprache bestimmter Zielgruppen.

Aufgrund seiner Verbreitung, seiner hohen Beliebheit und seiner ökonomischen Bedeutung gerade auch im deutschsprachigen spielt dabei der Fußball eine besondere Rolle.

Vor diesem Hintergrund beleuchtet das Buch Sponsoring, wie auch das zunehmend wichtiger werdende Ambush Marketing von großen Sport-Events, am Beispiel der Fußball-Weltmeisterschaften 2006 in Deutschland und 2010 in Südafrika an einer Vielzahl von Praxisbeispielen. [Link zum Verlag]

Blecking, Diethelm / Dembowski, Gerd (Hrsg.): Der Ball ist bunt: Fußball, Migration und die Vielfalt der Identitäten in Deutschland. [2010]

301 Seiten (broschiert) (mit zahlr. Abb.); ISBN 978-3-86099-614-0; 1. Auflage, Frankfurt a. M.: Brandes & Apsel, 2010, € 24,90.

Fußball in Deutschland fasziniert mit ca. 80.000 Spielen pro Wochenende Menschen verschiedenster ethni-scher und sozialer Herkunft; seien sie Spieler oder Fans, Männer oder Frauen, Mädchen oder Jungen. Sie alle haben den Fußball und sein Vereinsleben in Deutschland dadurch gründlich verändert. Inzwischen verkörpert der Fußball einen praktischen Kosmopolitismus, der jenseits von Ausgrenzungen, Rassismus und Geschlechterbarrieren gelebt werden kann.

Dieser vielstimmige und reich mit Fotos ausgestattete Band zeigt die Gegenwart und Geschichte des Fußballs in Deutschland mit dem alten kosmopolitischen Traum von der Akzeptanz der Vielfalt und der gemeinsamen kulturellen Produktion in Verschiedenheit.

»Die Herkunft der Spieler spielt absolut keine Rolle: Das ist das Schöne am Fußball: es dreht sich alles um den Ball. Die Menschen lieben ihn überall gleich. Fußball kann also weltweit jeder mit jedem spielen. Das ist das Phantastische am Fußball.« (Patrick Owomoyela)

Beiträge von und mit Halil Altintop, Aysun Bademsoy, Ronny Blaschke, Diethelm Blecking, Detlev Claussen, Gerd Dembowski, Markus Flohr, Gunter Gebauer, Erdal Keser, Gül Keskinler, Patrick Owomoyela, Mesut Özil, Lorenz Peiffer, Dietrich Schulze-Marmeling, Mirko Slomka, Mark Terkessidis, Moshe Zimmermann, Theo Zwanziger und vielen anderen.
[Link zum Verlag]

 

Jakobs, Gerrit (Hrsg.): Sportsponsoring als innovatives Instrument in der Markenkommunikation - Fokus Fußballsponsoring [2009]

124 Seiten, broschiert, Hamburg: Igel Verlag 2009, € 55,00 [ISBN 978-3-86815-243-2]

Die klassischen Kommunikationsinstrumente stehen vor zunehmenden Problemen, ihre Zielgruppen zu erreichen. Das Sportsponsoring stellt ein innovatives Instrument dar, das aufgrund der Probleme der klassischen Werbung, wie z. B. Reaktanzen der Rezipienten oder auch das Phänomen des „Zapping“, an Bedeutung gewinnen wird.

Zudem bietet Sportsponsoring die Möglichkeit, durch eine zielgruppengenaue Ansprache der Konsumenten hohe Streuverluste zu vermeiden und die Marke bzw. das Unternehmen in einem positiv besetzten Erlebnisumfeld zu positionieren und emotional erlebbar zu machen.

Gerrit Jakobs behandelt den Themenbereich des Sportsponsorings unter besonderer Prämisse des Fußballsponsorings. Er zeigt auf, wie Sportsponsoring wirkt und welchen Erfolgsfaktoren es dabei unterliegt. [Link zum Verlag]

Vinck Christian, Die Entwicklung einer Balanced Scorecard für eine Non-Profit-Organisationen: Am Beispiel des Deutschen Tennis Bundes e. V.

Hardcover, 356 S. 1. Aufl., Norderstedt: Books on Demand, 2009 (Reihe: Unternehmensrechnung und Controlling, Band 5) [ISBN 978-3-8370-9909-6],
€ 39,95

Diese wirtschaftwissenschaftliche Dissertation beschreibt den Entwicklungsprozess einer Balanced Scorecard (BSC) für eine Non-Profit-Organisation (NPO) am Beispiel des Deutschen Tennis Bundes e. V. Insbesondere wird dabei intensiv der vorgeschaltete Strategieentwicklungsprozess dargestellt, der im Rahmen der Organisationsanalyse eine explorative empirische Untersuchung beinhaltet. Die daraus entwickelte BSC für den Deutschen Tennis Bund e. V. gibt Aufschluss darüber, welche Modifikationen im Vergleich zum Grundmodell des BSC-Konzeptes notwendig sind, um einer NPO eine effektives und effizientes Management- und Controllingsystem zur Verfügung zu stellen.

Link zum Verlag:
http://www.bod.de/index.php?id=296&objk_id=234407


Neu auf dem Zeitschriftenmarkt: Sciamus - Sport und Management

Sciamus - Sport und Management versteht sich als Fachzeitschrift für Sportmanagement, wobei die Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse auf die Praxis im Mittelpunkt stehen soll. Schwerpunktthemen sind: Sportmarketing, Eventmanagement, Führung von Sportorganisationen, Sportanlagenmanagement, Finanzierung im Sport, Vereinsmanagement, Sport und Steuern, Controlling im Sport.

