Literaturtipps - Neue Bücher für Sie entdeckt
Vinck Christian, Die Entwicklung einer Balanced Scorecard für eine Non-Profit-Organisationen: Am Beispiel des Deutschen Tennis Bundes e. V.
Hardcover, 356 S. 1. Aufl., Norderstedt: Books on Demand, 2009 (Reihe: Unternehmensrechnung und Controlling, Band 5) [ISBN 978-3-8370-9909-6],
€ 39,95
Diese wirtschaftwissenschaftliche Dissertation beschreibt den Entwicklungsprozess einer Balanced Scorecard (BSC) für eine Non-Profit-Organisation (NPO) am Beispiel des Deutschen Tennis Bundes e. V. Insbesondere wird dabei intensiv der vorgeschaltete Strategieentwicklungsprozess dargestellt, der im Rahmen der Organisationsanalyse eine explorative empirische Untersuchung beinhaltet. Die daraus entwickelte BSC für den Deutschen Tennis Bund e. V. gibt Aufschluss darüber, welche Modifikationen im Vergleich zum Grundmodell des BSC-Konzeptes notwendig sind, um einer NPO eine effektives und effizientes Management- und Controllingsystem zur Verfügung zu stellen.
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http://www.bod.de/index.php?id=296&objk_id=234407
Neu auf dem Zeitschriftenmarkt: Sciamus - Sport und Management
Sciamus - Sport und Management versteht sich als Fachzeitschrift für Sportmanagement, wobei die Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse auf die Praxis im Mittelpunkt stehen soll. Schwerpunktthemen sind: Sportmarketing, Eventmanagement, Führung von Sportorganisationen, Sportanlagenmanagement, Finanzierung im Sport, Vereinsmanagement, Sport und Steuern, Controlling im Sport.
Zudem sollen Beiträge der Sportökonomie und angrenzender Fachdisziplinen (Sportrecht, Gesundheitsökonomie, Sportsoziologie etc.) Berücksichtigung finden, sofern sie das Management im Sport durch relevante Erkenntnisse bereichern.
Sciamus – Sport und Management sucht somit neben der wissenschaftlichen Orientierung einen starken Bezug zur Praxis, um auf diese Weise eine direkte Umsetzung von Management- und Führungskonzepten für Non-Profit-Organisationen und Unternehmen im Sportmarkt anzuregen.
Sciamus – Sport und Management bietet durch seine Ausrichtung Autoren aus Praxis und Wissenschaft ein Medium zur Veröffentlichung ihrer Beiträge.
Mehr: http://www.sport-und-management.de/
Hans Eberspächer, Ressource Ich. Stressmanagement in Beruf und Alltag
256 S, 3. erweiterte Aufl., München: Hanser Verlag, 2009, € 24,90 [ISBN-10: 3-446-41790-7]
Ressourcen sind begrenzt, man muss sie deshalb ökonomisch nutzen. Die wenigsten Menschen begreifen, dass sie selbst ihre wichtigste Ressource sind, um Anforderungen in Alltag und Beruf zu bewältigen. Viele beanspruchen sich unökonomisch und riskieren damit negativen Stress.
Dieses Buch zeigt, wie jeder seine eigenen Ressourcen bestmöglich einsetzt: Es macht Erkenntnisse aus dem Hochleistungssport anwendbar für jeden. So lassen sich herausfordernde Situationen gelassen und kraftvoll meistern. Das Ziel: im Einklang mit sich selbst zu sein - unter Beanspruchung und Leistungsdruck genauso wie beim Erholen und Genießen.
Für die Neuauflage wurde dieses Standardwerk erweitert um das Thema "Arbeit in Teams" - denn Konflikte zwischen Teammitgliedern und Differenzen zwischen den individuellen Zielen jedes Einzelnen und den Zielen der gesamten Gruppe bergen erhebliches Stresspotenzial.
