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Newsletter Nr. 33 /// 30. Juni 2011

F�hrungs-Akademie

/// AKTUELLES: Sport bewegt Familien - Familien bewegen den Sport /// SEMINARE: Verbandssicherung: Risiken erkennen und meistern  /// FORUM: Soenke Lauterbach, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), zu den Erfahrungen mit dem Führungskräfteprogramm für Nachwuchskräfte in der FN /// INTERVIEW: Interview mit Dirk Steinbach – Leiter des EU-Projekts Training 4 Volunteers /// PUBLIKATIONEN: /// Neue Literatur zum Themenschwerpunkt Sportsponsoring

    /// Editorial

Sehr geehrte Damen und Herren,

[Foto: A. Bowinkelmann]


Der Mangel an Fachkräften ist nicht nur in der Wirtschaft ein inzwischen heiß diskutiertes Thema, auch in den Sportorganisationen ist die Frage nach einer effektiven und nachhaltigen Förderung von gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und von ehrenamtlichen Funktionsträgern ein zentrales Thema.

Neben allgemeinen Ausbildungsgängen und Weiterbildungskonzepten nutzen die Verbände auch die Möglichkeit, eigene, spezielle Programme zur Qualifizierung ihrer hauptberuflichen Mitarbeiter/innen und die ehrenamtlich engagierten Funktionsträger. In dieser Ausgabe des Newsletters greifen wir diese Thematik auf und stellen, wie im Gespräch mit dem Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Soenke Lauterbach, einige Ansätze und Erfahrungen vor.

Mit der aktuellen Ausgabe des „Rechtstelegramms für die Vereins- und Verbandsarbeit“ ist der erste Jahrgang des 2010 eingeführten Periodicums mit Erfolg und positiven Rückmeldungen abgeschlossen. Weitere Bestellungen nehmen wir natürlich weiterhin gerne entgegen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und freuen uns über Ihre Rückmeldungen.

Gabriele Freytag

    /// Aktuelles

Sport bewegt Familien - Familien bewegen den Sport


Familienfreundliche Strukturen im Sport zu fördern und zu entwickeln ist das zentrale Ziel des Projekts "Sport bewegt Familien – Familien bewegen den Sport" des DOSB. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. Die Sportverbände und Sportvereine sollen für das Thema "Familie und Sport" sensibilisiert und es sollen gute Beispiele für mehr Familienfreundlichkeit im Sport entwickelt werden. 

Hierzu hat der DOSB verschiedene Maßnahmen geplant. Das zentrale Element im Gesamtprojekt ist dabei die Durchführung von fünf Modellprojekten in den Sportorganisationen. Hier haben nach einem Bewerbungsverfahren der Deutsche Schwimmverband, der Deutsche Turner-Bund, die Deutsche Reiterlicher Vereinigung, der Landessportbund Brandenburg und der Landessportverband Schleswig-Holstein den Zuschlag bekommen. [mehr]

Der Deutsche Schützenbund beschließt im Rahmen eines von der Führungs-Akademie begleiteten Projekts Maßnahmen zur Gewinnung neuer Mitglieder

DTZ, H5, 2011, S. 19


Die demografische Entwicklung in Deutschland spricht seit Jahren Bände. Immer weniger Kinder werden geboren, die Bevölkerung altert im Durchschnitt, die Ansprüche an den Nachwuchs wachsen. Frühkindliche Erziehung, Englisch im Kindergarten, Abitur schon nach zwölf statt zuvor nach 13 Jahren Schule – Kinder und Jugendliche haben kaum noch Zeit für ihre Hobbys. Gleichzeitig wird das Freizeitangebot immer vielfältiger. Für den Sport insgesamt resultiert daraus ein großes Nachwuchsproblem.

Der Deutsche Schützenbund hat sich des Themas nachhaltig angenommen. Jonny Otten, Vizepräsident im Deutschen Schützenbund, präsentierte in Neubrandenburg gemeinsam mit Gabriele Freytag die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse und Lösungsansätze mit eindringlichen Worten: „Jetzt fängt die Arbeit für alle erst an.“ Der mit über 1,4 Millionen Mitglieder viertgrößte deutsche Sportverband hat seine Hausaufgaben in der für ihn typischen Art nicht hastig, aber mit großer Gründlichkeit gemacht. [mehr]

Juni-Ausgabe des Rechtstelegramms für die Vereins- und Verbandsarbeit erschienen

Cover Rechtstelegramm 11-06-30


Mit der vorliegenden Ausgabe schließt der erste Jahrgang des ‚Rechtstelegramms‘. Auf 32 Seiten erhält der Leser / die Leserin eine Fülle von neuen Informationen und Hinweisen für die tägliche Arbeit im Verein und Verband.