Zudem sollen Beiträge der Sportökonomie und angrenzender Fachdisziplinen (Sportrecht, Gesundheitsökonomie, Sportsoziologie etc.) Berücksichtigung finden, sofern sie das Management im Sport durch relevante Erkenntnisse bereichern.

Sciamus – Sport und Management sucht somit neben der wissenschaftlichen Orientierung einen starken Bezug zur Praxis, um auf diese Weise eine direkte Umsetzung von Management- und Führungskonzepten für Non-Profit-Organisationen und Unternehmen im Sportmarkt anzuregen.

Sciamus – Sport und Management bietet durch seine Ausrichtung Autoren aus Praxis und Wissenschaft ein Medium zur Veröffentlichung ihrer Beiträge.

Mehr: http://www.sport-und-management.de/


 

Hans Eberspächer, Ressource Ich. Stressmanagement in Beruf und Alltag

256 S, 3. erweiterte Aufl., München: Hanser Verlag, 2009, € 24,90 [ISBN-10: 3-446-41790-7]

Ressourcen sind begrenzt, man muss sie deshalb ökonomisch nutzen. Die wenigsten Menschen begreifen, dass sie selbst ihre wichtigste Ressource sind, um Anforderungen in Alltag und Beruf zu bewältigen. Viele beanspruchen sich unökonomisch und riskieren damit negativen Stress.

Dieses Buch zeigt, wie jeder seine eigenen Ressourcen bestmöglich einsetzt: Es macht Erkenntnisse aus dem Hochleistungssport anwendbar für jeden. So lassen sich herausfordernde Situationen gelassen und kraftvoll meistern. Das Ziel: im Einklang mit sich selbst zu sein - unter Beanspruchung und Leistungsdruck genauso wie beim Erholen und Genießen.

Für die Neuauflage wurde dieses Standardwerk erweitert um das Thema "Arbeit in Teams" - denn Konflikte zwischen Teammitgliedern und Differenzen zwischen den individuellen Zielen jedes Einzelnen und den Zielen der gesamten Gruppe bergen erhebliches Stresspotenzial.

Umso wichtiger ist es, diese Spannungen zu überwinden, sie produktiv zu machen und dabei gelassen zu bleiben. Denn so viel ist klar: Richtig gemanagt, können Teams Erfolge haben, von denen Einzelkämpfer nur träumen.

http://www.hanser.de/buch.asp?isbn=978-3-446-41790-8&area=Wirtschaft


Hans Eberspächer, Gut sein, wenn''s drauf ankommt. Erfolg durch Mentales Training

2. Auflage, München: Hanser Verlag, 2008,
€ 19,90 [ISBN-10: 3-446-41493-2]

Erfolgreiche Spitzensportler sind Meister des Gelingens - genau dann, wenn es darauf ankommt. Jeder kann ihre Methoden für seinen beruflichen Erfolg nutzen und dabei gelassen bleiben. Der Top-Coach für Mentales Training im deutschen Spitzensport zeigt wie.

Nicht jeder "Trainingsweltmeister" gewinnt auch im Wettkampf. Spitzensportler wissen das. Denn für den Erfolg muss nicht nur die Leistung stimmen, sondern auch der Zeitpunkt. Im Berufsleben ist es genauso: Die mitreißende Rede vor kritischem Publikum zählt - und nicht der Probevortrag zu Hause. Die Live-Präsentation muss überzeugen - nicht der Testlauf am Abend vorher.

Hans Eberspächer zeigt in seinem überarbeiteten Standardwerk ganz konkret und Schritt für Schritt, wie jeder das Mentale Training für sich nutzen kann - besonders im Beruf: Eine schwierige Verhandlung oder ein wichtiges Gespräch lässt sich mental trainieren - der optimale Weg wird mit Alternativen erarbeitet und dann systematisch eingeübt. Mit dieser Vorbereitung lassen sich Anforderungen souverän und gelassen meistern.

http://www.hanser.de/buch.asp?isbn=978-3-446-41493-8&area=Wirtschaft 


Scharmer, Claus Otto: Theorie U – Von der Zukunft her führen

496 Seiten, ISBN 978-3-89670-679-9, Carl Auer Verlag, 2009, € 48,–

Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) im amerikanischen Cambridge gilt weltweit als eines der kreativsten Institute mit engem Bezug zur Praxis. Sechs Nobelpreise allein in den Wirtschaftswissenschaften belegen das eindrücklich. An der MIT Sloan School of Management bzw. der Society for Organizational Learning (SoL) entstand u. a. Peter Senges Buch "Die fünfte Disziplin", das auch im deutschsprachigen Raum die Organisationsforschung und -beratung maßgeblich beeinflusst hat. Mit der "Theorie U" des deutschen MIT-Forschers und Beraters Otto Scharmer gibt es nun eine zeitgemäße Führungsmethode, die den Erfordernissen von Nachhaltigkeit und globaler Verantwortung im Management gerecht wird und die notwendigen Führungsinstrumente bereitstellt.

Scharmers zentraler Gedanke: Wie sich eine Situation entwickelt, hängt davon ab, wie man an sie herangeht, d. h. von der eigenen Aufmerksamkeit und Achtsamkeit. "Von der Zukunft her führen" bedeutet, Potenziale und Zukunftschancen zu erkennen und im Hinblick auf aktuelle Aufgaben zu erschließen. "Presencing" (aus "presence" und "sensing") nennt Scharmer diese Fertigkeit zur Entwicklung, von der sowohl eine Organisation als Ganzes als auch der einzelne Mitarbeiter persönlich profitieren. Anhand von vielfältigen Beispielen aus seiner internationalen Beratungspraxis illustriert Scharmer die Prinzipien und Techniken des Presencing. Das Buch hilft Beratern wie Führungskräften, verbreitete, immergleiche Fehler zu vermeiden und Herausforderungen auf wirklich neue Art zu begegnen.