Umso wichtiger ist es, diese Spannungen zu überwinden, sie produktiv zu machen und dabei gelassen zu bleiben. Denn so viel ist klar: Richtig gemanagt, können Teams Erfolge haben, von denen Einzelkämpfer nur träumen.
http://www.hanser.de/buch.asp?isbn=978-3-446-41790-8&area=Wirtschaft
Hans Eberspächer, Gut sein, wenn''s drauf ankommt. Erfolg durch Mentales Training
2. Auflage, München: Hanser Verlag, 2008,
€ 19,90 [ISBN-10: 3-446-41493-2]
Erfolgreiche Spitzensportler sind Meister des Gelingens - genau dann, wenn es darauf ankommt. Jeder kann ihre Methoden für seinen beruflichen Erfolg nutzen und dabei gelassen bleiben. Der Top-Coach für Mentales Training im deutschen Spitzensport zeigt wie.
Nicht jeder "Trainingsweltmeister" gewinnt auch im Wettkampf. Spitzensportler wissen das. Denn für den Erfolg muss nicht nur die Leistung stimmen, sondern auch der Zeitpunkt. Im Berufsleben ist es genauso: Die mitreißende Rede vor kritischem Publikum zählt - und nicht der Probevortrag zu Hause. Die Live-Präsentation muss überzeugen - nicht der Testlauf am Abend vorher.
Hans Eberspächer zeigt in seinem überarbeiteten Standardwerk ganz konkret und Schritt für Schritt, wie jeder das Mentale Training für sich nutzen kann - besonders im Beruf: Eine schwierige Verhandlung oder ein wichtiges Gespräch lässt sich mental trainieren - der optimale Weg wird mit Alternativen erarbeitet und dann systematisch eingeübt. Mit dieser Vorbereitung lassen sich Anforderungen souverän und gelassen meistern.
http://www.hanser.de/buch.asp?isbn=978-3-446-41493-8&area=Wirtschaft
Scharmer, Claus Otto: Theorie U – Von der Zukunft her führen
496 Seiten, ISBN 978-3-89670-679-9, Carl Auer Verlag, 2009, € 48,–
Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) im amerikanischen Cambridge gilt weltweit als eines der kreativsten Institute mit engem Bezug zur Praxis. Sechs Nobelpreise allein in den Wirtschaftswissenschaften belegen das eindrücklich. An der MIT Sloan School of Management bzw. der Society for Organizational Learning (SoL) entstand u. a. Peter Senges Buch "Die fünfte Disziplin", das auch im deutschsprachigen Raum die Organisationsforschung und -beratung maßgeblich beeinflusst hat. Mit der "Theorie U" des deutschen MIT-Forschers und Beraters Otto Scharmer gibt es nun eine zeitgemäße Führungsmethode, die den Erfordernissen von Nachhaltigkeit und globaler Verantwortung im Management gerecht wird und die notwendigen Führungsinstrumente bereitstellt.
Scharmers zentraler Gedanke: Wie sich eine Situation entwickelt, hängt davon ab, wie man an sie herangeht, d. h. von der eigenen Aufmerksamkeit und Achtsamkeit. "Von der Zukunft her führen" bedeutet, Potenziale und Zukunftschancen zu erkennen und im Hinblick auf aktuelle Aufgaben zu erschließen. "Presencing" (aus "presence" und "sensing") nennt Scharmer diese Fertigkeit zur Entwicklung, von der sowohl eine Organisation als Ganzes als auch der einzelne Mitarbeiter persönlich profitieren. Anhand von vielfältigen Beispielen aus seiner internationalen Beratungspraxis illustriert Scharmer die Prinzipien und Techniken des Presencing. Das Buch hilft Beratern wie Führungskräften, verbreitete, immergleiche Fehler zu vermeiden und Herausforderungen auf wirklich neue Art zu begegnen.
