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Newsletter Nr. 68 /// AUGUST - SEPTEMBER 2017 /// 

F�hrungs-Akademie

    /// INHALT

AKTUELLES

    WEITERBILDUNG

    BERATUNG

      FORUM & WISSENSCHAFT

      MITGLIEDERSERVICE

      INTERVIEW

      AUS DEN VERLAGEN

          Sehr geehrte Damen und Herren,

              /// AKTUELLES

          Rückblick auf 2016 – Führungs-Akademie präsentiert Tätigkeitsbericht

          Manuel Herter

          Das Thema „zeitgemäßes Management“ hat die Aktivitäten und Angebote der Führungs-Akademie im letzten Jahr maßgeblich beeinflusst. In zahlreichen Beratungsworkshops, im Weiterbildungsprogramm sowie im Bereich Forum & Wissenschaft zeigte sich, dass gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Veränderungen in einem immer komplexer werdenden Umfeld auch auf den organisierten Sport Auswirkungen haben und ihn vor neue Herausforderungen stellen.
          Die zahlreichen Veränderungsprozesse, die die Führungs-Akademie in den Verbänden begleitet hat, machten deutlich: Veränderung sollte als Chance begriffen werden, um notwendige Prozesse anzustoßen und die Weiterentwicklung der eigenen Organisation aktiv voranzutreiben.
          Einen Einblick in die Aktivitäten der Führungs-Akademie im vergangenen Jahr liefert der aktuelle Tätigkeitsbericht. [MEHR]

          Neue Themen für das Weiterbildungsprogramm 2018

          © Fotolia.com

          Die Planungen für das Weiterbildungsprogramm 2018 sind in vollem Gange. Um möglichst umfassend auf die Bedürfnisse und Wünsche der Seminarteilnehmer/-innen eingehen zu können, führte die Führungs-Akademie im Mai und Juni eine umfangreiche Befragung der Seminarteilnehmer/-innen aus den letzten zwei Jahren durch. Dabei hatten die Befragten zum einen die Gelegenheit, eigene Themen zu definieren, die für ihre persönliche Arbeit oder aber für den Verein/Verband insgesamt von großer Bedeutung sind. Zum anderen wurde der organisatorische Rahmen in Bezug auf den Veranstaltungsort, den zeitlichen Umfang und das Format der Veranstaltung näher betrachtet.
          Die Auswertung der Befragungsergebnisse zeigte, dass die Führungs-Akademie mit ihren Themen bereits sehr gut aufgestellt ist und nahezu alle Bedarfe abdecken kann. Neue, bislang nicht im Programm vorhandene und von den Teilnehmenden eingebrachte Themen sollen im kommenden Jahr in Form von Online-Webinaren, Inhouse-Qualifizierungen oder Veranstaltungen mit Forumscharakter das Weiterbildungsprogramm ergänzen. [MEHR]

              /// WEITERBILDUNG

          RÜCKBLICK: DRV Leading Coaches

          © Rawpixel - Fotolia.com

          Bundes- und Landestrainer/-innen tragen ein hohes Maß an Verantwortung: Sie bilden Talente aus, formen aus Einzelsportlern Teams, tragen Verantwortung für die sportlichen Erfolge und Misserfolge ihrer Sportler/-innen, führen das ‚Team hinter dem Team‘ wie Physiotherapeuten, Betreuer und Co-Trainer und entwickeln den Leistungssport innerhalb ihres Verbandes weiter. Dabei müssen diese Führungskräfte nicht nur sportfachlich und trainingsmethodisch exzellent sein, sondern besonders die Kompetenz haben, sich und andere zu führen, konstruktiv zu kommunizieren und die Kooperation der Teammitglieder zu fördern.
          Um die Führungskompetenz der Bundestrainer/-innen zu fördern und zu stärken, beauftragte der Deutsche Ruderverband (DRV) die Führungs-Akademie 2017 mit der Durchführung der Qualifizierungsreihe „Leading Coaches“, die speziell auf die Anforderungen im DRV zugeschnitten wurde. Nachdem die Teilnehmenden im ersten Modul das Thema Führung im Kontext des Leistungssports betrachtet sowie führungsrelevante Aufgaben herausgearbeitet und den passenden Führungsstil reflektiert hatten, stand im zweiten Modul das Thema Kommunikation im Fokus. Gerade zurück von der Europameisterschaft hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, aktuelle Praxisthemen zu besprechen und das eigene Kommunikationsverhalten in schwierigen Gesprächssituationen zu trainieren. [MEHR]

