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Newsletter Nr. 54 /// FEBRUAR/MÄRZ 2015 /// 

F�hrungs-Akademie

    /// INHALT

AKTUELLES
•   Führungsstrukturen in der Diskussion – Wie notwendig sind Anpassungen?
•   Aktuelle Entwicklungen im Ehrenamt
•   Kick off des EU Projektes „Support the Implementation of GOOD GOVERNANCE
     in Sport“ (SIGGS)
•   FA-Stellenausschreibung: Wiss. Referentin / Wiss. Referent
    

SEMINARE
•   RÜCKBLICK: Mit FA-Fachkundenachweis gut gewappnet für die Aufgabe
                        als Datenschutzbeauftragte(r) im Verein / Verband
•   AUSBLICK:   Der starke Auftritt [20.-21. April]
•   AUSBLICK:   Zeitgemäße Führungs- und Gremienstrukturen [28. April]
•   AUSBLICK:   Wettkampfsport neu aufgestellt [12.-13. Mai]
•   ÜBERBLICK:  Unsere Seminare im April und Mai

BERATUNG
•   Satzungsneufassung beim Westfälischen Tennisverband beschlossen

INTERVIEW
•   Fragen an Bernhard Schwank (DOSB-Vorstand Internationales /
     Olympiabewerbung)

AUS DEN VERLAGEN
•   Voelpel  (Hrsg.): Mentale, emotionale und körperliche Fitness: Wie man
     dauerhaft leistungsfähig bleibt [2015]
•   Rasche / Tiberius (Hrsg.): Strategisches Sportmanagement [2015]
•   Vetter (Hrsg.): Führung und Change Management im Sport [2014]
•   Hildebrandt (Hrsg.): CSR und Sportmanagement [2014]

Sehr geehrte Damen und Herren,

    /// AKTUELLES

Führungsstrukturen in der Diskussion – Wie notwendig sind Anpassungen?

© MH_Fotolia.com

Von einigen befürchtet, von anderen erhofft ist der DOSB mit seinen neuen Führungs- und Gremienstrukturen doch ein Stück weit in eine Vorreiterfunktion gekommen: Erhofft von denjenigen, die in ihren Verbänden merken, dass sich die Anforderungen für eine Verbandsführung in einem dynamischen Umfeld mehr als erhöht haben, und die sich Entlastung in der Verantwortung auf der einen und schnellere Entscheidungswege auf der anderen Seite versprechen. Befürchtet von denjenigen, die das Ehrenamt untergraben sehen und am Bewährten festhalten wollen. „Ehrenamtliche Führungsarbeit ist unverzichtbar“ titelte Prof. Dr. Helmut Digel seinen Beitrag im Olympischen Feuer (1/2015) und warnt vor dem Ausbau der hauptamtlichen Führungen in den Sportorganisationen, da damit die Tradition der ehrenamtlichen Arbeit flächendeckend gefährdet werde.

Tatsächlich ist die ehrenamtliche Führung, legitimiert durch eine Wahl in einer Mitgliederversammlung, aus der demokratischen Gemeinwesenstruktur nicht wegzudenken. [MEHR]

Aktuelle Entwicklungen im Ehrenamt

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Ist das Ehrenamt der zukünftige Engpassfaktor für die Sportentwicklung? Wenn man den Sportentwicklungsberichten und dem Freiwilligensurvey folgt, dann ist gerade der Sport von einem Rückgang des ehrenamtlichen Engagements stark betroffen. und zwar vor allem im Bereich der so genannten Funktionsämter - also den zentralen Ämtern in den Vereinen und Verbänden, die gewählt werden und die mit Leitungsaufgaben und Verantwortung verbunden sind.

Die Frage, die sich im Anschluss an diese Feststellung viele Vereine und Verbände stellen, ist, wie es gelingen kann, diese Entwicklung aufzuhalten und eventuell wieder zu drehen. [MEHR]

Kick off des EU Projektes „Support the Implementation of GOOD GOVERNANCE in Sport“ (SIGGS)

© FA (RE)

Das EOC EU Büro koordiniert ein von der europäischen Kommission gefördertes Projekt zur Implementierung von Good Governance (deutsch: gute Verbandsführung) in Sportverbänden und Nationalen Olympischen Komitees. Ziel des Projektes, das  sich über einen Zeitraum von zwei Jahren erstrecken wird, ist es, Good Governance im Sport zu fördern, indem konkrete Hilfestellungen für Verbände und NOKs entwickelt werden, die dabei helfen sollen, Good Governance Prinzipien zu implementieren. [MEHR]