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Jachmann, Monika / Liebl, Klaus: Gemeinnützigkeit kompakt: Grundlagen und Leitlinien für die Praxis
80 Seiten, ISBN 978-3-415-04383-1, München: Richard Boorberg Verlag, 2009, € 15,–
Bürgerschaftliches Engagement, gebündelt im sog. Dritten Sektor, zählt zu den Topthemen der poltischen Agenda aller Parteien. Es geht jeden Einzelnen an, jeder verbindet damit ein Positivum – die steuerliche Erfassung gilt dabei eher als undurchsichtiges und daher lästiges Beiwerk, obgleich sie vielfach über Erfolg und Effektivität des gut gemeinten Tuns entscheidet. Dies gilt für den Bereich des Sports ebenso wie etwa für pflegerische oder erzieherische Dienste. Der Sportler beschäftigt sich mit seiner Disziplin, der sozial Engagierte mit den Hilfsbedürftigen, der Verbandsakteur mit den optimalen sachlichen Rahmenbedingungen. Die steuerliche Erfassung ihres Tuns ist den Aktiven, ebenso aber den Vereins- wie den Verbandsorganen regelmäßig wenig transparent, zumal der Vielschichtigkeit der von gemeinnützigem Handeln durchdrungenen Lebenssachverhalte entsprechend vielschichtige steuerrechtliche Fragestellungen korrespondieren. Sie gilt es aus der Zusammenschau von steuerrechtlicher Systematik, Rechtsprechung und Verwaltungsmeinung zu beantworten.
Die Autoren bieten hierfür einen systematischen, zugleich aber auch für den praktischen Anwender verständlichen Leitfaden. Neben den allgemeinen Voraussetzungen der steuerlichen Gemeinnützigkeit erläutern die Autoren die »Dauerbrenner« der Praxis, so etwa die Voraussetzungen eines Zweckbetriebs, der schädliche Umfang wirtschaftlicher Tätigkeiten, die Ausgliederung von Teilbereichen gemeinnütziger Körperschaften auf Tochtergesellschaften oder die Folgen von Verlusten eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs. Der Leitfaden bringt den Leser auf den aktuellen Diskussionsstand zum Gemeinnützigkeits- und Spendenrecht; er wird über die durch das Jahressteuergesetz 2009 eingeführte gesetzliche Mustersatzung ebenso informiert wie über den neuen sog. strukturellen Inlandsbezug des Gemeinnützigkeitsrechts. Abgerundet wird Broschüre durch eine umfassende Darstellung des Spendenrechts einschließlich von Spenden an ausländische Einrichtungen.
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Steiner, Axel: Steuerrecht im Sport
336 Seiten, ISBN 978-3-415-04215-5, Schriftenreihe Causa Sport, Band 2, München: Richard Boorberg Verlag, 2009, € 48,–
Das Buch ist aus der Sicht des Sports verfasst. Einzelne steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten, vor allem aber Hinweise auf steuerliche Gestaltungserfordernisse für alle am Sport interessierten Laien und Fachleute stehen im Mittelpunkt der Darstellung. Themen sind u.a. die Gemeinnützigkeit und die unschädliche wirtschaftliche Betätigung eines Vereins, Gewinnermittlung, Sponsoring, Spenden und ihre Verbuchung, Besteuerung von Sportlern, Sport und Umsatzsteuer sowie (straf-)rechtliche Folgen des steuerlichen Missbrauchs. Themenschwerpunkte sind: Gemeinnützigkeit und unschädliche wirtschaftliche Betätigung eines Vereins; Sportliche Veranstaltung als Zweckbetrieb (§ 67a AO); Gewinnermittlung beim wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb; Spenden und ihre Verbuchung; Steuerliche Pflichten des Arbeitgebers; Besteuerung von Sportlern als Arbeitnehmer, Selbständige und Gewerbetreibende; Sponsoring im Sport; Sport im Inland/Ausland durch (nicht) ansässige Sportler/Vereine; Sport und Umsatzsteuer (steuerbare Leistungen, steuerfreie Leistungen, ermäßigt besteuerte Umsätze); Steuerlicher Missbrauch und (straf-)rechtliche Folgen.