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Jachmann, Monika / Liebl, Klaus: Gemeinnützigkeit kompakt: Grundlagen und Leitlinien für die Praxis

80 Seiten, ISBN 978-3-415-04383-1, München: Richard Boorberg Verlag, 2009, € 15,– 

Bürgerschaftliches Engagement, gebündelt im sog. Dritten Sektor, zählt zu den Topthemen der poltischen Agenda aller Parteien. Es geht jeden Einzelnen an, jeder verbindet damit ein Positivum – die steuerliche Erfassung gilt dabei eher als undurchsichtiges und daher lästiges Beiwerk, obgleich sie vielfach über Erfolg und Effektivität des gut gemeinten Tuns entscheidet. Dies gilt für den Bereich des Sports ebenso wie etwa für pflegerische oder erzieherische Dienste. Der Sportler beschäftigt sich mit seiner Disziplin, der sozial Engagierte mit den Hilfsbedürftigen, der Verbandsakteur mit den optimalen sachlichen Rahmenbedingungen. Die steuerliche Erfassung ihres Tuns ist den Aktiven, ebenso aber den Vereins- wie den Verbandsorganen regelmäßig wenig transparent, zumal der Vielschichtigkeit der von gemeinnützigem Handeln durchdrungenen Lebenssachverhalte entsprechend vielschichtige steuerrechtliche Fragestellungen korrespondieren. Sie gilt es aus der Zusammenschau von steuerrechtlicher Systematik, Rechtsprechung und Verwaltungsmeinung zu beantworten.

Die Autoren bieten hierfür einen systematischen, zugleich aber auch für den praktischen Anwender verständlichen Leitfaden. Neben den allgemeinen Voraussetzungen der steuerlichen Gemeinnützigkeit erläutern die Autoren die »Dauerbrenner« der Praxis, so etwa die Voraussetzungen eines Zweckbetriebs, der schädliche Umfang wirtschaftlicher Tätigkeiten, die Ausgliederung von Teilbereichen gemeinnütziger Körperschaften auf Tochtergesellschaften oder die Folgen von Verlusten eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs. Der Leitfaden bringt den Leser auf den aktuellen Diskussionsstand zum Gemeinnützigkeits- und Spendenrecht; er wird über die durch das Jahressteuergesetz 2009 eingeführte gesetzliche Mustersatzung ebenso informiert wie über den neuen sog. strukturellen Inlandsbezug des Gemeinnützigkeitsrechts. Abgerundet wird Broschüre durch eine umfassende Darstellung des Spendenrechts einschließlich von Spenden an ausländische Einrichtungen.

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Steiner, Axel: Steuerrecht im Sport

336 Seiten, ISBN 978-3-415-04215-5, Schriftenreihe Causa Sport, Band 2, München: Richard Boorberg Verlag, 2009, € 48,– 

Das Buch ist aus der Sicht des Sports verfasst. Einzelne steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten, vor allem aber Hinweise auf steuerliche Gestaltungserfordernisse für alle am Sport interessierten Laien und Fachleute stehen im Mittelpunkt der Darstellung. Themen sind u.a. die Gemeinnützigkeit und die unschädliche wirtschaftliche Betätigung eines Vereins, Gewinnermittlung, Sponsoring, Spenden und ihre Verbuchung, Besteuerung von Sportlern, Sport und Umsatzsteuer sowie (straf-)rechtliche Folgen des steuerlichen Missbrauchs. Themenschwerpunkte sind: Gemeinnützigkeit und unschädliche wirtschaftliche Betätigung eines Vereins; Sportliche Veranstaltung als Zweckbetrieb (§ 67a AO); Gewinnermittlung beim wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb; Spenden und ihre Verbuchung; Steuerliche Pflichten des Arbeitgebers; Besteuerung von Sportlern als Arbeitnehmer, Selbständige und Gewerbetreibende; Sponsoring im Sport; Sport im Inland/Ausland durch (nicht) ansässige Sportler/Vereine; Sport und Umsatzsteuer (steuerbare Leistungen, steuerfreie Leistungen, ermäßigt besteuerte Umsätze); Steuerlicher Missbrauch und (straf-)rechtliche Folgen.

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Schmidt, Judith Amelie: Internationale Dopingbekämpfung: Grundlagen und nationalstaatliche Umsetzung

212 Seiten, ISBN 978-3-415-04314-5, Schriftenreihe Causa Sport, Band 1, München: Richard Boorberg Verlag (in Zusammenarbeit mit dem Schulthess Verlag, Zürich), 2009, € 32,– 

Die Internationalisierung des Sportgeschehens führt zwangsläufig zu länderübergreifenden Betrachtungsweisen. Die neue Schriftenreihe »Causa Sport« trägt den Besonderheiten des internationalen Sportrechts Rechnung und nimmt vor allem solche Beiträge auf, die sich der internationalen Wechselwirkungen zwischen privatem Sportverbandsrecht und (zwischen-)staatlichem Recht annehmen. Der erste Band widmet sich der Bekämpfung des Dopings und damit dem sportpolitischen Elchtest des 21. Jahrhunderts schlechthin. Dieser Kampf ist im Wesentlichen durch zwei Merkmale gekennzeichnet: Zum Ersten ist die Bekämpfung des Dopings keine alleinige Angelegenheit des selbstorganisierten Sports, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur durch sinnvolles Zusammenwirken privater und staatlicher Akteure wahrgenommen werden kann. Zum Zweiten darf dieses Zusammenwirken vor Landesgrenzen keinen Halt machen. Denn Doping ist ein weltweites Problem, das sich im Zuge der allgemeinen Internationalisierung des Sports auch zunehmend grenzüberschreitend darstellt. Ausgehend von diesen Erkenntnissen befasst sich das Werk mit der Transformation internationaler Grundlagen der Dopingbekämpfung in nationales Recht, vor allem am Beispiel der jüngsten UNESCO-Konvention gegen Doping im Sport aus dem Jahre 2007.