          AUSBLICK: Integrität vorleben

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          Sportverbände sind zunehmend gefordert, Prinzipien von Good Governance in der Verbandsführung zu verankern und konstruktiv umzusetzen. Das Seminar „Integrität vorleben“ beleuchtet in einem ersten Schritt die rechtlichen Anforderungen an Sportorganisationen und zeigt auf, wie sich die Verbände im Hinblick auf Good Governance Richtlinien satzungs- und vereinsrechtlich konform aufstellen. In einem zweiten Teil wird eine individuelle Risikoanalyse der teilnehmenden Verbände vorgenommen und erarbeitet, wie die „gute Verbandsführung“ praktisch umgesetzt werden kann. Dazu werden strategische, inhaltliche und organisatorische Maßnahmen in den Blick genommen und geeignete Prozesse zur Umsetzung von Good Governance im Sport diskutiert.
          Das Seminar richtet sich an Führungskräfte in unseren Mitgliedsverbänden sowie Verantwortliche für die Themen Ethik und Good Governance und findet vom 13. bis 14.09.2017 in Frankfurt am Main statt.

          Weitere Informationen

          AUSBLICK: Komplexität meistern – Zukunft entdecken: Seminar zur zukunftsmäßigen Gestaltung von Managementstrategien

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          In einem komplexen Umfeld müssen Sportorganisationen den vielfältigen und einem ständigen Wandel unterliegenden Wünschen und Interessen ihrer Mitglieder Rechnung tragen und Managementaktivitäten immer wieder neu justieren. Hierfür bedarf es Prognosen und Einschätzungen zu künftigen Entwicklungen, um entsprechende Strategien möglichst optimal einschätzen und generieren zu können.

          Im Seminar "Komplexität meistern - Zukunft entdecken" (12.-13.10.2017 in Köln) nehmen wir aktuelle Herausforderungen für die Sportwelt in den Blick und diskutieren Ansätze und Perspektiven für die Gestaltung von strategischem Management in einem komplexen Umfeld. Vor allen Dingen wollen wir Instrumente und Möglichkeiten in den Blick nehmen, um Prognosen abzugeben und künftige Entwicklungen einschätzen zu können. Die Teilnehmenden erfahren Ansätze und Instrumente, um der zunehmenden Komplexität konstruktiv zu begegnen und ihren Verein/Verband zukunfts- und zeitgemäß aufzustellen.

          Weitere Informationen

          AUSBLICK: Mitarbeitergespräche führen

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          Im zweiten Halbjahr stehen in vielen Sportvereinen und -verbänden die jährlichen Mitarbeitergespräche an. Als Instrument der Personalentwicklung können konstruktive Gespräche die individuelle Leistungsmotivation der Mitarbeiter/-innen fördern, die Zusammenarbeit im Team stärken und sich somit positiv auf die gesamte Organisation auswirken.
          Das Seminar „Mitarbeitergespräche führen“ richtet sich an Führungskräfte, die mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gespräche führen werden und beleuchtet unter anderem folgende Fragen: Wie begegnen Sie als Führungskraft Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wie geben Sie kritische Rückmeldungen und wie klar sind Ihre Vereinbarungen? Wie reagieren Sie auf Wünsche und kritische Äußerungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern? Welche Strategien sind sinnvoll, um Gespräche in konstruktive Bahnen zu lenken und auch kritische Gespräche einvernehmlich zum Abschluss zu bringen?
          Das eintägige Seminar findet am 28.09.2017 in Köln statt.