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Schmidt, Judith Amelie: Internationale Dopingbekämpfung: Grundlagen und nationalstaatliche Umsetzung
212 Seiten, ISBN 978-3-415-04314-5, Schriftenreihe Causa Sport, Band 1, München: Richard Boorberg Verlag (in Zusammenarbeit mit dem Schulthess Verlag, Zürich), 2009, € 32,–
Die Internationalisierung des Sportgeschehens führt zwangsläufig zu länderübergreifenden Betrachtungsweisen. Die neue Schriftenreihe »Causa Sport« trägt den Besonderheiten des internationalen Sportrechts Rechnung und nimmt vor allem solche Beiträge auf, die sich der internationalen Wechselwirkungen zwischen privatem Sportverbandsrecht und (zwischen-)staatlichem Recht annehmen. Der erste Band widmet sich der Bekämpfung des Dopings und damit dem sportpolitischen Elchtest des 21. Jahrhunderts schlechthin. Dieser Kampf ist im Wesentlichen durch zwei Merkmale gekennzeichnet: Zum Ersten ist die Bekämpfung des Dopings keine alleinige Angelegenheit des selbstorganisierten Sports, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur durch sinnvolles Zusammenwirken privater und staatlicher Akteure wahrgenommen werden kann. Zum Zweiten darf dieses Zusammenwirken vor Landesgrenzen keinen Halt machen. Denn Doping ist ein weltweites Problem, das sich im Zuge der allgemeinen Internationalisierung des Sports auch zunehmend grenzüberschreitend darstellt. Ausgehend von diesen Erkenntnissen befasst sich das Werk mit der Transformation internationaler Grundlagen der Dopingbekämpfung in nationales Recht, vor allem am Beispiel der jüngsten UNESCO-Konvention gegen Doping im Sport aus dem Jahre 2007.
Drei Phänomene, die für das internationale Sportrecht typisch sind, werden hierbei deutlich: Zum Ersten belegt die Autorin eindrucksvoll, dass die rechtlichen Grundlagen der internationalen Dopingbekämpfung auf zwei Säulen beruhen, und zwar dem selbstgesetzten World Anti Doping Code und verschiedenen völkerrechtlichen Verträgen, in deren Mittelpunkt die UNESCO-Konvention steht. Zum Zweiten zeigt das Werk, dass die UNESCO-Konvention den World Anti Doping Code in wesentlichen Teilen inkorporiert und damit selbstgesetztes Recht und zwischenstaatliches Recht miteinander verwoben sind. Zum Dritten veranschaulicht die Verfasserin, dass die internationalen Grundlagen der Dopingbekämpfung zu vielfältigen nationalstaatlichen Transformationsakten führen, die ihrerseits der trans- und internationalen Koordination und Abstimmung bedürfen.
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Neue Akademieschrift erschienen (53) "Prozesse der Sportentwicklungsplanungen in Großstädten"
Mit der vorliegenden Akademieschrift setzt die Führungs-Akademie nach einer längeren Pause ihre Publikationsreihe der Akademieschriften fort. Die Akademieschrift dokumentiert eine Veranstaltung, die im letzten Jahr zum Stand der Sportentwicklungsplanungen in Großstädten von der Führungs-Akademie durchgeführt wurde. Ziel der Veranstaltung war es, den aktuellen Stand der Sportentwicklungsplanungen aufzuarbeiten und einen Ausblick auf künftige Notwendigkeiten vorzunehmen. Die Ergebnisse, Präsentationen und Berichte der Veranstaltung sind in der Akademieschrift veröffentlicht. Die Akademieschrift, die in Zusammenarbeit mit der ads und dem DOSB entstanden ist, kann gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 15,- Euro zzgl. Portogebühren bei der Führungs-Akademie bestellt werden.
I Berichte aus den Städten Berlin und Hannover a) Präsentation: Prozesse der Sportentwicklungsplanung b) Strategien der Sportentwicklungsplanung in Großstädten am Beispiel von Berlin und Hannover II Berichte aus den Städten Darmstadt und Freiburg a) Präsentation: Prozesse der Sportentwicklungsplanung in Großstädten b) Bericht der Stadt Darmstadt III Berichte aus den Städten Bremen, Bochum und Münster a) Anmerkungen zur Sportstättenentwicklung in den drei Großstädten Bremen, Bochum, Münster b) Bericht der Stadt Bochum IV Bericht aus der Stadt Köln a) Präsentation: Projekt Sportstadt Köln / Prozesse der Sportentwicklung b) Projekt „Sport in Metropolen“ – dargestellt am Beispiel der Stadt Köln V Berichte aus den Städten München und Stuttgart a) Präsentation: Prozesse der Sportentwicklungsplanung b) Bericht der Stadt München c) Bericht der Stadt Stuttgart VI Berichte aus den Städten Nürnberg und Dresden a) Präsentation: Prozesse der Sportentwicklungsplanung b) Bericht der Stadt Nürnberg c) Bericht der Stadt Dresden VII Diskutierte Themenfelder Fazit
Heilmair, Astrid: Risikomanagement in Verbänden: Module einer risikobewussten Verbandsführung
239 Seiten (mit 40 Abb. u. 17 Tab.) Dissertation München, 2008, ISBN: 978-3-8349-1560-3, Reihe: NPO-Management, Wiesbaden: Gabler Verlag, 2009, € 49,90.