Neben Neuigkeiten zum Immissionsschutzgesetz, zum Steuer- und Sozialrecht sowie zum Bundesfreiwilligengesetz enthält die Ausgabe auch ein Register aller bisher erschienen Beiträge. Darüber hinaus wird vorab auf zwei Gesetzesvorhaben hingewiesen, die im Moment noch in der „Warteschleife“ sind bzw. sich im parlamentarischen Verfahren befinden. [mehr]

„Handbuch Verbandssicherung – Risiko- und Krisenmanagement für Sportverbände“ [2. Aufl. 2011]

Titelblatt Handbuch Verbandsmanagement

Das Handbuch Verbandssicherung kann jetzt direkt online über die Website der Führungs-Akademie bestellt werden[Bestellformular]

Das Handbuch beschreibt einen Rahmen für das Risiko- und Krisenmanagement in (Spitzen-)Sportverbänden, der sowohl die längerfristige strategische Ausrichtung eines Verbandes und damit die Möglichkeiten der Krisenprävention in den Blick nimmt, wie auch Maßnahmen und Instrumente für den Umgang mit akuten finanzwirtschaftlichen Krisen. Es ist im Rahmen des Projekts „Entwicklung eines Verbandssicherungssystems“ der Führungs-Akademie des DOSB entstanden und wurde mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern gefördert. [mehr]

Endspurt: Noch bis 15. Juli können Vereine im Rahmen der vom DOSB unterstützten Aktion „Aral und dein Verein – Gemeinsam mehr bewegen“ 22.500 Euro Siegprämie oder - mit ein wenig Losglück - einen Tankgutschein im Wert von 200 Euro gewinnen

ARAL Vereinswettbewerb 2011 11-05-

Die Aktion prämiert Vereine, die sich durch ein vorbildliches generationen-übergreifendes Sportangebot auszeichnen. In Anerkennung dieses Angebots und zur Unterstützung ihrer weiteren Arbeit werden 10 Vereine mit je 22.500 EURO gefördert. Darüber hinaus verlost ARAL 200 Tankgutscheine im Wert von je 200 EURO. Neben der finanziellen Unterstützung bietet ARAL den Gewinnern der Aktion gemeinsam mit dem DOSB eine fachliche Beratung an. [mehr]

    /// Seminare

Führungskräfte-Seminar: "Verbandssicherung: Risiken erkennen und meistern" [Köln, 16..-17.09.2011]

Foto: A. Bowinkelmann

Angesichts der enorm gestiegenen Anforderungen und auch des wirtschaftlichen Drucks, den auch die Sportverbände zu spüren bekommen, wird ein vorausschauendes und effektives Management, das sich auf mögliche Risiken einstellt und in schwierigen Situationen das Ruder wieder drehen kann, eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiche Verbandsarbeit. 

Das Führungskräfte-Seminar „Verbandssicherung: Risiken erkennen und meistern“ mit den Referenten Claus Philippi, Frank Rabe (DLRG) und Gabriele Freytag stellt Herangehensweisen und Anforderungen an ein zeitgemäßes Verbands- und Risikomanagement vor. Es zeigt,
==> welche Instrumente für ein Risikomanagement relevant sein können,
==> wie Sie Risiken erkennen und bewerten können
==> wie Risikomanagement im Verband etabliert werden kann. [mehr]

Keine Angst vor großen Tieren ... Seminar zum Thema Gruppen leiten [Köln, 1.-3.9.2011]

FOTO: S.Kobold - Fotolia

Unter dem Motto "Keine Angst vor großen Tieren" führt die Führungs-Akademie, das im letzten Jahr erstmals umgesetzte Seminarkonzept zum Thema "Gruppen leiten - Neue Impulse für die eigene Leitungskompetenz fort. Ausgangspunkt des Konzepts, das sich in Führungsseminaren in der Wirtschaft längst einen Namen gemacht hat, ist die Erkenntnis, dass in der Arbeit mit Pferden die Wirkungen des eigenen Führungsverhaltens direkt erfahrbar und für die persönliche Weiterentwicklung genutzt werden kann.

