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Newsletter Nr. 67 /// JUNI - JULI 2017 /// 

F�hrungs-Akademie

    /// INHALT

AKTUELLES

    SEMINARE

    BERATUNG

      MITGLIEDERSERVICE

      INTERVIEW

      AUS DEN VERLAGEN

      ANLAGEN

        Sehr geehrte Damen und Herren,

            /// AKTUELLES

        Veronika Rücker übernimmt Vorstandsvorsitz des DOSB

        Veronika Rücker

        Zum 01. Januar 2018 wird Veronika Rücker, Direktorin der Führungs-Akademie, neue Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Das beschloss das DOSB-Präsidium heute einstimmig in seiner Sitzung in Berlin. Die 47-Jährige folgt auf Dr. Michael Vesper, der das Amt seit 2006 innehat.

        Veronika Rücker ist seit mehr als zehn Jahren hauptamtlich für die Führungs-Akademie des DOSB tätig: Seit Juli 2015 verantwortet sie als Direktorin die strategische Ausrichtung und betriebswirtschaftliche Steuerung der Organisation. Zuvor leitete sie die Geschäftsfelder Weiterbildung und Beratung der Führungs-Akademie  und war für die Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. [MEHR]

        Führungs-Akademie begrüßt neue Mitgliedsverbände

        Mitglieder FA

        Die Führungs-Akademie des DOSB freut sich über Zuwachs. Seit Mai 2017 sind gleich drei Verbände dem Trägerverein beigetreten:

        Zum einen sind das die beiden Spitzenverbände Deutscher Motor Sport Bund e.V., der Dachverband für Automobil- und Motorrad-Sport in Deutschland sowie der Deutsche Dart Verband e.V., der nationale Dachverband für Dartsport. Beide Spitzenverbände haben bereits als Nicht-Mitglieder an Weiterbildungsveranstaltungen der Führungs-Akademie teilgenommen und wollen als Mitgliedsverbände den Kontakt intensivieren und zukünftig von der gesamten Leistungspalette der Führungs-Akademie profitieren.

        Zum anderen - als Verband mit besonderen Aufgaben - Special Olympics Deutschland (SOD), die deutsche Organisation der weltweit größten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Gerade im Beratungsbereich soll die bereits intensive Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden.

        Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und viele gemeinsame Projekte!

        „Hoffen ist keine Strategie" - Erstes FA-Webinar startet mit der Bedeutung von Strategieplanung

        © Führungs-Akademie

        Mit 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand im Mai das erste Webinar der Führungs-Akademie statt. Mit dem Pilotprojekt hatte sich die FA zum Ziel gesetzt, Sportverbände und -vereine für das Thema Strategieplanung zu sensibilisieren und bot in einem kompakten einstündigen Onlineformat ein Webinar zum Thema „Komplexität meistern – die Bedeutung von Strategieplanung für Sportverbände“ an. Das Webinar fand in Kooperation mit dem IT-Portal für Non-Profits „Stifter-helfen“ statt. Das Portal vermittelt Software und Hardware sowie Know-How rund um moderne Technologien zu vergünstigten Konditionen für Non-Profit-Organisationen. Geleitet wurde das Webinar von Sandra Werner, Bildungsreferentin der Führungs-Akademie. In ihrem Vortrag präsentierte sie anschaulich, wie Sportorganisationen mit Hilfe von strategischer Planung den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen erfolgreich begegnen und ihren Verband langfristig gut aufstellen.

        Das Webinar war als Pilotprojekt angesetzt. Die Vielzahl an Anmeldungen und persönlichen Rückmeldungen zeigt uns, dass das Thema für den organisierten Sport von großer Bedeutung ist und das Format geeignet, um sich als Teilnehmer/-in einen ersten Einblick in die Thematik zu verschaffen.

        Inwiefern weitere Themen dafür geeignet sind, sie als Webinar anzubieten, wird aktuell diskutiert. Aufgrund des Erfolgs des ersten Webinars wird das Format sicherlich auch zukünftig im Weiterbildungsangebot der Führungs-Akademie integriert werden. Auf unserer Website informieren wir Sie über entsprechende Angebote.