Die Bedeutung von Risikomanagement hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Auch Verbände stehen veränderten Rahmenbedingungen und Entwicklungen gegenüber, die eine strukturierte Wahrnehmung und Steuerung von Risiken und Chancen erforderlich machen. Da Verbände bislang noch nicht konsequent die Möglichkeiten des Risikomanagements nutzen, ist gerade in diesen Organisationen ein Umdenken erforderlich, um neuen Herausforderungen gerecht werden zu können. Astrid Heilmair entwickelt eine theoretische, empirisch fundierte und zugleich praxisorientierte Vorgehensweise, die Verbände bei der Etablierung und operativen Umsetzung eines Risikomanagements unterstützt. Die Autorin zeigt zusätzlich auf, wie mit Hilfe eines verbandsspezifischen Chancen- und Risikocontrollings die strategische Weiterentwicklung des Verbands gestärkt werden kann.
Die vorgestellten Modelle unterstützen Verbände bei einer risikobewussten Wahrnehmung ihres Bedarfsdeckungsauftrags (Verbandsmission) unter Berücksichtigung der finanziellen Perspektive und bieten somit wertvolle Handlungsempfehlungen für das Verbandsmanagement. Vorgestellt werden u.a. folgende Aspekte: Relevanz von Risikomanagement in Verbänden; Entwicklungsstand von Risikomanagement in Verbänden: empirische Analyse; Module für ein Risikomanagement im Kontext von Verbandsspezifika; Impulse zur Einbindung des Risikomanagements in die Verbandsorganisation.
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Breuer, Christoph: Sportentwicklungsbericht 2007/2008 Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland
735 Seiten, kartoniert, ISBN 978-3-86884-500-6; Reihe: Wissenschaftliche Berichte und Materialien des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, Köln: Sportverlag Strauß, 2009, € 48,00.
Die neuen Ergebnisse des Sportentwicklungsberichts 2007/2008 bieten den interessierten Akteuren in Sport, Politik und Wissenschaft aktuelle Daten in einer großen thematischen Vielfalt und regionalen Tiefe. Der Sportentwicklungsbericht gibt somit einen einzigartigen Überblick über die Sportvereine in Deutschland. Der Sportentwicklungsbericht 2007/08 ist eine Fortführung des Sportentwicklungsberichts 2005/2006, den der Sportökonom Prof. Dr. Christoph Breuer (Deutsche Sporthochschule Köln) im Auftrag des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Landessportbünde erstellt hat. Neben der Situationsbeschreibung der Sportvereine in Deutschland enthält dieser Bericht erstmalig auch Aussagen über die Entwicklung der Sportvereine in den letzten Jahren. Seine Wirkung will der Sportentwicklungsbericht als Analyse-, Orientierungs- und Entscheidungsinstrument in der Sportpraxis entfalten.
Dafür enthält er auch eine Reihe von konkreten Handlungsempfehlungen für Sportbünde und -verbände sowie das Vereinsmanagement. Daneben stellt dieser Bericht Entscheidungsgrundlagen und Handlungsempfehlungen für die Politik, insbesondere die Sportpolitik zur Verfügung. Einen wichtigen Beitrag leistet der Sportentwicklungsbericht zur sportwissenschaftlichen Vereinsforschung, auch in Bezug auf sein Erhebungsdesign.