Drei Phänomene, die für das internationale Sportrecht typisch sind, werden hierbei deutlich: Zum Ersten belegt die Autorin eindrucksvoll, dass die rechtlichen Grundlagen der internationalen Dopingbekämpfung auf zwei Säulen beruhen, und zwar dem selbstgesetzten World Anti Doping Code und verschiedenen völkerrechtlichen Verträgen, in deren Mittelpunkt die UNESCO-Konvention steht. Zum Zweiten zeigt das Werk, dass die UNESCO-Konvention den World Anti Doping Code in wesentlichen Teilen inkorporiert und damit selbstgesetztes Recht und zwischenstaatliches Recht miteinander verwoben sind. Zum Dritten veranschaulicht die Verfasserin, dass die internationalen Grundlagen der Dopingbekämpfung zu vielfältigen nationalstaatlichen Transformationsakten führen, die ihrerseits der trans- und internationalen Koordination und Abstimmung bedürfen.

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Neue Akademieschrift erschienen (53) "Prozesse der Sportentwicklungsplanungen in Großstädten"

Mit der vorliegenden Akademieschrift setzt die Führungs-Akademie nach einer längeren Pause ihre Publikationsreihe der Akademieschriften fort. Die Akademieschrift dokumentiert eine Veranstaltung, die im letzten Jahr zum Stand der Sportentwicklungsplanungen in Großstädten von der Führungs-Akademie durchgeführt wurde. Ziel der Veranstaltung war es, den aktuellen Stand der Sportentwicklungsplanungen aufzuarbeiten und einen Ausblick auf künftige Notwendigkeiten vorzunehmen. Die Ergebnisse, Präsentationen und Berichte der Veranstaltung sind in der Akademieschrift veröffentlicht. Die Akademieschrift, die in Zusammenarbeit mit der ads und dem DOSB entstanden ist, kann gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 15,- Euro zzgl. Portogebühren bei der Führungs-Akademie bestellt werden.

I Berichte aus den Städten Berlin und Hannover a) Präsentation: Prozesse der Sportentwicklungsplanung b) Strategien der Sportentwicklungsplanung in Großstädten am Beispiel von Berlin und Hannover II Berichte aus den Städten Darmstadt und Freiburg a) Präsentation: Prozesse der Sportentwicklungsplanung in Großstädten b) Bericht der Stadt Darmstadt III Berichte aus den Städten Bremen, Bochum und Münster a) Anmerkungen zur Sportstättenentwicklung in den drei Großstädten Bremen, Bochum, Münster b) Bericht der Stadt Bochum IV Bericht aus der Stadt Köln a) Präsentation: Projekt Sportstadt Köln / Prozesse der Sportentwicklung b) Projekt „Sport in Metropolen“ – dargestellt am Beispiel der Stadt Köln V Berichte aus den Städten München und Stuttgart a) Präsentation: Prozesse der Sportentwicklungsplanung b) Bericht der Stadt München c) Bericht der Stadt Stuttgart VI Berichte aus den Städten Nürnberg und Dresden a) Präsentation: Prozesse der Sportentwicklungsplanung b) Bericht der Stadt Nürnberg c) Bericht der Stadt Dresden VII Diskutierte Themenfelder Fazit


Heilmair, Astrid: Risikomanagement in Verbänden: Module einer risikobewussten Verbandsführung

239 Seiten (mit 40 Abb. u. 17 Tab.) Dissertation München, 2008, ISBN: 978-3-8349-1560-3, Reihe: NPO-Management, Wiesbaden: Gabler Verlag, 2009, € 49,90.

Die Bedeutung von Risikomanagement hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Auch Verbände stehen veränderten Rahmenbedingungen und Entwicklungen gegenüber, die eine strukturierte Wahrnehmung und Steuerung von Risiken und Chancen erforderlich machen. Da Verbände bislang noch nicht konsequent die Möglichkeiten des Risikomanagements nutzen, ist gerade in diesen Organisationen ein Umdenken erforderlich, um neuen Herausforderungen gerecht werden zu können. Astrid Heilmair entwickelt eine theoretische, empirisch fundierte und zugleich praxisorientierte Vorgehensweise, die Verbände bei der Etablierung und operativen Umsetzung eines Risikomanagements unterstützt. Die Autorin zeigt zusätzlich auf, wie mit Hilfe eines verbandsspezifischen Chancen- und Risikocontrollings die strategische Weiterentwicklung des Verbands gestärkt werden kann.

Die vorgestellten Modelle unterstützen Verbände bei einer risikobewussten Wahrnehmung ihres Bedarfsdeckungsauftrags (Verbandsmission) unter Berücksichtigung der finanziellen Perspektive und bieten somit wertvolle Handlungsempfehlungen für das Verbandsmanagement. Vorgestellt werden u.a. folgende Aspekte: Relevanz von Risikomanagement in Verbänden; Entwicklungsstand von Risikomanagement in Verbänden: empirische Analyse; Module für ein Risikomanagement im Kontext von Verbandsspezifika; Impulse zur Einbindung des Risikomanagements in die Verbandsorganisation.