        Das FA-Herbstprogramm startet mit erweitertem Seminarangebot

        ©Fotolia

        Gerade erst liegt der kalendarische Sommeranfang hinter uns. Doch die Führungs-Akademie ist schon einen Schritt weiter und präsentiert bereits jetzt das Herbstprogramm Weiterbildung. Neben dem offiziellen Seminarangebot enthält es zusätzliche Workshops, beispielsweise „Die Einführung eines hauptamtlichen Vereinsvorstands“ am 18.10. oder das neu aufgelegte Führungskräfteprogramm JUMP (Start des ersten Moduls am 30.11.-01.12.2017). Im Seminar "Komplexität meistern - Zukunft entdecken" (12.-13.10.2017 in Köln) diskutieren wir Ansätze und Perspektiven für die zukunftsmäßge Gestaltung von Strategien und Management in Ihrem Sportverein oder -verband.

        Das Herbstprogramm ist somit eine Ergänzung der Weiterbildungsbroschüre. Sie können das Programmheft als Pdf herunterladen oder direkt auf unserer Website durchstöbern.

            /// SEMINARE

        RÜCKBLICK: 16. Arbeitstagung Personal und Finanzen

        © Rawpixel - Fotolia.com

        Die 16. Arbeitstagung „Personal, Verwaltung und Finanzen“ der Führungs-Akademie fand in Kooperation mit dem Landessportbund Sachsen-Anhalt in Halle statt und bot in den Teilnehmenden auch in diesem Jahr Gelegenheit zu einem vielseitigen Austausch. Neben einem fachlichen Input zu den Themen Sportlobbyismus, Satzungs- und Arbeitsrecht sowie Personalentwicklung 4.0 boten Verbandsvertreter/-innen Einblicke in eigene Strukturen und diskutierten Wege, gemeinsam Anforderungen demographischer, wirtschaftlicher, personeller und politischer Natur zu bewältigen. Dabei nahmen sie Ansätze der internen sowie der verbandsübergreifenden Zusammenarbeit in den Blick. [MEHR]

        RÜCKBLICK: Kompetent in Konfliktsituationen agieren

        ©Fotolia

        Mit insgesamt 13 Teilnehmenden aus Verbänden und Großsportvereinen fand am 22. und 23. Mai der Workshop „Konfliktmanagement“ in Köln statt.
        Zielstellung der Veranstaltung war es, aufzuzeigen, wie Konflikte erkannt und kommunikativ gelöst werden können.
        Dabei wurde in einem ersten Schritt die Entstehung von Konflikten in den Blick genommen. In praktischen Übungsphasen trainierten die Teilnehmenden des Seminars unter anderem die Formulierung von klaren Ich-Botschaften, um die eigene Unzufriedenheit gar nicht erst eskalieren zu lassen.
        Am zweiten Workshoptag wurde der Konflikt dann aus einer anderen Perspektive betrachtet und typische Reaktionsmechanismen in Konfliktfällen in den Blick genommen. Dabei wurde das Aktive Zuhören als Instrument der Kommunikation in den Fokus gerückt. [MEHR]

        RÜCKBLICK: Markenführung für Verbände

        ©Fotolia

        Am heißesten Tag des Jahres wurde an der Führungs-Akademie des DOSB ebenso heiß das Markenverständnis von Sportorganisationen diskutiert: Was ist eigentlich unser Markenkern? Was macht uns einzigartig und grenzt uns von anderen ab? Wie können wir genau das herausstellen?

        Im Seminar „Markenführung für Verbände“ erarbeitete Dozent Prof. Dr. Florian Riedmüller mit den Teilnehmenden das Vorgehen zur Entwicklung und Führung von Marken. Dabei hob er hervor, dass bereits die erste Phase, die Analyse-Phase zur Identitätsfindung, Sportverbände vor größere Herausforderungen stellt, da relevante Informationen und Daten zum Markenstatus (Berührungspunkte zwischen Marke und Konsument) nicht erhoben werden. Aber genau diese bilden die Basis für den Markenmanagement-Prozess und müssen vorliegen „sonst ist schlicht keine Markenführung möglich“. In einem ersten Schritt gilt es also für Sportverbände auf Basis von Zahlen und Fakten zu klären: Woher kommen wir? Wofür stehen wir? Wie bekannt sind wir? Und zwar bevor über Aspekte wie Markengestaltung und -darstellung via Logo, Slogans oder CD entschieden wird.

