Über die Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes

Neues aus den [Sport-]Verlagen

Günther Sreball / Stefan Schmidt / Felix Hermonies: Handbuch Datenschutz im Sport. [2014]

186 Seiten; Broschiert; ISBN 978-3-8329-6887-8;  1. Aufl., NOMOS Verlagsgesellschaft: Baden-Baden, 2014; [ € 29,00] 

Das Thema Datenschutz hat den Sport erreicht. Vereine und Verbände verfügen über immer mehr Daten ihrer Mitarbeiter und Mitglieder. So stehen sie zwangsläufig vor der Herausforderung, umfassende und detaillierte gesetzliche Vorschriften zum Datenschutz einhalten zu müssen.

Dabei besteht die Gefahr, dass eine mangelhafte Umsetzung der Datenschutzvorschriften nicht nur zu internen Problemen und Konflikten mit Aufsichtsbehörden führen kann, sondern sich darüber hinaus erhebliche wirtschaftliche Schäden und Imagebelastungen entwickeln können. Die Kompliziertheit der Rechtslage macht eine wirkungsvolle Unterstützung erforderlich.

Eine solche Hilfe liegt mit dem Handbuch Datenschutz im Sport vor, in dem die Datenschutz-Experten Günther Sreball, RA Dr. Stefan Schmidt, LL.M., und Prof. Dr. Felix Hermonies, LL.M. (R.L.), Mag. rer. publ., auf der Basis ihrer Erfahrungen in der behördlichen Praxis, im Verbandsbereich und in der Wissenschaft die Rechtsgrundlagen – konkret auf die Adressaten bezogen – darlegen und für die notwendigen Maßnahmen präzise Ratschläge bereitstellen. 

Eine besondere Stärke des Bandes liegt in den zahlreichen situationsgerechten Formulierungsvorschlägen, die zur direkten Übernahme in die Tagesarbeit der Vereine und Verbände geeignet sind. [ZUM VERLAG]

Fechner, Frank / Arnhold, Johannes / Brodführer, Michael: Sportrecht. [2014]

© Mohr Siebeck Verlag

213 Seiten; Broschur; ISBN 978-3-8252-3746-2 (UTB 3746); 1. Aufl.; Tübingen: Mohr Siebeck Verlag [€ 18,99]

Das Lehrbuch bietet in kompakter Weise eine systematische Einführung in die Querschnittsmaterie Sportrecht und richtet sich an Studierende der Rechtswissenschaft, der Sportökonomie sowie des Sport- und Eventmanagements. Im Mittelpunkt stehen die am Sport beteiligten Akteure: Athleten, Sportvereine und -verbände, Zuschauer, Sponsoren und Medien.

Die in der Praxis typischen Rechtsfragen der Sportorganisation, der Sportveranstaltung, der Haftung, des Sponsorings, des Dopings sowie des Arbeits-, Medien-, Straf- und Steuerrechts werden verständlich erklärt. Zusätzlich werden die Spezifika verschiedener Verbandsstrukturen dargestellt.

Literaturhinweise ermöglichen vertiefende Recherchen, ein Sachverzeichnis das gezielte Auffinden von Einzelthemen. Die im Lehrbuch genannten Normen lassen sich in der Vorschriftensammlung "Sportrecht" leicht nachschlagen. [ZUM VERLAG]

Preuß, Holger / Alfs, Christian / Ahlert, Gerd: Sport als Wirtschaftsbranche: Der Sportkonsum privater Haushalte in Deutschland. [2012]

203 Seiten; Softcover; ISBN 978-3-658-00732-4; Reihe: Event- und Impaktforschung; 1. Aufl.; Wiesbaden: Springer Fachmedien 2012 [49,95 €] [auch als eBook erhältlich]