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Breuer, Christoph: Sportentwicklungsbericht 2007/2008 Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland

735 Seiten, kartoniert, ISBN 978-3-86884-500-6; Reihe: Wissenschaftliche Berichte und Materialien des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, Köln: Sportverlag Strauß, 2009, € 48,00.

Die neuen Ergebnisse des Sportentwicklungsberichts 2007/2008 bieten den interessierten Akteuren in Sport, Politik und Wissenschaft aktuelle Daten in einer großen thematischen Vielfalt und regionalen Tiefe. Der Sportentwicklungsbericht gibt somit einen einzigartigen Überblick über die Sportvereine in Deutschland. Der Sportentwicklungsbericht 2007/08 ist eine Fortführung des Sportentwicklungsberichts 2005/2006, den der Sportökonom Prof. Dr. Christoph Breuer (Deutsche Sporthochschule Köln) im Auftrag des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Landessportbünde erstellt hat. Neben der Situationsbeschreibung der Sportvereine in Deutschland enthält dieser Bericht erstmalig auch Aussagen über die Entwicklung der Sportvereine in den letzten Jahren. Seine Wirkung will der Sportentwicklungsbericht als Analyse-, Orientierungs- und Entscheidungsinstrument in der Sportpraxis entfalten.

Dafür enthält er auch eine Reihe von konkreten Handlungsempfehlungen für Sportbünde und -verbände sowie das Vereinsmanagement. Daneben stellt dieser Bericht Entscheidungsgrundlagen und Handlungsempfehlungen für die Politik, insbesondere die Sportpolitik zur Verfügung. Einen wichtigen Beitrag leistet der Sportentwicklungsbericht zur sportwissenschaftlichen Vereinsforschung, auch in Bezug auf sein Erhebungsdesign.

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Wetterich; Jörg / Eckl, Stefan / Schabert, Wolfgang: Grundlagen zur Weiterentwicklung von Sportanlagen

310 Seiten, kartoniert, ISBN: 978-3-86884-505-1; € 28,90. Köln: Sportverlag Strauß, 2009.

Zusammenfassend ist davon auszugehen, dass sich als Anpassung an die vielfältigen Formen des Sporttreibens und die Etablierung unterschiedlicher Sportmodelle mit spezifischen Interessenlagen und Handlungslogiken die bisher beobachtbare Einheitlichkeit im Sportanlagenbau auflösen wird. Nach Ansicht eines Großteils der befragten Experten wird es in Zukunft zu einer größeren Anlagenvielfalt und zur Ausbildung unterschiedlicher Sportanlagentypen kommen, wobei die Konstruktion typischer Anlagenarten aus einer Kombination einiger der beschriebenen Unterscheidungsmerkmale (z.B. Witterungsschutz, Regelkonformität, Zugänglichkeit, Anlagenkomfort) resultieren wird. Gleichzeitig sind die Studienteilnehmer mehrheitlich der Meinung, dass Sportanlagen gleichen Typs in Zukunft aufgrund der Besonderheit der lokalen Bedingungen unterschiedliche individuelle Ausprägungs- und Gestaltungsformen aufweisen werden. Die notwendige Weiterentwicklung von Sportanlagen erfordert eine anpassungsfähige Baustruktur und eine größere bauliche Typenvielfalt. Dies bezieht sich zum einen darauf, das Potenzial der bestehenden, oft auf den Wettkampf- und Schulsport zugeschnittenen Sportanlagen für andere sportliche Nutzungen zu erweitern und über bauliche Ergänzungen und Funktionsanpassungen die Flexibilität, Variabilität und damit die multifunktionale Nutzung dieser Anlagen zu erhöhen. Zum andern sollen in Bezug auf die zu erwartende Ausbildung neuer und alternativer Anlagentypen bauliche Lösungen, die auf die spezifischen Eigenschaften eines Anlagentyps ausgerichtet sind, im Sinne eines "experimentellen Sportstättenbaus" erarbeitet und in weiteren Modellprojekten auf ihre bauliche Umsetzung und Praktikabilität überprüft werden, um zu ausreichendem Erfahrungswissen auf gesicherter Grundlage zu gelangen und bei künftigen Planungen Vorschläge für notwendige Innovationen machen zu können.

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Russell, Hoye / Nicholson, Matthew / Smith, Aron: Sport Management: principles and application

318 Seiten, kartoniert, ISBN: 978-0-7506-8755-3; € 43,95. Oxford: Elsevier LTD, 2009. 

Sport Management: principles and application second edition provides a comprehensive introduction to the practical application of management principles within sport organisations, ideal for all students studying sport management at an introductory level. Sport Management: principles and application second edition provides a comprehensive introduction to the practical application of management principles within sport organisations, ideal for all students studying sport management at an introductory level. It presents an international balanced view between accepted practice and what research evidence tells us about the application of a range of management principles and practices in sport. Structured in two parts it: * offers an introduction and explanation of the structure of the sport industry * covers the fundamental management issues unique to sport including: strategy, human resource management, leadership, finance, marketing, governance and performance management Each chapter has a coherent learning structure complete with international case studies and accompanying online lecturer and student support material.

