Forum der Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes

„Sport braucht Wirtschaft und Wirtschaft braucht Sport“

3. KÖLNER SPORTREDE mit Hanns Michael Hölz zum Themenschwerpunkt "Sport - Wirtschaft - Verantwortung"

"Der Sport sollte besser sein als die Gesellschaft." Das war einer der herausfordernden Kernsätze bei der 3. Kölner Sportrede, die der Kuratoriumsvorsitzende der Nationalen Anti Doping Agentur und Deutsche-Bank-Direktor Hanns Michael Hölz vor knapp 200 Repräsentanten aus Sport, Wirtschaft und Politik im Kölner Rathaus hielt. Die Rede von Hanns Michael Hölz bewegte sich im thematischen Dreieck von Sport, Wirtschaft und Verantwortung.


In seiner Begrüßung hatte Walter Schneeloch als Vorsitzender der gastgebenden Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes festgestellt: „Die Dimension des Themas dieser 3. Kölner Sportrede wird erkennbar an der Tatsache, dass wir gerade in letzter Zeit besorgniserregende Tendenzen erkennen können, die dem Sport und dem Wertegefüge im Kern schaden. Hier erwähne ich nur die beiden großen Themen Doping und Bestechung.“

Darauf ging auch der 3. Kölner Sportredner Hanns Michael Hölz ein: „Mit seiner Aussage, erlaubt ist, was nicht gefunden wird‘ hat der Springreiter Ludger Beerbaum nicht nur seinem Sport, sondern unserem ganzen Land geschadet. Diese hoffentlich unbedachte Äußerung zeugt von nicht ausreichender Verantwortung.“

Insgesamt beschrieb der NADA-Kuratoriumsvorsitzende Hölz in sieben Thesen das Dreieck Sport – Wirtschaft – Verantwortung. Großen Wert legte Hölz auf die Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018 in Mün-chen: „Wir brauchen in Deutschland so große Veranstaltungen. Das hat etwas mit Verantwortung für unser Land zu tun.“

Mit der Kölner Sportrede hat die Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes eine Plattform für richtungsweisende Auseinandersetzungen mit nationalen und internationalen Sportthemen geschaffen. Erster Kölner Sportredner war im Jahre 2006 Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble zum Thema Sport und Politik. Ihm folgte der ehemalige WDR-Intendant Fritz Pleitgen mit Aussagen zum Verhältnis von Sport und Medien . Gabriele Freytag, die Direktorin der Führungs-Akademie des DOSB, kündigte ihn ihrem Schlusswort die Fortsetzung der Sportrede-Serie an. Mit der Kölner Sportrede will die Führungs-Akademie des DOSB auch einen Beitrag zum gesellschaftlichen und sportpolitischen Leben der Stadt Köln leisten, in der sie seit 2003 ihren Sitz hat. (HpD)