Nachrichten der Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes

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29. August 2019

Fortbildung der Fachkräfte "NRW bewegt seine KINDER!"

Das Programm „NRW bewegt seine KINDER!“ wurde von der Sportjugend NRW, dem LSB NRW sowie den Fachverbänden und Bünden mit ihren Jugenden entwickelt, um Kindern und Jugendlichen mehr Bewegung, Spiel und Sport zu ermöglichen. Bei der Umsetzung unterstützen Fachkräfte, die die Zusammenarbeit von Sportvereinen, Schulen und Kindertagesstätten anbahnen und fördern. Im Rahmen einer Fortbildung für die Fachkräfte waren Meike Schröer und Dennis Baufeld von der Führungs-Akademie am 03. Juli für zwei eintägige Workshops im Einsatz.

In dem von Dennis Baufeld geleiteten Workshop „Vereinsberatung“, wurden die Grundlagen der systemischen (Vereins-)Beratung behandelt und vermittelt, um die Fachkräfte aus dem Programm „NRW bewegt seine KINDER!“ fit zu machen für die Begleitung von Vereinsentwicklungsprozessen im Rahmen des Projekts „Vereinsentwicklung 2020“. Ziel war es, die Fachexpertise der Teilnehmenden um Wissen im Bereich der Prozessgestaltung und Methodenkenntnis zu erweitern. Es wurde ein Rahmen geschaffen, in dem die Teilnehmenden die eigene Beratertätigkeit, die eigene Rolle in der Beratung und die der Beratung zugrundeliegenden Bedarfe gemeinsam reflektieren und sich über die Chancen und Grenzen des systemischen Beratungsansatzes im eigenen Tätigkeitsfeld austauschen konnten. In Partner- und Gruppenarbeiten wurden die Grundprinzipien und -haltungen des systemischen Beratungsansatzes sowie die zentralen Gesprächssteuerungstechniken in der Beratung erarbeitet und deren Anwendung geübt. Schließlich konnten die Teilnehmenden das Erlernte in simulierten Beratungsgesprächen am Beispiel typischer Beratungsanliegen aus ihrer alltäglichen Arbeit anwenden und erproben.

Parallel dazu fand der Workshop von Meike Schröer zum Thema „Methodenvielfalt“ statt. Teil der engagierten und interessierten Gruppe waren sowohl Neueinsteiger-Fachkräfte als auch erfahrene Kolleginnen und Kollegen. Im ersten Programmteil widmeten sich die Teilnehmenden den verschiedenen Formaten alltäglicher Praxis wie Sitzungen, Lehrveranstaltungen und Seminaren. Im Mittelpunkt stand dabei besonders die Aufgabe der Veranstaltungsleitung, welche als „Choreograf/-in“ einen großen Einfluss auf die Gruppe und auf die Dynamik der Gruppe ausübt. Ein und die gleiche Methode kann unterschiedliche Effekte haben, je nachdem, zu welchem Zeitpunkt und auf welche Weise in welchem Format die Lehrgangsleitung sie einsetzt. Ziel war es ein Verständnis für die Auswirkungen von einzelnen Methoden zu erhalten, um diese zielgerecht einsetzen zu können und sich dem Einfluss in der Rolle als Veranstaltungsleiter/-in bewusst zu werden.

Im zweiten Teil des Workshops galt es neue bzw. bewährte Methoden in der Gruppe zu teilen und ausgewählte Methoden „anzuspielen“, um diese in die eigene Methoden-Werkzeug-Kiste zu integrieren.