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Benz, Marcel / Gehring, Stefan: Krisen im Profifußball

176 Seiten, kartoniert, ISBN: 3415041840; € 49,00. Stuttgart: Boorberg, R. Verlag, 2009.

Die Neuerscheinung „Krisen im Profifußball“ analysiert die typischen Krisensituationen und –ursachen im professionellen Fußballsport sowie die bestehenden Instrumentarien zur Erkennung, Prävention und Verhinderung solcher (finanzieller) Krisen. Krisenursachen im Profifußball wurden bisher nur selten untersucht. Das Werk blickt deshalb auf die Welt des professionellen Fußballsports sowie die dort auftretenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Der Leitfaden analysiert die typischen Krisensituationen und -ursachen im professionellen Fußballsport sowie die bestehenden Instrumentarien zur Erkennung, Prävention und Verhinderung solcher (finanzieller) Krisen. Dabei werden insbesondere das von der UEFA vorgegebene Klublizenzierungsverfahren und das nationale Insolvenzrecht beleuchtet, die die wesentlichen Rahmenbedingungen vorgeben. Das Werk bietet Lösungsansätze, die es Lizenzgebern und Klubs ermöglichen, solche Krisen zu verhindern oder zumindest deren Auswirkungen zu reduzieren. Die Autoren veranschaulichen die spezifischen Ursachen und Besonderheiten finanzieller Krisen bei Profifußballklubs. Sie untersuchen Handlungsempfehlungen und vorgeschlagene Ergänzungen der Maßnahmenkataloge des Insolvenzrechts und der Lizenzierungsbestimmungen auf ihre Praxistauglichkeit hin. Die Kenntnisse und Erfahrungen der Verfasser haben sich in dem Werk optimal verbunden: Marcel Benz hat als Projektleiter das UEFA-Klublizenzierungsverfahren europaweit aufgebaut und eingeführt. Steffen Gehring ist ein Insolvenz- und Arbeitsrechtspraktiker, dem es neben der Krisenprävention auch auf ein frühzeitiges, professionelles Turn-around-Management und einen effektiven Gläubigerschutz ankommt.

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Herrmann, Peter W.: Ambush-Marketing bei Sportveranstaltungen: Erscheinungsformen, Abwehrmöglichkeiten gegen und verbleibender Freiraum für assoziative Werbemaßnahmen, Auswirkungen auf den Wettbewerb und Erwägungen de lege ferenda. [2011]


184 Seiten (Taschenbuch); ISBN 978-3415046375; 1. Auflage, Zürich: Boorberg Verlag in Zusammenarbeit mit Schulthess Verlag, Schriftenreihe Causa Sport Band 3, 2011, € 29,80.

Das sogenannte Ambush Marketing ist dadurch gekennzeichnet, dass Unternehmen bei ihren Werbemaßnahmen eine Assoziation zu einer (Sport-)Veranstaltung herbeiführen, obwohl sie nicht zum Kreis der offiziellen Sponsoren oder Förderer dieses Events gehören. Die Bezeichnung enthält – ebenso wie die Begriffe »parasitäres Marketing«, »Guerillamarketing«, »Schmarotzermarketing« etc. – eine rechtliche Vorverurteilung. Neutral und damit treffender lässt sich diese Werbeform jedoch mit dem Begriff »Assoziationswerbung« umschreiben.

Der Verfasser behandelt in seiner umfassenden rechtlichen Analyse auch einige in der Diskussion bisher vernachlässigte, jedoch überaus aufschlussreiche rechtsvergleichende und ökonomische Forschungsansätze und Aspekte der Assoziationswerbung bei Sportveranstaltungen.

Die verschiedenen Fallgruppen der Assoziationswerbung lassen sich anhand zahlreicher typischer Beispiele aus der Marketingpraxis leicht erschließen.

Das Werk erleichtert sowohl dem Leser mit juristischem Fachwissen als auch dem Marketingexperten den Einstieg in die rechtliche Bewertung geplanter Werbemaßnahmen. [Link zum Verlag]
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Reisenhover, Tobias: Sportsponsoring: 'Der Kunde ist König': Entwicklungsperspektiven und beziehungsorientierte Ansätze im Zeitalter der Weltwirtschaftskrise. [2010]


166 Seiten (Taschenbuch); ISBN 978-3836690300; 1. Auflage, Hamburg: Diplomica Verlag, April 2010, € 48,00.

Die internationale Weltwirtschaftskrise hat neben millionenschweren Staatskrediten und Rettungsmaßnahmen auch tiefgreifende Folgen für den Sponsoring-Markt. Sponsoring betreibende Unternehmen diskutieren die Weltwirtschaftskrise ambivalent und sehen Vor- und Nachteile für das Kommunikationsinstrument Sportsponsoring. Fakt ist, dass sich immer mehr Unternehmen vor allem in der Zukunft gezwungen sehen ihre Unternehmenskommunikation einzuschränken, da die Wirtschaftskrise erst am Anfang ihrer Entwicklung steht.

Dieses Szenario bringt wechselseitig aufeinander wirkende Folgen mit sich. Die Sponsoren fokussieren vermehrt den "Return on Investment" ihres Sponsoring- Engagements. Sie erwarten sich einen deutlichen Mehrwert, der zu einer Wertschöpfung führt und sie weiterhin positiv stimmt neben klassischer Werbung Sportsponsoring interinstrumentell in die Unternehmenskommunikation zu integrieren. Um zu prüfen ob der "Return on Investment" auch tatsächlich eintrifft, erscheint es für die Sponsoren von steigender Notwendigkeit zu sein, ihre Sponsoringmaßnahmen durch ergebnisorientierte Erfolgskontrollen zu überprüfen und die Ergebnisse durch prozessorientierte Erfolgskontrollen in Effektivität und Effizienz zu optimieren.

Ein kleiner werdendes Gesamtbudget für nationale und internationale Sportsponsoring-Engagements muss nun auf alle Vereine verteilt werden. Logische Konsequenz ist, dass die Vereine in zunehmendem Maße in den Wettbewerb zueinander treten. Die Leistungen müssen professionalisiert werden, um konkurrenzfähig zu bleiben und die Sponsoren auch weiterhin zufrieden stellen zu können.

