Köln, den 28.02.2008

Newsletter Nr. 14 / Februar 2008

 


    Die Top-Themen:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach einem erfolgreichen Jahr 2007 geht die Führungs-Akademie mit gestärktem Optimismus auch in das neue Jahr. Positive Rückmeldungen auf das Seminarprogramm, das nach einjähriger Pause und in neuem Format wieder in gedruckter Form vorgelegt werden konnte, zeigen ebenso wie die Beratungs- und Moderationsanfragen, dass die Führungs-Akademie mit ihrem Leistungsangebot in den Bereichen Weiterbildung, Beratung und Forum die richtigen Akzente setzt.

Eine zunehmende Bedeutung sehen wir u.a. in der öffentlichkeitswirksamen Durchführung von Foren zu Sportentwicklung und zu Sportmanagement. Daher freuen wir uns sehr, dass wir für die zweite Kölner Sportrede, die am 11. April im Hansasaal des historischen Rathauses der Stadt Köln stattfinden wird, den ehemaligen Intendanten des WDR und Vorsitzenden der ARD (2001-2002) und heutigen Geschäftsführer der „Ruhr.2010 GmbH“, Dr. h. c. Fritz Pleitgen, als Festredner gewinnen konnten.

Der Newsletter setzt in Gesprächen mit dem Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes, Dr. Michael Vesper, und der neuen Direktorin der Führungs-Akademie, Gabriele Freytag, auch die Überlegungen zur zukünftigen Strategie und für ein passgenau auf die Sportorganisationen ausgerichtetes Leistungsangebot der Führungs-Akademie fort.

Darüber hinaus versorgen wir Sie natürlich wieder mit Wissenswertem und Nützlichem aus der Welt des organisierten Sports und mit aktuellen Publikationshinweisen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns auch über Ihre Rückmeldungen!

Aktuelles

Zweite Kölner Sportrede mit Dr. Fritz Pleitgen – am 11. April im historischen Hansasaal des Rathauses Köln

Fritz Pleitgen wird die zweite „Kölner Sportrede“ der Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) halten. Am 11. April wird der ehemalige Intendant des WDR und Vorsitzende der ARD (2001-2002) im historischen Hansasaal des Kölner Rathauses zu dem Thema „Sport, Kultur und Medien“ sprechen. Als Vorsitzender der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH, der Gesellschaft zur Vorbereitung und Durchführung der Kulturhauptstadt Europas 2010, hat die Kultur für Fritz Pleitgen einen zusätzlichen Stellenwert erlangt.  

„Wir sind glücklich, dass wir nach dem Bundesinnenminister, Dr. Wolfgang Schäuble, mit Dr. Fritz Pleitgen wiederum eine ausgewiesene Persönlichkeit gewinnen konnten, die einen nicht ganz gewöhnlichen Blick auf den Sport werfen will“, sagte die neue Direktorin der Führungs-Akademie, Gabriele Freytag.  Weiter ... 

Moderation für Projekt-Gruppe „Sportabzeichen“ – Zukunftsmodelle entwickeln

Das Deutsche Sportabzeichen ist der einzige Sportorden in Deutschland, dazu einer mit einem hohen Bekanntheitsgrad und einer weitreichenden Tradition. Aber auch ein solches Produkt muss hin und wieder den modernen Erfordernissen angepasst werden. Vom Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist für diesen Zweck eine 10-köpfige Projektgruppe aus den Landessportbünden und dem DOSB ins Leben gerufen worden. Mit der Moderation und Beratung des Arbeitsprozesses dieser Projektgruppe wurde die Führungs-Akademie des DOSB beauftragt. Weiter ...

Seminare der Führungs-Akademie

Wieder fit für die Vorstandsarbeit 2008

Mit einem Abstecher ins Deutsche Sportmuseum, verbunden mit dem Angebot einer Führung durch die Ausstellungshallen des Museums, begann das Seminarprogramm des Jahres 2008 der Führungs-Akademie.

Horst Lienig und Stefan Wagner, seit vielen Jahren gefragte Experten auf den Gebieten Vereinssteuer und Vereinsrecht, boten ein dichtgedrängtes Programm zu aktuellen Steuer- und Satzungsfragen. Die Teilnehmer/innen erhielten zahlreiche Informationen zu neuen Gesetzen und zur Rechtsprechung. Weiter ...