FA-Stellenausschreibung: Wissenschaftliche Referentin / Wissenschaftlicher Referent

Logo FA mit Rand

Die Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes ist mit ihren drei Geschäftsfeldern Weiterbildung, Beratung sowie Forum & Wissenschaft eine anerkannte Institution im deutschen Sport. Als zentrale Einrichtung zu Fragen der Sportentwicklung und des Managements unterstützt sie die Führungskräfte in Sportverbänden und -vereinen in ihrer Arbeit.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche Referentin / einen wissenschaftlichen Referenten (Vollzeit). [MEHR]

    /// SEMINARE

RÜCKBLICK: Mit erfolgreich abgeschlossenem Fachkundenachweis gut gewappnet für die Aufgabe als Datenschutzbeauftragte(r) im Verein / Verband

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Welche Bilder dürfen ins Vereinsnetz gestellt werden, welche Informationen und Listen dürfen an wen mit welchen Detailinformationen weitergegeben werden, darf oder muss der Verein sogar der Polizei auf Nachfrage mitteilen, welcher Fahrer das verbandseigene Fahrzeug zu einem bestimmten Zeitpunkt gefahren hat, was ist bei der Nutzung von Facebook, Twitter & Co. zu beachten, wie sorge ich dafür, dass personenbezogene Daten auf Laptops, Tablets und Memosticks nicht in falsche Hände geraten, wie regele ich die private Nutzung von E-Mails im Verein? Es gibt viele Fragen, die der Datenschutzbeauftragte eines Vereins oder Verbands schnell, kompetent, rechtssicher und möglichst auch pragmatisch lösen soll. Dazu gilt es, die Mitarbeiter(innen) und ehrenamtlich Engagierten für das Thema zu sensibilisieren und sie zu schulen. [MEHR]

AUSBLICK: Der starke Auftritt: vor Mitarbeitern - vor Entscheidern - auf dem Podium [Köln, 20.-21. April]

© Coloures-pic - Fotolia.com

Wer seine Erfolge, seine Projekte und sich selbst öffentlich zu präsentieren weiß, ist ein gefragter Gesprächspartner - auch bei Journalisten. Um den eigenen Verein/Verband überzeugend zu vertreten, kommt es auf sicheres Auftreten, aussagekräftige Statements und stichhaltige Argumente an. Das gilt für Pressekonferenzen und Podiumsdiskussionen ebenso wie für die Präsentation von Projekten vor Partnern und Zuwendungsgebern. Das Seminar „Der starke Auftritt“ am 20./21.04.2015 bietet Teilnehmer(inne)n die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten, öffentlichkeitswirksam aufzutreten, weiter auszubauen. [MEHR]

AUSBLICK: Zeitgemäße Führungs- und Gremienstrukturen [Köln, 28.04.15]

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Gute Vereinsführung setzt Strukturen voraus, die die Zusammenarbeit von Hauptberuflichen und ehrenamtlichen Funktionsträgern fördern und fordern. Dazu gehört, dass die Aufgaben und Kompetenzen beschrieben und klar zugeordnet werden und dass Verantwortung und Haftung in einem leistbaren Maß für die jeweiligen Funktionsträger bleiben. Zudem bedarf es effektiver Kontrollmechanismen und angemessener Formen der Einbindung der unterschiedlichen Anspruchsgruppen des Vereins in die Vereinsarbeit. Aber auch die Frage der Ein- und Anbindung der Abteilungsstrukturen unter einem „Konzerndach“ des Hauptvereins gilt es gerade auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Ausdifferenzierung von Abteilungsstrukturen in den Blick zu nehmen. [MEHR]

AUSBLICK: Wettkampfsport neu aufgestellt [Köln, 12.-13. Mai]

F Startblock 17138567   pureshot - Fotolia.com

Der Wettkampfbetrieb ist das Herzstück der Sportfachverbände und begeistert Sportler wie Zuschauer. 

Durch äußere Einflüsse, Neuerungen und Entwicklungen ist auch der Wettkampfsport gefordert, die über die Jahre bewährten Systeme kritisch zu überprüfen und Chancen zu nutzen, die sich für ein attraktives und zukunftsfähiges Wettkampfwesen bieten. Dazu können neue Wettkampfformate im Jugend- und Erwachsenenbereich ebenso beitragen wie angepasste Wettkampfsysteme (z.B. Ligastruktur, regionale Einteilung) oder zeitgemäße Organisationsstrukturen und -prozesse (z.B. im Pass- bzw. Meldewesen), bei den Spielansetzungen oder beim Ergebnisdienst. [MEHR]

ÜBERBLICK - Kommende Seminare

14.04.-15.04.