          Weitere Informationen

          AUSBLICK: Visionen beziffern - Strategisches Controlling im Sportverband

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          Ist mein Verband auf dem richtigen Weg? Wie lassen sich Erfolge beziffern und wo muss die definierte Zukunftsvision des Verbandes eventuell angepasst werden? Strategisches Controlling anhand von Kennzahlen verdeutlicht Entwicklungen und zeigt auf, mit welchen Indikatoren individuelle Kernleistungen des Verbandes beziffert werden können.
          Das Seminar stellt daher die Frage, wie es gelingt, 'Visionen zu beziffern' und fokussiert die Einführung und Umsetzung eines strategischen Controllings mit entsprechenden Kennzahlen und Indikatoren. Für die Steuerung sind zwei Perspektiven zu unterscheiden: erstens der Blick auf den Verband im engeren Sinne als Organisation mit Zielen und Prioritäten (interne Steuerung). Und zweitens eine Sicht auf den Verband als Dachorganisation mit Gliederungen und selbstständigen Mitgliedsverbänden, die im Hinblick auf eine langfristige Ausrichtung des Systems mitgenommen werden müssen (externe Steuerung).
          Auf der Grundlage zentraler Aspekte des Controllings werden die relevanten strategischen Steuerungsgrößen für Verbände thematisiert und Wege zur Umsetzung erarbeitet.

          Weitere Informationen

          ÜBERBLICK - Kommende Seminare

          13.-14.09.2017

          Integrität vorleben

          21.09.2017

          Die neue EU Datenschutzgrundverordnung

          28.09.2017

          Mitarbeitergespräche führen

          29.09.2017

          Vereinsrecht für Experten 2017

          26.-27.06.2017

          Komplexität meistern - Zukunft entdecken

          16.-17.10.2017

          Visionen beziffern

              /// BERATUNG

          Organisationsentwicklung im RBSV für Sachsen e.V.

          ©Fotolia

          Der Rennrodel-, Bob- und Skeletonverband für Sachsen e.V. (RBSV für Sachsen e.V.) ist der sächsische Landesfachverband für die Entwicklung und Förderung der olympischen Sportarten Bob, Rennrodeln und Skeleton. Aufgrund großer sportlicher Erfolge in der Vergangenheit und Gegenwart und als Ausrichter vieler nationaler und internationaler Meisterschaften liegt der Schwerpunkt des RBSV für Sachsen e.V. in der Förderung und Entwicklung des Leistungssports.
          Um sich für neue und zukünftige Herausforderung zu wappnen, möchte der RBSV für Sachsen e.V. eine Organisationsanalyse durchführen und Eckpunkte für die künftige strategische Ausrichtung des Verbandes erarbeiten. [MEHR]

              /// FORUM & WISSENSCHAFT

          Themenkonferenz nimmt die Trainerausbildung ins Visier

          ©mangostock - Fotolia.com

          Die nunmehr 9. Themenkonferenz der Führungs-Akademie findet auch in diesem Jahr in Kooperation mit dem Ressort Bildung des DOSB statt. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden wir das Thema „Trainerausbildung“ diskutieren und einen Blick auf das BISp-geförderte Projekt „Qualifizierung im DOSB: Trainer/-in Leistungssport zwischen Anspruch und Wirklichkeit (QuaTro)“ werfen. Das Forschungsprojekt untersucht, ob und wie Mitgliedsverbände die Rahmenrichtlinien für Qualifizierung des DOSB in ihren Ausbildungsdokumenten sowie in der Ausbildungswirklichkeit umsetzen. Analysiert wurden die Ausbildungsdokumente vom Trainer C Leistungssport bis zum Diplom-Trainer sowie konkrete Lehr-Lernsituationen auf allen Lizenzstufen.