        Im September bieten wir ein weiteres Marketing-Seminar an und widmen uns hier dem Thema „Sport vermarkten“. [Weitere Informationen]

        AUSBLICK: Sport vermarkten (07.09.2017 in Köln)

        ©Fotolia

        In einem eintägigen Workshop erarbeiten die Teilnehmenden im Dialog mit Referenten der Deutschen Sport Marketing GmbH Potenziale von Vermarktung für ihren Verband: Was kann Gegenstand der Vermarktung sein, was soll in den Mittelpunkt gerückt werden und wie umfangreich müssen entsprechende Marketingmaßnahmen sein? Einen Blick über den Tellerrand liefert Gérard Goodrow, ehemaliger Leiter der ART COLOGNE, der erfolgreiche Marketingstrategien im Kultursektor vorstellt und Tipps und Tricks zur Herangehensweise an das Thema Vermarktung liefert.
        Der Workshop „Sport vermarkten“ richtet sich an Kommunikations- und Marketingverantwortliche unserer Mitgliedsverbände und findet am 07.09.2017 in Köln statt.

        Weitere Informationen

        Direkt zur Anmeldung

        AUSBLICK: Integrität vorleben (13.-14.09.2017 in Köln)

        ©Fotolia

        Sportverbände sind zunehmend gefordert, Prinzipien von Good Governance in der Verbandsführung zu verankern und konstruktiv umzusetzen. Das Seminar „Integrität vorleben“ beleuchtet in einem ersten Schritt die rechtlichen Anforderungen an Sportorganisationen und zeigt auf, wie sich die Verbände im Hinblick auf Good Governance Richtlinien satzungs- und vereinsrechtlich konform aufstellen. In einem zweiten Teil wird aufbauend auf eine individuelle Risikoanalyse der teilnehmenden Verbände erarbeitet, wie die „gute Verbandsführung“ praktisch umgesetzt werden kann. Dazu werden strategische, inhaltliche und organisatorische Maßnahmen in den Blick genommen und geeignete Prozesse zur Umsetzung von Good Governance im Sport diskutiert.

        Das Seminar richtet sich an Führungskräfte in unseren Mitgliedsverbänden sowie Verantwortliche für die Themen Ethik und Good Governance und findet am 13.-14.09.2017 in Frankfurt am Main statt.
         
        Weitere Informationen

        Direkt zur Anmeldung

        AUSBLICK: Mitarbeitergespräche führen (28.09.2017 in Köln)

        ©Dietl - Fotolia.com

        Im zweiten Halbjahr stehen auch in vielen Sportvereinen und -verbänden die jährlichen Mitarbeitergespräche an. Als Instrument der Personalentwicklung können konstruktive Mitarbeitergespräche die individuelle Leistungsmotivation der Mitarbeiter/-innen fördern, die Zusammenarbeit im Team stärken und sich somit positiv auf die gesamte Organisation auswirken.

        Das Seminar „Mitarbeitergespräche führen“ richtet sich an Führungskräfte, die zeitnah mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Mitarbeitergespräche führen werden und beleuchtet unter anderem folgende Fragen: Wie begegnen Sie als Führungskraft Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wie geben Sie kritische Rückmeldungen und wie klar sind Ihre Vereinbarungen? Wie reagieren Sie auf Wünsche und kritische Äußerungen von Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern? Welche Strategien sind sinnvoll, um Gespräche in konstruktive Bahnen zu lenken und wie schaffen Sie es, von Ihnen selbst als krisenhaft empfundene Gespräche einvernehmlich zum Abschluss zu bringen?

        Das eintägige Seminar findet am 28.09.2017 in Köln statt.

        Weitere Informationen

        Direkt zur Anmeldung

        ÜBERBLICK - Kommende Seminare

        07.09.2017

        Sport vermarkten

        11.-12.09.2017

        Datenschutz Spezial '17

        13.-14.09.2017

        Integrität vorleben

        21.09.2017

        Die neue EU Datenschutzgrundverordnung

        28.09.2017

        Mitarbeitergespräche führen

        29.09.2017

        Vereinsrecht für Experten

            /// BERATUNG

        Blick nach vorn - Der DOSB diskutiert die künftige strategische Ausrichtung

        ©Führungs-Akademie

        Mit der Aufgaben- und Effizienzanalyse „Anstoss 2016“ hat sich der Dachverband des organisierten Sports einer kritischen Analyse unterzogen und Ansatzpunkte in den Bereichen Strategie, Struktur und Finanzen ermittelt. Gemeinsam mit den Mitgliedsorganisationen, den Kommissionen, den DOSB-nahen Institutionen und den Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern wurden die Eckpunkte zur Strategieentwicklung einer intensiven Prüfung unterzogen und zu einem zukunftsfähigen Strategiekonzept des DOSB weiterentwickelt. Um allen die Möglichkeit der Beteiligung zu bieten und einen intensiven Austausch hierzu herzustellen, hat der DOSB nun in den vergangenen Monaten insgesamt sechs so genannte Regionalwerkstätten durchgeführt.