Erfolgsstrategien für Netzwerkpartner - Netzwerkkompetenz und -management

Wozu Netzwerkkompetenz und -management? Netzwerke entstehen, um neue Ideen zu realisieren, neue Marktsegmente zu erschließen, Wissen auszutauschen bzw. zu erweitern oder allgemein den Erfolg zu vergrößern ohne dabei die (unternehmerische und organisatorische) Eigenständigkeit zu verlieren. Kurz gesagt: Netzwerke bündeln Kräfte, schaffen Synergien und multiplizieren Erfolge – so zumindest die Theorie. Weiter ...

Medienarbeit: „Sprechen Sie jetzt oder schweigen Sie für immer!“

Was nicht in den Massenmedien steht findet praktisch nicht statt. Die brutale Medienwirklichkeit zwingt alle zu konkreten Maßnahmen, die öffentliche Wahrnehmung brauchen. Beispielsweise um Sponsoren „ins rechte Licht“ zu rücken oder zur Werbung neuer Mitglieder oder zur Etablierung neuer Eventformen. Der professionelle Umgang mit Medien und in den Medien ist dabei unumgängliche Managementaufgabe. Weiter ... 

Thema

Gabriele Freytag: Neue Direktorin an der Führungs-Akademie

Nach 13 Jahren an der Spitze der FÜHRUNGS-AKADEMIE hat Dr. Herbert Dierker eine neue Aufgabe beim Berliner Senat für Inneres und Sport übernommen. Als Nachfolgerin wurde vom Vorstand der FÜHRUNGS-AKADEMIE im Besetzungsverfahren einstimmig die bisherige stellvertretende Direktorin, Gabriele Freytag, bestimmt. Die Diplom Sportökonomin ist eine versierte Kennerin des Sportsystems, verfügt über ein breites Fachwissen in der Sportwissenschaft und der Betriebswirtschaft und ist Expertin für Organisationsentwicklung. Wie der Sport ‚tickt’, kann sie nicht nur aus der theoretischen Perspektive - aus der Leitung zahlreicher Seminare, Veranstaltungen und Beratungsprozesse - einschätzen. Als ehemalige erfolgreiche Volleyballspielerin weiß sie auch, welche Erwartungen und Wünsche die Aktiven an die Führung von Verbänden und Vereinen haben. 

Gabriele Freytag im Interview:

Seit dem 1. Januar 2008 sind Sie die neue Direktorin der Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Was bedeutet diese Stelle für Sie?

„Die neue Position ist ganz klar eine spannende Herausforderung für mich. Ich habe die Führungs-Akademie über viele Jahre kennen gelernt und auch schon viele Entwicklungen mitgeprägt. In meiner neuen Funktion habe ich die Möglichkeit, noch intensiver als bisher an der Verbesserung der Strategien und Strukturen im Sport mitzuarbeiten. Darüber hinaus ist es sicher auch eine reizvolle Aufgabe, ein Team zu führen.“ Weiter ...

Schreiben Sie uns … Die Arbeit der Führungs-Akademie im Urteil Ihrer Seminarteilnehmer/inne/n und Beratungskunden

Rückmeldungen von Seminarteilnehmer/inne/n und Beratungskunden sind wichtiger Bestandteil unseres Bestrebens, unser Angebot möglichst genau auf Ihre spezifischen Erfordernisse und Interessen auszurichten. Das können Berichte über längerfristig wirkende Erfahrungen sein - wie nachfolgend wiedergegeben – können aber auch z.B. Wünsche oder Anregungen zu Ihnen am Herzen liegende Themen sein, die bisher nicht oder zu wenig in der Arbeit der Führungs-Akademie berücksichtigt wurden. Weiter ...

Fünf Fragen an ...

DOSB-Generaldirektor Dr. Michael Vesper: „Gemeinsam die richtigen Themen setzen und Schwerpunkte entwickeln“

Der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes, Dr. Michael Vesper, setzt verstärkt auf die Zusammenarbeit mit der Führungs-Akademie in Köln. Er sieht in ihr einen Kenner der Sportlandschaft, der auch bei sensiblen Themen als Vermittler auftreten könne. Zudem begrüßt es Dr. Vesper, dass die Führungs-Akademie mit ihrer Kölner Sportrede einen Beitrag zur gesellschaftlichen Verortung des Sports leisten will.

