Nachrichten der Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes

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24. Februar 2010

„Wie viel Verband braucht der organisierte Sport?“ Vortrag von Gabriele Freytag beim 2. Koblenzer Sportkongress „Zukunft Sport“

Mehr als 720 Praktiker/innen aus Vereinen und Verbänden sowie Expert/inn/en aus Sport und Sportwissenschaft gaben sich am 20. Februar in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz beim zweiten Sportkongress des Sportbundes Rheinland ein Stelldichein, um gemeinsam Wege aufzuzeigen, wie sich Vereine und Verbände auch zukünftig auf dem Sportmarkt behaupten können.

Für das Themenfeld „Sport und Verbände“ übernahm die Direktorin der Führungs-Akademie, Gabriele Freytag, den Hauptvortrag. Sein provokanter Titel: Wie viel Verband braucht der organisierte Sport? Gabriele Freytag betonte in Ihren Ausführungen, dass es auch zukünftig hohen Bedarf für eine ausdifferenzierte Sportverbandslandschaft geben wird. Allerdings verwies sie auch darauf, dass ein Verband kein Selbstzweck sei. Sie forderte die Verbände auf, die Vereine in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen zu stellen und einmal in kritische Distanz zu sich selber zu gehen, um von Außen nach Innen zu denken und zu fragen, was erhaltenswürdig und vor allem was renovierungsbedürftig ist.


Die anschließende Diskussion zeigte, dass sie mit ihrem Vortrag durchaus den Nerv sowohl der Vereins- als auch der Verbandsvertreter/innen getroffen hatte. Volker Monnerjahn, Präsident des DJK-Sportverbandes: „Ohne eine solche Neuausrichtung des Verbandes fehlt die notwendige Entwicklung. Wir haben uns bereits vor einigen Jahren auf den Weg gemacht – jetzt zeigen sich die Früchte eines solchen Veränderungsprozesses.“


Den Abstract zum Vortrag finden Sie hier zum Download: >>Anlage zum Donload: Abstract_Organisierter Sport<<