        In den Regionalwerkstätten, die in Frankfurt, Köln, München, Berlin und Hamburg stattfanden, diskutierten insgesamt 250 Vertreter/-innen aus dem Sport Aspekte und Eckpunkte für eine künftige Strategie des DOSB. Die Diskussionen wurden von der Führungs-Akademie begleitet und moderiert. [MEHR]

        FA unterstützt Good Governance-Tagung in Frankfurt

        ©DOSB

        Auf Initiative des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport fand am 30. Juni die Informationsveranstaltung „Good Governance für Landessportbünde und Landesfachverbände“ in Frankfurt am Main statt.

        Über 50 Verbandsvertreterinnen und -vertreter nahmen die Einladung an und informierten sich darüber, wie Good Governance Prinzipien in der eigenen Sportorganisation etabliert und verankert werden können. Dabei lieferten Erfahrungsberichte aus den Verbänden sowie aus Sicht eines Good Governance Beauftragten Einblicke in die praktische Umsetzung von Good Governance in den LSB und LV. Anschließende Frage- und Diskussionsrunden boten die Möglichkeit eines Austauschs unter den Teilnehmenden.

        Die Führungs-Akademie unterstützte die Veranstaltung. An einem Infostand konnten die Informations- und Beratungsbedarfe der anwesenden LV- und LSB-Vertreter/-innen mit den FA-Referenten Florian Scheibe und Florian Kaiser analysiert und ein erster Transfer der Good Governance Themen in ihre Organisation besprochen werden. Die Verbände nutzten dieses Serviceangebot der FA rege und werden in den kommenden Monaten das Thema Good Governance gemeinsam mit der Führungs-Akademie in ihren Organisationen umsetzen.

        Zu ihren Leistungsangeboten im Bereich Good Governance hat die FA eine Sonderbroschüre veröffentlicht. Diese kann hier als Pdf heruntergeladen werden: Broschüre Good Governance

            /// MITGLIEDERSERVICE

        Aktuelles Urteil des BGH: Eingetragene Vereine dürfen sich wirtschaftlich betätigen

        ©rcfotostock - Fotolia.com

        Kaum eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) im Bereich des Vereinsrechts in den letzten Jahren hat eine so grundsätzliche Bedeutung wie die sogenannte ‚Kindergarten-Entscheidung‘ vom 16.05.2017, mit dem der BGH die seit Jahren diskutierte Frage geklärt hat, ob und in wieweit sich ein e.V. als sogenannter Idealverein (§ 21 BGB) auch unternehmerisch bzw. wirtschaftlich betätigen darf (eine ausführliche Darstellung liefert die aktuelle Ausgabe des FA-Rechtstelegramms).

        Das Urteil des BGH hat für die vereinsrechtliche Praxis erhebliche Auswirkungen. Denn seit vielen Jahren wird diskutiert, in welchem Rahmen ein e.V. wirtschaftliche Aktivitäten entfalten kann und in welchem Umfang dies im Verhältnis zu den ideellen Maßnahmen des Vereins zulässig ist. Der Gesetzgeber hatte es mit Verweis auf die Nebenzweck-Rechtsprechung des BGH immer abgelehnt, diese Frage gesetzgeberisch zu regeln. [MEHR]

            /// INTERVIEW

        Alternative Finanzierungsformen für Sportverbände - ein Blick auf Social Entrepreneurs, Crowdfunding & Co. Norbert Kunz, Social Impact GmbH, im Interview

        ©Tzschoppe

        Norbert Kunz ist Geschäftsführer der Social Impact GmbH, eine Agentur für soziale Innovationen, die junge Social Start-Ups darin unterstützt, ihre Geschäftsmodelle zu entwickeln. Da im Zuge der Beratungsprojekte das Thema Finanzierung immer wieder eine große Rolle spielte, entwickelte die Agentur eine Reihe an Innovations- und Finanzierungsmodellen, die es den Sozialunternehmern ermöglicht, eine hinreichende Finanzierung für den Aufbau von Geschäftsprozessen oder zur Realisierung von Projekten zu gewährleisten. Darüber hinaus unterstützt und begleitet die Social Impact GmbH Sozialunternehmen beim Zugang zu externen Finanzierungsquellen, wie große Unternehmen, Stiftungen oder öffentliche Finanzierungspartner.