          Im Rahmen der Themenkonferenz werden die Ergebnisse des Berichts sowie erste Ansätze für konkrete Transferkonzepte in die Praxis gemeinsam mit den Bildungsverantwortlichen der Verbände diskutiert.

          Die Veranstaltung findet am 10.November (13:00 – 17:30 Uhr) in den Räumen des DOSB in Frankfurt am Main statt. Die Veranstaltung richtet sich an die Bildungsverantwortlichen der Sportverbände. Eine Anmeldung ist über die Website der Führungs-Akademie möglich.

              /// MITGLIEDERSERVICE

          Datenschutz-Portal der Führungs-Akademie

          ©Tzschoppe

          Aktuell stellt die neue EU Datenschutz-Grundverordnung (DSGV) die Sportorganisationen vor neue Herausforderungen, weil sie ab Mai 2018 ohne weitere Übergangsfrist sofort in Kraft tritt. Die rechtzeitige Überprüfung des Datenschutzes im eigenen Verein / Verband und die frühzeitige Ermittlung der für die Anpassung notwendigen zeitlichen und finanziellen Ressourcen sind deshalb von entscheidender Bedeutung.
          Unterstützung bei der rechtssicheren Gestaltung des Datenschutzes im Verein und Verband liefert das Datenschutz-Portal der Führungs-Akademie. Das interaktive Portal ist speziell für Verbände und Vereine entwickelt und bietet den Datenschutzbeauftragten ebenso wie der Vereins-/ Verbandsführung Hilfestellung bei der praktischen Umsetzung des Datenschutzes in ihrer Sportorganisation.[MEHR]

              /// INTERVIEW

          Was kommt mit der neuen EU Datenschutz-Grundverordnung auf die Sportorganisationen zu? Datenschutz-Experte Dirk-Michael Mülot im Interview.

          ©Tzschoppe

          RED: Datenschutz und Datensicherheit spielen auch im Sport eine immer größere Rolle. Neben einzelnen Bereichen in denen beispielsweise sensible Gesundheits- und Leistungsdaten bearbeitet werden, hat der Datenschutz mittlerweile fast alle Ebenen der Vereins- und Verbandsarbeit durchdrungen.

          Herr Mülot, Sie sind bundesweit sowohl in der freien Wirtschaft als auch im Sport agierender Datenschutzbeauftragter und Dozent für zahlreiche Seminare rund um das Thema Datenschutz. Hier sehen Sie sich tagtäglich mit Fragen der Akzeptanz und der Umsetzung des Datenschutzes konfrontiert: Wie schätzen Sie die aktuelle Situation des Datenschutzes im Sport ein? Ist der Datenschutz im Sport angekommen?

          D. M. Mülot: Es hat schon einen Ruck gegeben. Das merken wir an den zunehmenden Anfragen in unserem Büro aus den gesamten Bereichen des Sports, ob von Vereinen oder Verbänden, weil die Vorstände und Geschäftsführungen immer mehr für das Thema sensibilisiert werden und man den Handlungsbedarf immer mehr erkennt. Denn gerade der Startschuss der Datenschutz-Grundverordnung (DSGV), die am 25. Mai 2018 rechtskonform in allen Einrichtungen umgesetzt werden muss, erhöht seitens der Vorstände und der Geschäftsführungen den Leidensdruck und geht mit einem Handlungsbedarf einher. Ich stelle fest, dass sich die Sportorganisationen mehr und mehr Gedanken darüber machen, wie sie diesen Anforderungen bis Mai 2018 gerecht werden können.

          RED: Mit der EU Datenschutz-Grundverordnung (DSGV) ist also Bewegung ins Spiel gekommen. Viele Datenschützer sind ebenso wie die verantwortlichen Vorstände und Geschäftsführungen verunsichert, was die DSGV für den eigenen Verein bzw. Verband bedeutet. Wer ist von dieser Gesetzgebung betroffen und was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Neuerungen gegenüber den bisherigen Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG)?