Im Mittelpunkt dieses Bandes steht die Bedeutung des Sports als Wirtschaftsbranche. Die Autoren untersuchen sowohl den Konsum der privaten Haushalte für die aktive Ausübung des Sports als auch die Ausgaben für das Interesse an Sport mit Hilfe einer repräsentativen Befragung von über 18.000 Personen in Deutschland. Die in zwei Modellen berechneten Gesamtausgaben - sie liegen je nach Modell zwischen 111 und 138 Milliarden Euro pro Jahr - beinhalten auch Sportreisen und die Fahrten zum und vom Sport. [ZUM VERLAG]

Papier, Hans-Jürgen / Krönke, Christoph: Sportwetten und Verfassungsrecht: Verfassungsmäßigkeit der Einführung eines Konzessionssystems für das Veranstalten von Sportwetten in Deutschland [2013]

86 S., Broschiert; ISBN: 978-3-8329-7643-9; 1. Aufl.; Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 2013;  € 24,00.

Das deutsche Glücksspielrecht steht seit einigen Jahren fortwährend auf dem Prüfstand sowohl der deutschen Gerichte als auch des Europäischen Gerichtshofs und befindet sich daher unter zunehmendem Veränderungsdruck. Auch auf den milliardenschweren Markt für Sportwetten in Deutschland drängen zahlreiche private Glücksspielanbieter aus dem In- und Ausland, die sich gegen die in diesem Bereich noch immer vergleichsweise restriktiven deutschen Regelungen zur Wehr setzen und vor dem Bundesverfassungsgericht und dem Europäischen Gerichtshof bereits entscheidende Erfolge erzielt haben.

Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich daher im Jahr 2011 zu einer Neuordnung des Glücksspielrechts, insbesondere im Bereich der Sportwetten, veranlasst gesehen und weit reichende Änderungen des Glücksspielstaatsvertrags vereinbart. Die Verfassungsmäßigkeit der Neuerungen im Bereich der Sportwetten bildet den Gegenstand der vorliegenden Untersuchung. Im Mittelpunkt steht die Vereinbarkeit des im neuen Glücksspielstaatsvertrag vorgesehenen Konzessionsmodells mit den Rechten der (potenziellen) privaten Anbieter von Sportwetten aus Art. 12 Abs. 1 GG. [Link zum Verlag]

Württembergischer Fußballverband e.V. (Hrsg.): Das Recht der Sportwette und des Wettbetruges. Tagungsband des wfv-Sportrechtsseminars vom 30. September bis 2. Oktober 2011 in Wangen/Allgäu. [2013]

76 S., broschiert; ISBN: 978-3-8487-0000-4; REIHE: Schriften zum Sportrecht Bd. 30; 1. Aufl.; Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 2013;  € 64,00.

Spätestens seit der Unterzeichnung des neuen Glücksspielstaatsvertrags im Dezember 2011 herrscht im milliardenschweren deutschen Sportwettenmarkt Goldgräberstimmung. Mit der kontrollierten Öffnung für private Anbieter hat die Politik aus der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Europäischen Gerichtshofs Konsequenzen gezogen. Abzuwarten bleibt, ob damit nun tatsächlich Rechtssicherheit einkehrt.

Denn nach wie vor ist streitig, ob die Vergabe einer begrenzten Anzahl von Lizenzen sachlich begründet werden kann und der Forderung nach einer kohärenten Regulierung ausreichend Rechnung getragen wird. Im Kontext dieser Rechtsfragen hat sich zwischenzeitlich der organisierte Sport positioniert und sich dabei auch intensiv mit den Suchgefahren sowie den Risiken manipulativer Eingriffe befasst.

Ob der aktuelle Betrugstatbestand des deutschen Strafrechts tatsächlich alle strafwürdig erscheinenden Formen der Manipulation sportlicher Wettbewerbe hinreichend erfasst oder es nicht vielmehr gilt, Strafbarkeitslücken zu schließen, wird weiterhin intensiv diskutiert.

In den Beiträgen des vorliegenden Tagungsbandes zum wfv-Sportrechtsseminar 2011 mit dem Thema „Das Recht der Sportwette und des Wettbetruges“ werden diese Fragen von herausragenden Referenten erörtert. [Link zum Verlag]

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