        RED: Herr Kunz, Sie sind Experte für „Social Entrepreneurs“, haben selbst schon einige soziale Unternehmen gegründet und beraten aktuell so genannte „Social Start-Ups“. Können Sie uns vielleicht einmal kurz erläutern, was man genau unter Sozialunternehmen und Social Entrepreneurs versteht?

        Sie haben ja gerade zwei Begriffe verwendet: Social Entrepreneurs und Sozialunternehmen. Also wenn man von Sozialunternehmen allgemein spricht, würde ich sagen, alle Unternehmen oder Organisationen, die professionell aufgestellt sind und deren Arbeit es ist, soziale Probleme zu lösen, sind Sozialunternehmen. Dann wären praktisch alle Unternehmen der deutschen Wohlfahrt Sozialunternehmen.

        Ein Social Entrepreneur unterscheidet sich vom klassischen Sozialunternehmen dadurch, dass er ein Innovator ist. Ein Social Entrepreneur ist also ein Sozialunternehmen das innovative Produkte und Dienstleistungen entwickelt und diese in die Gesellschaft einbringt.

        RED: Sportverbände sind in diesem Zusammenhang ja keine Unternehmen, arbeiten aber in verschiedenen Projekten unter anderem daran, soziale Probleme zu lösen. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede sehen Sie im Hinblick auf Sportverbände und Social Entrepreneurs?

        Es gibt wahrscheinlich mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Eine Gemeinsamkeit: Sportverbände ebenso wie Social Entrepreneurs wollen nachhaltig wirksame Entwicklungsprojekte auf den Weg bringen, seien es soziale Geschäftsmodelle oder Dienstleistungen für Menschen, die selbst Sport treiben, oder als Zuschauer am Sport partizipieren möchten. Beide haben also den Druck, nachhaltige Finanzierungsmodelle aufzubauen, und entsprechend nachhaltige Finanzierungsstrukturen zu entwickeln. [MEHR]

            /// NEUES AUS DEN VERLAGEN

        Thieme, Lutz (Hrsg.): Der Sportverein - Versuch einer Bilanz

        ©Hofmann Verlag

        500 Seiten, ISBN 978-3-7780-4920-4, Hofmann-Verlag GmbH & Co. KG, Schorndorf, 1. Auflage 2017, 49,90 €

        Der Sportverein ist als Organisationsform in Deutschland rund 200 Jahre alt. Seit mehr als 40 Jahren beschäftigt sich die Wissenschaft mal mehr, mal weniger intensiv mit Sportvereinen. Während dieser Zeit hat sich der Sportverein entgegen mancher Krisenszenarien und Versuche externer Steuerung als erstaunlich robuste Organisation erwiesen. Gleichzeitig ist die Dichte erklärungsbedürftiger Phänomene im Sportverein besonders hoch. Dazu gehören beispielsweise die Sportvereinsmitglieder, die ehrenamtlich Engagierten, die hauptamtlich Wirkenden, die Organisationsstruktur, die Finanzierung, die Rechtsform, die Strategie sowie Entscheidungsverhalten, Führung und Wandel im Sportverein.

        Heute ist ein breites Wissen zum und über den Sportverein verfügbar, geronnen in verschiedenen Ansätzen und Theorien, gewonnen aus und geprüft mit qualitativen und quantitativen Verfahren. Die Mosaiksteine der Erkenntnis sind zumeist verstreut, so dass es Studierenden, interessierten Wissenschaftlern und Praktikern schwer fällt, sich einen kompakten Überblick über den Forschungsstand zum Sportverein zu verschaffen.

        Hier soll der vorliegende Band Abhilfe schaffen. Geboten wird eine aktuelle Übersicht über die derzeitigen theoriegeleiteten Zugänge zum Sportverein, zu den verschiedenen Phänomenen, die den Sportverein ausmachen sowie zu differenzierten methodologischen und methodischen Herangehensweisen. Verfasst von 21 Autoren, die die Sportvereinsforschung der letzten Jahre maßgeblich geprägt haben.