          D. M. Mülot: Ja, es ist Bewegung ins Spiel gekommen. Durch die DSGV sind die Strafen deutlich höher aufgehängt worden, als dies bisher im BDSG der Fall war und das führt zu Handlungsnot, denn hier drohen Strafen in Höhe von 2 % bis 4 % des Jahresumsatzes bzw. 10 bis 20 Mio. EUR. Ich denke, man sollte es an dieser Stelle nicht überbewerten, nichtsdestotrotz sind das natürlich Summen, die für Vereine und Verbände unter Umständen existenzbedrohend sein können.

          Von den neuen Regelungen betroffen sind natürlich zunächst einmal die Geschäftsführung, die Vorstände sowie jeder einzelne Mitarbeiter, jede einzelne Mitarbeiterin. Denn sie sind letztendlich diejenigen, die Datenschutz im operativen Tagesgeschäft realisieren und sich an die Vorschriften halten müssen. Wir haben hier einerseits die DSGV und die so genannten Anpassungsgesetze, das neue BDSG beispielsweise, das ebenfalls mit Wirkung zum 25. Mai 2018 eintritt und weiterhin die Landesdatenschutzgesetze (LDSG), die noch nicht veröffentlicht sind und aktuell in der Entwicklung stehen.
          Eine wichtige Neuerung, die die Einführung der DSGV mit sich bringt ist folgende: Bisher musste man nur den Nachweis erbringen, dass man im Bereich des Datenschutzes aktiv ist und die vorgegebenen Gesetze einhält. Mit der neuen Gesetzgebung muss nun zukünftig jede Einrichtung, also jeder Verein/Verband anhand von beschriebenen Prozessen und mit geltenden Dokumenten nachweisen, wie genau sie die Einhaltung der Regelwerke sicherstellt.

          Die detaillierte, saubere Dokumentation dieser Prozesse ist sicherlich eine der größten Herausforderungen, die jetzt auf die Sportorganisationen zukommt.[MEHR]

              /// NEUES AUS DEN VERLAGEN

          Torsten Scheller: Auf dem Weg zur agilen Organisation

          ©Arete Verlag

          572 Seiten, ISBN 978-3-8006-5271-6, Verlag Franz Vahlen GmbH, München, 2017, 49,80 €

          Bei Agilität geht es darum, die richtigen Dinge richtig zu tun. Agilität wird notwendig, um in einer von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität (VUKA) geprägten Welt zu überleben. Doch was ist eigentlich echte Agilität? Was ist dazu notwendig? Wie funktioniert sie und warum? Genügt es nicht, ein wenig agil sein – sozusagen nebenbei?

          Ob Mitarbeiter, Führungskraft oder Coach – in diesem Buch finden Sie Antworten auf diese und weitere Fragen. Dieses Buch geht in die Tiefe, schaut hinter die Praktiken und Methoden und zeigt Ihnen den Kern von Agilität. Die sieben Kernbotschaften zur agilen Organisation lauten:

          1. Best Practices sind Past Practices! Pläne können nicht mehr funktionieren – ein schrittweises und aufeinander aufbauendes Vorgehen ist notwendig.

          2. Organisationen leiden an zu geringer Anpassungsfähigkeit. Sich anzupassen, heißt zu lernen. Agilität organisiert Lernen.