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Wetterich; Jörg / Eckl, Stefan / Schabert, Wolfgang: Grundlagen zur Weiterentwicklung von Sportanlagen
310 Seiten, kartoniert, ISBN: 978-3-86884-505-1; € 28,90. Köln: Sportverlag Strauß, 2009.
Zusammenfassend ist davon auszugehen, dass sich als Anpassung an die vielfältigen Formen des Sporttreibens und die Etablierung unterschiedlicher Sportmodelle mit spezifischen Interessenlagen und Handlungslogiken die bisher beobachtbare Einheitlichkeit im Sportanlagenbau auflösen wird. Nach Ansicht eines Großteils der befragten Experten wird es in Zukunft zu einer größeren Anlagenvielfalt und zur Ausbildung unterschiedlicher Sportanlagentypen kommen, wobei die Konstruktion typischer Anlagenarten aus einer Kombination einiger der beschriebenen Unterscheidungsmerkmale (z.B. Witterungsschutz, Regelkonformität, Zugänglichkeit, Anlagenkomfort) resultieren wird. Gleichzeitig sind die Studienteilnehmer mehrheitlich der Meinung, dass Sportanlagen gleichen Typs in Zukunft aufgrund der Besonderheit der lokalen Bedingungen unterschiedliche individuelle Ausprägungs- und Gestaltungsformen aufweisen werden. Die notwendige Weiterentwicklung von Sportanlagen erfordert eine anpassungsfähige Baustruktur und eine größere bauliche Typenvielfalt. Dies bezieht sich zum einen darauf, das Potenzial der bestehenden, oft auf den Wettkampf- und Schulsport zugeschnittenen Sportanlagen für andere sportliche Nutzungen zu erweitern und über bauliche Ergänzungen und Funktionsanpassungen die Flexibilität, Variabilität und damit die multifunktionale Nutzung dieser Anlagen zu erhöhen. Zum andern sollen in Bezug auf die zu erwartende Ausbildung neuer und alternativer Anlagentypen bauliche Lösungen, die auf die spezifischen Eigenschaften eines Anlagentyps ausgerichtet sind, im Sinne eines "experimentellen Sportstättenbaus" erarbeitet und in weiteren Modellprojekten auf ihre bauliche Umsetzung und Praktikabilität überprüft werden, um zu ausreichendem Erfahrungswissen auf gesicherter Grundlage zu gelangen und bei künftigen Planungen Vorschläge für notwendige Innovationen machen zu können.
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Russell, Hoye / Nicholson, Matthew / Smith, Aron: Sport Management: principles and application
318 Seiten, kartoniert, ISBN: 978-0-7506-8755-3; € 43,95. Oxford: Elsevier LTD, 2009.
Sport Management: principles and application second edition provides a comprehensive introduction to the practical application of management principles within sport organisations, ideal for all students studying sport management at an introductory level. Sport Management: principles and application second edition provides a comprehensive introduction to the practical application of management principles within sport organisations, ideal for all students studying sport management at an introductory level. It presents an international balanced view between accepted practice and what research evidence tells us about the application of a range of management principles and practices in sport. Structured in two parts it: * offers an introduction and explanation of the structure of the sport industry * covers the fundamental management issues unique to sport including: strategy, human resource management, leadership, finance, marketing, governance and performance management Each chapter has a coherent learning structure complete with international case studies and accompanying online lecturer and student support material.
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Benz, Marcel / Gehring, Stefan: Krisen im Profifußball