        [Link zum Verlag]

        Armbrüster, Thomas: Der Führungscoach. Ein fünfstufiges Konzept zur Entwicklung von Führungskompetenzen

        ©Vahlen

        209 Seiten, Handbuch, ISBN 978-3-8006-5335-5, Verlag Franz Vahlen GmbH, München, 1. Auflage 2017, 34,90 €

        Die meisten Bücher über Leadership thematisieren jeweils eine einzelne Kompetenz, die gute Führung ausmachen würde. Damit wird jedoch kein Prozess aufgezeigt, wie man diese lernen kann bzw. wie sich Führungskompetenz in einer Person herausbildet. Das hier vorliegende Buch ist daher von anderer Natur: Statt eine zentrale Leadership-Weisheit in den Mittelpunkt zu stellen, wird ein Prozess aufgezeigt, wie man die gewünschten Leadership-Kompetenzen systematisch entwickeln kann – genauer gesagt, wie man andere dabei unterstützen kann, sich Führungskompetenzen schrittweise selbst anzueignen.
         
        Dieses Buch stellt ein Fünf-Stufen-Modell der Führungsentwicklung vor, das auf Erkenntnissen der Entwicklungspsychologie und Erwachsenenbildung basiert, sich aus persönlichen Erfahrungen als Führungskraft und Leadership-Trainer speist und als betriebliches Kompetenzmodell genutzt werden kann. Es verleiht Aktivitäten eine Struktur, die in manchen Unternehmen brach liegen und in vielen weiterentwickelt werden können: Der Personalentwicklung vom Mitarbeiter zum Manager und schließlich zum Leader.

        [Link zum Verlag]

        Cole, Tim: Digitale Transformation. Warum die deutsche Wirtschaft gerade die digitale Zukunft verschläft und was jetzt getan werden muss

        ©Vahlen

        247 Seiten, ISBN 978-3-8006-5398-0, Verlag Franz Vahlen GmbH, München, 2. erweiterte Auflage 2017, 24,90 €

        Die erste Auflage dieses Buches erschien im Herbst 2015 und avancierte schnell zu einem der wichtigsten Beiträge zur Digitalen Transformation. Im Kontext der Digitalisierung verändern sich die Rahmenbedingungen so schnell, dass selbst ein traditionelles Medium wie das Buch nach kurzer Zeit auf den neuesten Stand gebracht und erweitert werden musste.

        Tim Cole führt den Leser nacheinander durch zentrale Betriebsbereiche und blickt mit ihm in das Innere des Unternehmens. In ‚Digitale Transformation‘ zeigt er, warum niemand von dieser Entwicklung verschont bleiben wird.
        In den nächsten Jahren wird sich entscheiden, wer zu den Gewinnern und wer zu den Verlierern der digitalen Transformation gehören wird. Unternehmen müssen sich neu erfinden, liebgewordene Gewohnheiten und Denkweisen aufgeben und sich dem Druck des Neuen anpassen. Jedes Unternehmen muss sein Geschäftsmodell auf den Prüfstand stellen, seine Art, mit Kunden zu kommunizieren, sein Marktverständnis und seine Arbeitsabläufe. Das betrifft alle Bereiche des Unternehmens, vom Vertrieb bis zum Einkauf, vom Marketing bis zur Logistik, vom Controlling über die Fertigung bis zum Personalwesen.

        [Link zum Verlag]

            /// STELLENAUSSCHREIBUNG

        Stellenausschreibung: Direktor/-in der Führungs-Akademie

        Die Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes (FA) ist mit ihren vier Geschäftsfeldern Weiterbildung, Beratung, Forum & Wissenschaft sowie Mitgliederservice eine anerkannte Institution im deutschen Sport. Als zentrale Einrichtung zu Fragen der Sportentwicklung und des Managements ist es ihre Aufgabe, die Sportverbände und -vereine in ihrer Arbeit zu unterstützen.
        Zum 1. Januar 2018 ist die Position der Direktorin /des Direktors zu besetzen.

        [Stellenausschreibung im Pdf-Format]

        Impressum
        Führungs-Akademie des DOSB
        Stadthaus, Willy-Brandt-Platz 2
        50679 Köln

        Redaktion: Rebekka Evenschor

        Vorstandsvorsitzender: Walter Schneeloch
        Direktorin: Veronika Rücker
        Vereinsregister: Berlin Charlottenburg
        Registernummer: 95 VR 6642 NZ
        Steuernummer: 045 250 07559