Die in der Literatur aufgeführten Sättigungserscheinungen im Sportsponsoring und die Tatsache, dass die Multiplikatorenwirkung quantitativer Ziele nicht beliebig vermehrbar ist, bedingt die Suche nach weiteren Erfolgsfaktoren, die sich in qualitativer Natur äußern. Um Sponsoren an den Verein zu binden, kommt es nicht nur auf quantitative Leistungen, sondern besonders darauf, wie der Kunde den gesamten Kontakt zum Unternehmen empfindet.

Dieser Kontakt spiegelt sich im Begriff "Beziehungsmanagement" wieder und wird in die Faktoren Vertrauen, Zufriedenheit, Kooperation, Kommunikation und Commitment unterteilt, die die qualitativen Erfolgsfaktoren für eine Sponsorenpartnerschaft darstellen. [Link zum Verlag]

Günzler, Eva-Marie: Sportsponsoring unter Berücksichtigung des Behindertensports (Studienarbeit). [2010]


24 Seiten (broschiert); ISBN 978-3640546822; München: Grin Verlag, März 2010, € 11,99.

Das Sponsoring insgesamt und insbesondere das Sportsponsoring ist heute ein etabliertes Kommunikationsinstrument, das in den Marketingplänen der Unternehmen ebenso seinen Platz gefunden hat wie in der einschlägigen Fachliteratur zur Unternehmenskommunikation. Diese Akzeptanz zu finden, ist dem Sponsoring allerdings sehr schnell gelungen, denn noch Mitte der 80er-Jahre war dieses Kommunikationsinstrument weder nennenswert verbreitet noch theoretisch aufgearbeitet. Die ersten Publikationen zum Thema sind erst ab etwa 1986 erschienen. Sie beschäftigen sich ausschließlich mit dem Sport als Sponsoringgegenstand. Bis 1988 war der Begriff der Sportwerbung noch deutlich verbreiteter als der des Sportsponsoring (van der Schalk, 1993, S. 28 ff.).

Heute ist Sponsoring aus dem Sport, der Wirtschaft und der Medienlandschaft ( magisches Dreieck vgl. Bruhn, 2004, S. 235) nicht mehr wegzudenken. Sportsponsoring ist inzwischen ein vom sportinteressierten Bürger akzeptiertes Marketing- und Kommunikationsinstrument. Der Sport rechnet Sponsoring als feste Größe mit ein die Ausrichtung internationaler Spitzensportveranstaltungen, wie beispielsweise der Olympischen Spiele, wäre ohne Sponsoren nicht mehr zu realisieren und auch auf Breitensportebene rechnen viele Vereine mit Fördermitteln aus der Wirtschaft. Die Medien, in ihrer Doppelfunktion als Berichterstatter und Werbeträger, profitieren von der Beliebtheit des Sports beim Zuschauer mit der Verknüpfung von Werbeinteressen der Wirtschaft mehrfach: Sport als wichtiger Baustein im Programmangebot, vergleichsweise preiswerte Unterhaltung mit hohen Einschaltquoten und Übertragung von Sportveranstaltungen als Imagefaktor für den Sender (Groß-Onnebrink, 1994, S.1).

Doch hier liegt das Problem der weniger medientauglichen Sportarten und speziell des Behindertensports. Nach Sohns (2007, S.19) findet abseits der Paralympics in Deutsch-land im Behindertensport nahezu kein Sponsoring statt. Von den insgesamt geschätzten 2,7 Milliarden Euro Sponsoring-Aufwendungen in Deutschland 2006 entfallen auf den Behindertensport 1,5 bis zwei Millionen Euro. Woran das liegen könnte und welche Perspektiven es gibt, soll nach dem folgenden Teil über das Sportsponsoring im Allgemeinen aufgezeigt werden. [Link zum Verlag]

Oidtmann, Tim: Neuromarketing im Sportsponsoring: Wirkungen des Sportsponsorings unter besonderer Berücksichtigung neurowissenschaftlicher Erklärungsansätze. [2010]

 

120 Seiten (Taschenbuch); ISBN 978-3639312252; Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, November 2010, € 49,00.

 

In Zeiten der zunehmenden Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen der Unternehmen und der reizüberfluteten Konsumenten ist das Sportsponsoring für die Unternehmen ein sehr wirksames Kommunikationstool. In diesem Zusammenhang stellt sich natürlich die Frage nach dem tatsächlichen Nutzen für die Sponsoren und die Frage ob das Sponsoringmanagement grundlegend verbessert werden kann. Probleme der Wirkungsmessung bestehen aktuell auf verschiedenen Ebenen.

Unter der Berücksichtigung neuer Methoden und Erkenntnisse aus der Gehirnforschung entwickelt sich eine junge Disziplin: Das Neuromarketing liefert aktuell Gesprächsbedarf. Dabei sind mögliche Ansätze im Sportsponsoring zum Einsatz von Neuromarketing hinsichtlich der Zielsetzung und der Lösungsansätze vielfältig. Das Sportsponsoringmanagement kann von Erkenntnissen des Neuromarketing in vielen Bereichen profitieren. Angefangen beim Prozess der Zielfestlegung, der Objekt- und Zielgruppenbestimmung über die Festlegung der Sponsoringstrategie und die Auswahl des Sponsorships bis hin zur anschließenden Erfolgskontrolle können Erkenntnisse wertvoll sein. [Link zum Verlag]

Heermann, Peter: Haftung im Sport

320 Seiten (broschiert), ISBN 978-3-415-04170-7, Reihe: Recht im Sport, Stuttgart: Richard Boorberg Verlag, 2009, € 48,00.