176 Seiten, kartoniert, ISBN: 3415041840; € 49,00. Stuttgart: Boorberg, R. Verlag, 2009.
Die Neuerscheinung „Krisen im Profifußball“ analysiert die typischen Krisensituationen und –ursachen im professionellen Fußballsport sowie die bestehenden Instrumentarien zur Erkennung, Prävention und Verhinderung solcher (finanzieller) Krisen. Krisenursachen im Profifußball wurden bisher nur selten untersucht. Das Werk blickt deshalb auf die Welt des professionellen Fußballsports sowie die dort auftretenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Der Leitfaden analysiert die typischen Krisensituationen und -ursachen im professionellen Fußballsport sowie die bestehenden Instrumentarien zur Erkennung, Prävention und Verhinderung solcher (finanzieller) Krisen. Dabei werden insbesondere das von der UEFA vorgegebene Klublizenzierungsverfahren und das nationale Insolvenzrecht beleuchtet, die die wesentlichen Rahmenbedingungen vorgeben. Das Werk bietet Lösungsansätze, die es Lizenzgebern und Klubs ermöglichen, solche Krisen zu verhindern oder zumindest deren Auswirkungen zu reduzieren. Die Autoren veranschaulichen die spezifischen Ursachen und Besonderheiten finanzieller Krisen bei Profifußballklubs. Sie untersuchen Handlungsempfehlungen und vorgeschlagene Ergänzungen der Maßnahmenkataloge des Insolvenzrechts und der Lizenzierungsbestimmungen auf ihre Praxistauglichkeit hin. Die Kenntnisse und Erfahrungen der Verfasser haben sich in dem Werk optimal verbunden: Marcel Benz hat als Projektleiter das UEFA-Klublizenzierungsverfahren europaweit aufgebaut und eingeführt. Steffen Gehring ist ein Insolvenz- und Arbeitsrechtspraktiker, dem es neben der Krisenprävention auch auf ein frühzeitiges, professionelles Turn-around-Management und einen effektiven Gläubigerschutz ankommt.
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Heermann, Peter: Haftung im Sport
320 Seiten (broschiert), ISBN 978-3-415-04170-7, Reihe: Recht im Sport, Stuttgart: Richard Boorberg Verlag, 2009, € 48,00.
Mit seiner neuen Reihe „Recht im Sport“ wendet sich der Boorberg Verlag vor allem an Praktiker in Verbänden und Vereinen sowie an deren rechtliche und steuerliche Berater. Ziel der Reihe ist es, Rechtsgebiete und rechtliche Themen systematisch aufzubereiten und in ihren jeweiligen Bezügen zum Sport vorzustellen. Der erste Band der Reihe unter dem Titel: „Haftung im Sport“ bietet einerseits eine kritische Aufbereitung der dogmatischen Grundlagen des Haftungsrechts im Sport, andererseits eine umfassende und systematische rechtliche Analyse verschiedener Haftungskonstellationen unter Auswertung der einschlägigen Rechtsprechung. Einleitend stellt der Autor zunächst die haftenden Personenkreise dar; ferner die vertraglichen und gesetzlichen Haftungsgrundlagen, Fragen der Haftungsbeschränkungen, des Haftungsausschlusses und des Mitverschuldens, die Grundlagen der Haftung im Sportverein einschließlich aktueller Entwicklungen der persönlichen Haftung von Vereinsorganen und Vereinsmitgliedern sowie der Haftungsrisiken bei Ausgliederungsmaßnahmen eines Vereins.
Ein eigener Abschnitt widmet sich typischen Konstellationen, in denen eine Haftung des Sportlers in Betracht kommt: die überaus praxisrelevante und zuletzt seitens der Rechtsprechung modifizierte Haftung des Sportlers gegenüber anderen Sportlern, gegenüber Unbeteiligten, Helfern und anderen Zuschauern sowie gegenüber Sportvereinen, Veranstaltern und Sponsoren unter besonderer Berücksichtigung der aus dem Doping resultierenden Haftungsprobleme. Darüber hinaus beleuchtet der Leitfaden verschiedene Beziehungen der Haftung des Sportveranstalters oder des Sportvereins: Haftung des Veranstalters gegenüber Sportlern sowie gegenüber Helfern, Zuschauern, Sponsoren und Unbeteiligten, Haftung des Verkehrssicherungspflichtigen für Sportstätten und Sportanlagen, Haftung für Sportgeräte. Daran schließt sich eine Analyse besonderer Haftungskonstellationen an: Haftung im Rahmen von Lehrverhältnissen, Haftung Dritter gegenüber Sportlern unter besonderer Berücksichtigung der Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts und des Rechts am eigenen Bild, Haftungsrisiken bezüglich des Fehlverhaltens von Schiedsrichtern und bei Lizenzierungsverfahren im Sport, Besonderheiten der Tierhalterhaftung. Den Abschluss bilden die für den Sportbereich geltenden Besonderheiten bei der Schadensberechnung.
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