          3. Agilität ist ein Mindset – und keine Ausführung von Praktiken und Methoden.

          4. Management muss organisieren, dass die richtigen Dinge richtig getan werden.

          5. Der Zweck einer Organisation ist das permanente Erfreuen seiner Kunden.

          6. Die Struktur des Produktes bestimmt die Struktur der Organisation.

          7. Alles beginnt mit dem Sinn, dem Wozu!

          [Link zum Verlag]

          Klaus Eckrich: Kulturveränderung im Unternehmen - Die verborgene Führungsdisziplin

          ©Vahlen

          432 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-8006-5431-4, Verlag Franz Vahlen GmbH, München, 2017, 44,90 €

          Im Zuge der Häufung skandalverdächtiger Managementpraktiken (z.B. bei VW, Deutsche Bank, ThyssenKrupp) erfährt das Konzept der Unternehmenskulturveränderung einen Bedeutungszuwachs im Management und in der Betriebswirtschaftslehre.

          Das Buch holt Führungskräfte bei ihren Vorbehalten und Unsicherheiten ab, die sie im Umgang mit dem ihnen fremd und suspekt erscheinenden Phänomen Unternehmenskultur zeigen. Es hält Führungskräften taktvoll aber unmissverständlich den Spiegel vor und vermittelt leicht nachvollziehbar den Einsatz von Führungswerkzeugen zur proaktiven Gestaltung der Unternehmenskultur. Es beleuchtet die Voraussetzungen, die für einen erfolgreichen kulturellen Wandel im Unternehmen zu schaffen sind, mit besonderem Fokus.

          Erfahrungen von Führungskräften mit dem Thema werden in einem schlüssigen, theoretisch gestützten Gesamtkonzept zusammengeführt, um fundierte Handlungsempfehlungen für nachhaltigen Erfolg im kulturellen Veränderungsprozess abzuleiten. Der Verweis auf Fallstricke kultursteuernder Interventionen sensibilisiert den Leser für Misserfolgsfaktoren, die Führungskräfte im Umgang mit der 'Herausforderung Unternehmenskultur' zu schaffen machen und nicht selten auch schlecht aussehen lassen.

          [Link zum Verlag]

          Jörg Ammon: Stolperfalle Verein, Die vereinsrechtlichen Herausforderungen erfolgreich meistern.

          ©Boorberg

          191 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-944505-57-2, DATEV Verlagsmedien, 2. Auflage 2017, 18,68 €

          Der Verein ist im Nonprofit-Sektor nach wie vor die beliebteste Rechtsform. Dies hat viele Gründe: Basisdemokratisch, einfach und bekannt dürften die am häufigsten genannten Gründe sein. Andererseits ist die Handhabung der Rechtsform Verein aber an verschiedenen Stellen für die Verantwortlichen fehleranfällig und schwierig. Dies umso mehr, wenn zu der Rechtsform Verein noch die Gemeinnützigkeit kommt. Guter Rat ist dann häufig teuer.

          Jörg Ammon zeigt in der 2. Auflage seines erfolgreichen Buches praxisnah und verständlich, wie Sie sicher mit der Rechtsform Verein, auch und gerade in Kombination mit der Gemeinnützigkeit umgehen und Stolperfallen vermeiden. Neben den zivilrechtlichen Grundlagen widmet er sich ausführlich den Grundlagen der Gemeinnützigkeit. Auch das Thema der steuerbegünstigten Freibeträge "Übungsleiterfreibetrag" und "Ehrenamtspauschale" werden ausführlich behandelt. Durch seine langjährige Tätigkeit als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und bundesweiter Referent im Bereich des Gemeinnützigkeitsrechts hat er einen tiefen Einblick in die Materie und die unterschiedlichen Problemstellungen des Vereins.

          Dieses Buch soll Ihnen helfen, die vereinsrechtlichen Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

          [Link zum Verlag]

          Impressum
          Führungs-Akademie des DOSB
          Stadthaus, Willy-Brandt-Platz 2
          50679 Köln

          Redaktion: Rebekka Evenschor

          Vorstandsvorsitzender: Walter Schneeloch
          Direktorin: Veronika Rücker
          Vereinsregister: Berlin Charlottenburg
          Registernummer: 95 VR 6642 NZ
          Steuernummer: 045 250 07559