Mit seiner neuen Reihe „Recht im Sport“ wendet sich der Boorberg Verlag vor allem an Praktiker in Verbänden und Vereinen sowie an deren rechtliche und steuerliche Berater. Ziel der Reihe ist es, Rechtsgebiete und rechtliche Themen systematisch aufzubereiten und in ihren jeweiligen Bezügen zum Sport vorzustellen. Der erste Band der Reihe unter dem Titel: „Haftung im Sport“ bietet einerseits eine kritische Aufbereitung der dogmatischen Grundlagen des Haftungsrechts im Sport, andererseits eine umfassende und systematische rechtliche Analyse verschiedener Haftungskonstellationen unter Auswertung der einschlägigen Rechtsprechung. Einleitend stellt der Autor zunächst die haftenden Personenkreise dar; ferner die vertraglichen und gesetzlichen Haftungsgrundlagen, Fragen der Haftungsbeschränkungen, des Haftungsausschlusses und des Mitverschuldens, die Grundlagen der Haftung im Sportverein einschließlich aktueller Entwicklungen der persönlichen Haftung von Vereinsorganen und Vereinsmitgliedern sowie der Haftungsrisiken bei Ausgliederungsmaßnahmen eines Vereins.

Ein eigener Abschnitt widmet sich typischen Konstellationen, in denen eine Haftung des Sportlers in Betracht kommt: die überaus praxisrelevante und zuletzt seitens der Rechtsprechung modifizierte Haftung des Sportlers gegenüber anderen Sportlern, gegenüber Unbeteiligten, Helfern und anderen Zuschauern sowie gegenüber Sportvereinen, Veranstaltern und Sponsoren unter besonderer Berücksichtigung der aus dem Doping resultierenden Haftungsprobleme. Darüber hinaus beleuchtet der Leitfaden verschiedene Beziehungen der Haftung des Sportveranstalters oder des Sportvereins: Haftung des Veranstalters gegenüber Sportlern sowie gegenüber Helfern, Zuschauern, Sponsoren und Unbeteiligten, Haftung des Verkehrssicherungspflichtigen für Sportstätten und Sportanlagen, Haftung für Sportgeräte. Daran schließt sich eine Analyse besonderer Haftungskonstellationen an: Haftung im Rahmen von Lehrverhältnissen, Haftung Dritter gegenüber Sportlern unter besonderer Berücksichtigung der Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts und des Rechts am eigenen Bild, Haftungsrisiken bezüglich des Fehlverhaltens von Schiedsrichtern und bei Lizenzierungsverfahren im Sport, Besonderheiten der Tierhalterhaftung. Den Abschluss bilden die für den Sportbereich geltenden Besonderheiten bei der Schadensberechnung.

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Happel, Bettina (Hrsg.): Sportsponsoring als Element der Integrierten Kommunikation. Eine qualitative Analyse am Beispiel des Dienstleistungsunternehmen "Trenkwalder International AG" [2010]

224 Seiten (kartoniert), Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, 2010, € 79,00. [ISBN: 978-3639235227]

Das Buch thematsiert die Bedeutung von Sportsponsoring in der Integrierten Unternehmenskommunikation von Dienstleistungsunternehmen. Dabei wird der Einsatz von Sportsponsoring auch aus Sicht des gesponserten Vereins bzw. Sportlers beschrieben.

Die Autorin analysiert den Stellenwert von Sportsponsoring aus drei Perspektiven:

Zum einen wird der Einsatz von Sportsponsoring in Dienstleistungsunternehmen im Hinblick auf die besonderen Eigenschaften von Dienstleistungen untersucht. Zum anderen wird Sportsponsoring als Element der Integrierten Kommunikation beschrieben. Die dritte Perspektive stellt die Beziehung zwischen Sponsor und Verein dar.

Auf Basis des Modells der Integrierten Kommunikation von Manfred Bruhn kann die Autorin überzeugend nachweisen, dass Sportsponsoring innerhalb der Integrierten Kommunikation die spezifischen Anforderungen erfüllen kann, die an die Unternehmenskommunikation von Dienstleistungsunternehmen gestellt werden.

Darüber hinaus werden die verschiedenen Möglichkeiten dargestellt, wie Sportsponsoring in die Unternehmenskommunikation integrierbar ist und welche Synergiepotentiale durch die Integration für Dienstleistungsunternehmen entstehen. [Link zum Verlag]

Schuster, Marc (Hrsg.): Sportsponsoring: Abgeleitete Handlungsempfehlungen aus dem Profifußball für den Amateurfußball

Jakobs, Gerrits (Hrsg.) Sportsponsoring als innovatives Instrument in der Markenkommunikation - Fokus Fußballsponsoring

124 Seiten, brochiert, 1. Aufl., Hamburg: Igel Verlag 2009, € 55,00 [ISBN 978-3-86815-243-2]

Die klassischen Kommunikationsinstrumente stehen vor zunehmenden Problemen ihre Zielgruppen zu erreichen. Das Sportsponsoring stellt ein innovatives Instrument dar, das aufgrund der Probleme der klassischen Werbung wie z. B. Reaktanzen der Rezipienten sowie das Phänomen des „Zapping“ an Bedeutung weiterhin gewinnen wird. Zudem bietet Sportsponsoring die Möglichkeit, durch eine zielgruppengenaue Ansprache der Konsumenten hohe Streuverluste zu vermeiden und die Marke bzw. das Unternehmen in einem positiv besetzten Erlebnisumfeld zu positionieren und emotional erlebbar zu machen.

Gerrit Jakobs behandelt den Themenbereich des Sportsponsorings unter besonderer Prämisse des Fußballsponsorings. Er zeigt auf, wie Sportsponsoring wirkt und welchen Erfolgsfaktoren es dabei untrliegt. [Link zum Verlag]