Zentrales Anliegen des Seminars ist es, den Spuren bisher nicht genutzter Kompetenzen und Ressourcen nachzugehen, Kommunikationsformen zu erweitern und im konkreten Handeln Neues zu erproben, um damit bisher erlebte Grenzen zu erweitern. [mehr]

 

 

Medienkompetenz im Online Zeitalter - Neue Chancen für Sportvereine und -verbände [Köln, 9.-10.9.2011]

FOTO: Pixel - Fotolia


Kaum ein Berufsfeld hat in den letzten Jahren einen solchen Wandel erlebt wie das der Medienarbeit.

Stand für die Vereine und Verbände - zumindest für diejenigen, die nicht im Rampenlicht des öffentlichen Interesses standen - vor einigen Jahren noch die Frage im Mittelpunkt, wie sie ihre Informationen in den Medien platzieren könnten, geht es heute unter den Bedingungen der wachsenden Bedeutung der Online Medien vor allem darum, herauszufinden, welche Medien für den eigenen Verein / Verband am sinnvollsten zu nutzen sind. Wie erreiche ich ‚meine‘ Mitglieder, wie die potentiellen Mitglieder, wie meine spezielle Zielgruppe?

Das Seminar schlägt eine Brücke zwischen Fragen zur inhaltlichen Ausrichtung – Was sind PR-taugliche Fakten? Wie finde ich die für ‚meinen‘ Verein / Verband 'richtigen' Themen und wie kann ich sie medienwirksam aufbereiten? – und den Möglichkeiten neuer Medien und dem Nutzen sozialer Netzwerke. [mehr

 

Seminare im September 2011

01.09. / 03.09.    

Gruppen leiten - Neue Impulse für die eigene Leitungskompetenz: Die Rückmeldung der Pferde für die persönliche Weiterentwicklung nutzen

09.09. - 10.09.

Medienkompetenz für Sportvereine und -verbände - Grundlagen vertiefen und neue Medien gezielt einsetzen

16.09 - 17.09.

Verbandssicherung: Risiken erkennen und meistern

19.09             

Brennpunkt Satzung - Vereins-/Verbandsrecht 2011: Neue Rechtsprechung, neue Gesetze und Tipps zur praktischen Umsetzung in die 'eigene' Satzung

21.09. - 22.09.

Europa hautnah'11: EU Sportpolitik und EU-Sportförderung unter dem Dach des Lissabon-Vertrages

26.09. - 27.09.

Souverän im Konfliktfall: Konfliktsituationen erkennen und konstruktiv lösen

27.09. - 28.09

Organisationen verstehen und gestalten: Eine Qualifizierungsreihe zum Ausbau der Beratungskompetenz in den Sportorganisationen (Modul 1)

28.09. - 29.09.

Interne und externe Kommunikation für Vereine und Verbände

    /// Forum

Im Gespräch: Soenke Lauterbach, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), zu den Erfahrungen mit dem Führungskräfteprogramm für Nachwuchskräfte in der FN

[Foto: Frieler]


FRAGE
Was waren die ausschlaggebenden Gründe, ein Führungskräfte-Programm der FN aufzulegen?

SOENKE LAUTERBACH
Pferdesport und Zucht sind ein spezielles Arbeitsfeld, das sich sehr facettenreich darstellt. Um jungen Führungsnachwuchs für den Bundesverband, die Landesverbände, Zuchtverbände, Landgestüte oder andere Positionen innerhalb des Gesamtverbandes auszubilden, sollte also der (meist universitären) Ausbildung ein eigenes Programm folgen. Dieser Idee folgend wurde in den 1970ern das Konzept der Nachwuchsführungskraft (NFK) geboren. Die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten so gezielt auf kommende Aufgaben in späteren Positionen vorbereitet werden.

