Nachrichten der Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes

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28. Februar 2012

Halbzeit im Projekt „Sport bewegt Familien - Familien bewegen den Sport“


Was zeichnet familienfreundliche Angebote im Sportverein eigentlich konkret aus? Was sind gelingende Angebotsstrukturen in Sportvereinen für Familien und wie gelingt es dem Sport künftig, sich auch im Bereich der Familienpolitik wirkungsvoll zu präsentieren? Das sind nur einige der Fragen, die im Rahmen einer Evaluation des Projekts „Sport bewegt Familien – Familien bewegen den Sport“ des Deutschen Olympischen Sportbundes, das aus Mitteln des Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt wird, beantwortet werden sollen.

Gemeinsam mit dem Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) aus Frankfurt am Main ist die Führungs-Akademie damit beauftragt, das Projekt des DOSB wissenschaftlich zu begleiten und zu evaluieren und damit Antworten auf die oben gestellten Fragen zu finden.

Aktuell ist Halbzeit im Projekt, das noch bis Ende des Jahres 2012 laufen wird und ein erstes Zwischenfazit aller am Projekt Beteiligten lässt sehr gute Ergebnisse für den Abschluss erwarten. Denn viele Maßnahmen in diesem Projekt konnten bereits umgesetzt werden und andere laufen noch. So sind aktuell etwa fünfzig Vereine aus fünf verschiedenen Verbänden dabei, familienfreundliche Angebote zu entwickeln, zu erproben und durchzuführen. Diese Verbände sind im Einzelnen der Deutsche Turner-Bund, die Deutsche Reiterliche Vereinigung, der Deutsche Schwimm-Verband, der Landessportverband Schleswig-Holstein und der Landessportbund Brandenburg, die jeweils mit unterschiedlichen Fragestellungen und Konzepten gemeinsam mit ihren Vereinen Ideen und Möglichkeiten entwickelt haben, das Thema des Projektes überzeugend umzusetzen.

Aus Sicht der Evaluation des Projektes ist eine erste Untersuchung im Rahmen des Projekts erfolgreich gestartet. Mit einem Fragebogen werden alle teilnehmenden Familien in den Vereinen unter anderem nach ihren Vorstellungen von Familienfreundlichkeit im Sportverein befragt und nach ihren ganz persönlichen Motiven für die Teilnahme. Neben diesem Fragebogen werden die Führungs-Akademie und das ISS in der Evaluation außerdem noch Interviews führen und die Vereine nach ihren Erfahrungen befragen, um zum Abschluss des Projektes viele und treffende Aussagen formulieren zu können.Insbesondere geht es um die Frage, welche Möglichkeiten es für die Sportvereine gibt, sich familienfreundlich aufzustellen.

Vorgestellt werden die Endergebnisse der Evaluation in einem Abschlusskongress des Projekts am 08.11.2012 in Berlin und natürlich auch in einer Broschüre, die dann vom Deutschen Olympischen Sportbund veröffentlicht wird. [DI]