Welche Fragen beschäftigen die Sportverbände unter dem Aspekt „Entwicklung von Zukunftsperspektiven“ derzeit besonders drängend?

Dr. Vesper: Sich auf die Zukunft einzustellen ist stets spannend und notwendig. In den nächsten Jahren steht der Sport aber vor besonders großen Herausforderungen. Damit meine ich nicht in erster Linie die Finanzen, auf die sich der besorgte Blick immer zuerst richtet, sondern es geht mir um die Fragen, die im Zusammenhang mit der demographischen Entwicklung stehen.

Hier brennt uns eine Fülle von Fragen auf den Nägeln. Wie können wir Kinder und Jugendliche, die bekanntlich von einem zunehmenden Angebot an Alternativen bedrängt werden, aber auch die Älteren stärker als bisher an den organisierten Sport binden? Wie muss sich der Sport in der Gesellschaft positionieren? Welchen Beitrag kann und muss er zur gesellschaftlichen Ethik leisten? Wie kommt er damit zurecht, dass überall in der Gesellschaft die Bereitschaft schwindet, sich in festen Strukturen zu organisieren?  Weiter ... 

Publikationen

Joachim C. Lang: Corporate Governance der Fußballunternehmen. Leitung, Überwachung und Interessen im Sportmanagement, Berlin: Erich Schmidt Verlag, 2007, Reihe: KulturKommerz, Band 15, 322 Seiten, Preis: 49,95 EUR (ISBN: 978-3-503-10650-9)

Standardwerk für alle, die sich professionell mit NPOs befassen. Das in Praxis und Wissenschaft bestens eingeführte Handbuch gibt konkrete Hinweise für die Umsetzung betriebswirtschaftlicher Methoden in Nonprofit Organisationen. Außerdem im Fokus: Ehrenamtlichkeit, Qualitäts- und Leistungsmessung sowie die Beziehungen zwischen NPOs und der EU. Was ist neu in der 4. Auflage? Die Themen Nonprofit Governance, Finanzierung und Kommunikationsmanagement erweitern die Perspektive. Link zu Verlag ... 

Rolf Schwartmann (Hrsg.): Praxishandbuch Medien-, IT- und Urheberrecht:  Reihe: C.F. Müller Wirtschaftsrecht. Heidelberg: C. F. Müller Verlag, 2008, 1.044 Seiten, 118,00 EUR (ISBN 978-3-8114-3521-6)

Das Praxishandbuch gibt einen breit gefächerten Einblick in das Medien-, IT- und Urheberrecht. Gegliedert in drei große Teilbereiche – Medienrecht, Informationstechnikrecht, Urheberrecht und benachbarte Rechtsgebiete – werden die jeweils spezifischen Rechtsgebiete vorgestellt. Unter dem Gesichtspunkt „Medienrecht“ etwa werden die Bereiche Rundfunkrecht, Presserecht, Telekommunikationsrecht und Sondergebiete des Medienrechts erläutert.  

Von besonderer Bedeutung für den Sport ist hier der Beitrag zu „Medienrecht und Sport“ (S. 323-357), in dem der Autor des Beitrags, Dieter Frey, einen umfassenden Einblick in zentrale Teilbereiche des Medienrechts im Sport vorstellt. Behandelt werden u.a. Aspekte wie „Mediale Rechte an Sportveranstaltungen“, „Vergabe medialer Rechte in der Praxis“, „Rechtliche Rahmenbedingungen für Sport und Werbung in den Medien“, „Vermarktungsstrukturen“ und „Medien-Verwertungsverträge“. Link zum Verlag ...

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Universität Heidelberg startet professionellen Masterstudiengang für Nonprofit Führungskräfte

Die Professionalisierung der Weiterbildungsangebote für Führungskräfte im Nonprofit Bereich geht mit großen Schritten voran. Die unlängst zur Elite gekürte Universität Heidelberg startet an ihrem Centrum für Soziale Innovationen und Investitionen einen Masterstudiengang "Nonprofit Management and Governance". Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2008.

Nähere Informationen sowie die Studiengangsbroschüre zum Download finden Sie unter der Adresse:

http://www.csi.uni-heidelberg.de/master.htm.

Impressum

Herausgeber:

Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes
Willy-Brandt-Platz 2 (Stadthaus), 50679 Köln
Tel.: 0221/221 220 13, Fax: 0221/221 220 14
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