FRAGE
Wie konkret sieht das Führungskräfte-Programm der FN aus? [mehr]



 

 

Training 4 Volunteers: Arbeitstreffen in Sofia

LOGO Training 4 Volunteers

Das im Januar gestartete – von der EU geförderte Projekt - “Training 4 Volunteers – Mapping Strategies and Good Practice of Human Resource Development for Volunteers in Europe” hat sich die Aufgabe gestellt, ein länderübergreifendes, die Erfahrungen und Entwicklungen in Europa aufgreifendes Rahmenkonzept für die Personalentwicklung und das Personalmanagement in Sportorganisationen zu entwickeln. Beteiligt sind an dem von der Führungs-Akademie initiierte Projekt 10 Organisationen aus 9 Nationen.

Nach einem ersten Arbeitstreffen im März in der Führungs-Akademie fand am 9. und 10. Juni in Sofia mit den T4V-Projektpartnern  das zweite Arbeitsmeeting statt. [mehr]

    /// Interview

Interview mit Dirk Steinbach – Leiter des EU-Projekts "Training 4 Volunteers"

Seit Anfang des Jahres leitet Dr. Dirk Steinbach im Auftrag der Führungs-Akademie das von der EU geförderte Projekt: Training 4 Volunteers, an dem 10 Partner aus 9 Nationen beteiligt sind, und in dem die Führungs-Akademie die Rolle des Leadpartners übernommen hat.

FRAGE
Was fanden Sie an diesem Projekt so spannend, dass Sie dafür ihr Engagement an der FH Salzburg reduziert haben?

DIRK STEINBACH
Training 4 Volunteers ist aus zweierlei Hinsicht ein interessantes Projekt.
Zum ersten inhaltlich:  Es geht darum wie ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Sport systematisch so unterstützt und gefördert werden können, dass sie einerseits den steigenden Qualitätsanforderungen der Sportorganisationen gerecht werden und sie ihr ehrenamtliches Engagement andererseits auch als persönlich wertvolles Handeln erleben. Diese Frage treibt sicherlich viele Vereine und Verbände um.
Zum zweiten hat das Projekt aus meiner Sicht auch eine sportpolitische Komponente: Es wir im Rahmen der „Preparatory Action“ der EU Sports Unit gefördert, die dazu dient, wichtige Themen und Aufgaben der EU-Sportpolitik und Sportförderung (so sie tatsächlich kommt) für die nächsten Jahre zu identifizieren. Dass der deutsche Sport dabei mit eigenen Projekten wie der Europäischen Anti-Doping Initiative der Sportjugend oder dem Training 4 Volunteers Projekt der FA Akzente setzt, halte ich für sehr wichtig. [mehr]

    /// Publikationen

Benezeder, Wolfgang (Autor): Sportsponsoring bei kleinen Vereinen. [2010]

NL 33 Lit 1 F Sponsoring bei kleinen Vereinen 11 02 21


118 Seiten (gebundene Ausgabe); ISBN 978-3854997205; 1. Auflage, Linz: Trauner Verlag, März 2010, € 18,50.

Sportsponsoring bei kleinen Vereinen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Im vorliegenden Buch wird daher dargelegt, wie die theoretischen Erkenntnisse der umfangreichen (Sport-) Sponsoringliteratur, die primär auf große Unternehmen sowie Non-Profit-Organisationen abzielt, für kleine Sportvereine nutzbar gemacht werden können.

Insbesondere wird anhand von konkreten Handlungsempfehlungen aufgezeigt, wie die Erkenntnisse, welche auch aus Expertengesprächen gewonnen wurden, in der Praxis umzusetzen sind. [mehr]

Reisenhover, Tobias: Sportsponsoring: 'Der Kunde ist König': Entwicklungsperspektiven und beziehungsorientierte Ansätze im Zeitalter der Weltwirtschaftskrise. [2010]

NL 33 Lit 2 F Sportsponsoring Der Kunde ist König 11 02 21


166 Seiten (Taschenbuch); ISBN 978-3836690300; 1. Auflage, Hamburg: Diplomica Verlag, April 2010, € 48,00.

Die internationale Weltwirtschaftskrise hat neben millionenschweren Staatskrediten und Rettungsmaßnahmen auch tiefgreifende Folgen für den Sponsoring-Markt. Sponsoring betreibende Unternehmen diskutieren die Weltwirtschaftskrise ambivalent und sehen Vor- und Nachteile für das Kommunikationsinstrument Sportsponsoring. Fakt ist, dass sich immer mehr Unternehmen vor allem in der Zukunft gezwungen sehen ihre Unternehmenskommunikation einzuschränken, da die Wirtschaftskrise erst am Anfang ihrer Entwicklung steht. [mehr]

Günzler, Eva-Marie: Sportsponsoring unter Berücksichtigung des Behindertensports (Studienarbeit). [2010]

NL 33 Lit 3 F Sportsponsoring unter Berücksichtigung des Behindertensports 11 02 21


24 Seiten (broschiert); ISBN 978-3640546822; München: Grin Verlag, März 2010, € 11,99.

Das Sponsoring insgesamt und insbesondere das Sportsponsoring ist heute ein etabliertes Kommunikationsinstrument, das in den Marketingplänen der Unternehmen ebenso seinen Platz gefunden hat wie in der einschlägigen Fachliteratur zur Unternehmenskommunikation. Diese Akzeptanz zu finden, ist dem Sponsoring allerdings sehr schnell gelungen, denn noch Mitte der 80er-Jahre war dieses Kommunikationsinstrument weder nennenswert verbreitet noch theoretisch aufgearbeitet. Die ersten Publikationen zum Thema sind erst ab etwa 1986 erschienen. Sie beschäftigen sich ausschließlich mit dem Sport als Sponsoringgegenstand. Bis 1988 war der Begriff der Sportwerbung noch deutlich verbreiteter als der des Sportsponsoring (van der Schalk, 1993, S. 28 ff.).  [mehr]

Oidtmann, Tim: Neuromarketing im Sportsponsoring: Wirkungen des Sportsponsorings unter besonderer Berücksichtigung neurowissenschaftlicher Erklärungsansätze. [2010]

NL 33 Lit 4 F Neuromarketing im Sportsponsoring 11 02 21


120 Seiten (Taschenbuch); ISBN 978-3639312252; Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, November 2010, € 49,00.

In Zeiten der zunehmenden Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen der Unternehmen und der reizüberfluteten Konsumenten ist das Sportsponsoring für die Unternehmen ein sehr wirksames Kommunikationstool. In diesem Zusammenhang stellt sich natürlich die Frage nach dem tatsächlichen Nutzen für die Sponsoren und die Frage ob das Sponsoringmanagement grundlegend verbessert werden kann. Probleme der Wirkungsmessung bestehen aktuell auf verschiedenen Ebenen. Unter der Berücksichtigung neuer Methoden und Erkenntnisse aus der Gehirnforschung entwickelt sich eine junge Disziplin: Das Neuromarketing liefert aktuell Gesprächsbedarf.  [mehr]

Herrmann, Peter W.: Ambush-Marketing bei Sportveranstaltungen: Erscheinungsformen, Abwehrmöglichkeiten gegen und verbleibender Freiraum für assoziative Werbemaßnahmen, Auswirkungen auf den Wettbewerb und Erwägungen de lege ferenda. [2011]

F HEERMANN Ambush Marketing


184 Seiten (Taschenbuch); ISBN 978-3415046375; 1. Auflage, Zürich: Boorberg Verlag in Zusammenarbeit mit Schulthess Verlag, Schriftenreihe Causa Sport Band 3, März 2011, € 29,80.

Das sogenannte Ambush Marketing ist dadurch gekennzeichnet, dass Unternehmen bei ihren Werbemaßnahmen eine Assoziation zu einer (Sport-)Veranstaltung herbeiführen, obwohl sie nicht zum Kreis der offiziellen Sponsoren oder Förderer dieses Events gehören. Die Bezeichnung enthält – ebenso wie die Begriffe »parasitäres Marketing«, »Guerillamarketing«, »Schmarotzermarketing« etc. – eine rechtliche Vorverurteilung. Neutral und damit treffender lässt sich diese Werbeform jedoch mit dem Begriff »Assoziationswerbung« umschreiben. [mehr] 

Impressum
Führungs-Akademie des DOSB
Stadthaus, Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln

Redaktion: Kathrin Radermacher

Vorstandsvorsitzende: Veronika Rücker
Direktor: Florian Scheibe
Vereinsregister: Berlin Charlottenburg
Registernummer: 95 VR 6642 NZ
Steuernummer: 045 250 07559