Zuwendungsmanagement

20.04.-21.04.

Der starke Auftritt

22.04.-23.04.

Leading League

28.04.

Zeitgemäße Führungs- und Gremienstrukturen in Großvereinen

30.04.

Social Media managen

12.05.-13.05.

Wettkampfsport neu aufgestellt

12.05.-13.05.

Politische Kommunikation erfolgreich gestalten

    /// BERATUNG

Satzungsneufassung beim Westfälischen Tennisverband beschlossen

© WTV

Der Westfälische Tennisverband hat bei seinem Verbandstag am 22.02.2015 in Kamen eine neue Satzung verabschiedet und damit einen wichtigen Meilenstein in seinem Reformprozess gesetzt.

Seit knapp zwei Jahren hat der WTV einen Organisationsentwicklungsprozess aufgelegt. Ziel des Prozesses ist es, den Verband zukunftsfähig aufzustellen und dabei sowohl die inhaltliche Ausrichtung des Verbandes festzulegen, als auch die Strukturen in den Blick zu nehmen und notwendige Anpassungen vorzunehmen.
Das erste Jahr war geprägt durch eine intensive Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation des Westfälischen Tennisverbandes. Dabei wurden zahlreiche Facetten beleuchtet und diverse Analysen durchgeführt. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen hat der Verband seine mittel- und langfristige inhaltliche Ausrichtung festgelegt und konkrete Verbandsziele für das Jahr 2020 definiert.
[MEHR]

    /// INTERVIEW

Fragen an Bernhard Schwank (DOSB-Vorstand Internationales / Olympiabewerbung)

© DOSB

RED:    Mit der im Dezember auf der Mitgliederversammlung beschlossenen Strukturreform hat der DOSB neue Akzente für die eigene Arbeit wie für den organisierten Sport insgesamt gesetzt. Wie nehmen Sie das neue Rollenverständnis von Präsidium und Vorstand wahr?

B. SCHWANK:    Wir haben im Vorfeld dieser Entscheidung der Mitgliederversammlung 2014 sehr intensiv im Präsidium und in der Direktorin über das Rollenverständnis und die Art und Weise des Miteinanders diskutiert. Und ich glaube, dass die Entscheidungen, die die Mitgliederversammlung getroffen hat, grundsätzlich dazu führen, das Rollenverständnis von Präsidium und Vorstand zu klären. Die neue Struktur trägt damit zugleich zu einer größeren Klarheit bei, welche Aufgaben das Präsidium und welche Aufgaben nun der Vorstand wahrzunehmen hat.

Für den Vorstand ist die Verantwortlichkeit nach §26 BGB ein wichtiger Schritt. Wir sind als Kollegialorgan im Vorstand in der Gesamtheit für das Wohlergehen des DOSB verantwortlich. Dabei schaut nicht jeder nur auf seinen eigenen Verantwortungsbereich, sondern auch auf den aller anderen. Dies stärkt zum einen die Zusammenarbeit, stärkt aber gleichzeitig auch die Entscheidungen, die man trifft, weil sie dann im Bewusstsein der Gesamtverantwortung herbeigeführt werden. Das neue Zusammenspiel von Präsidium und Vorstand ist natürlich ein Prozess, etwas das sich entwickeln muss und das wir gemeinsam mit Leben füllen müssen. Ich spüre hier allerdings einen starken Willen beider Seiten, dies auch zu tun. [MEHR]

Rasche, Christoph / Tiberius, Victor (Hrsg.): Strategisches Sportmanagement. [2015]

© utb GmbH Verlag

175 S. (kartoniert); ISBN: 978-3- 8252-3971-8; Stuttgart, utb GmbH Verlag, 2015 [€ 17,99].

Sportvereine entwickeln sich verstärkt zu kommerziellen Unternehmen der Unterhaltungs- und Freizeitwirtschaft, deren erfolgreiche Positionierung im sportlichen und wirtschaftlichen Wettbewerb nach professionellen Managementansätzen verlangt.
Dieses Buch entfaltet die Grundlagen des strategischen Sportmanagements und beleuchtet die aktuellen Prämissen und Paradigmen. Einen Schwerpunkt bildet die strategische Positionierung im Sport. [MEHR]

Vetter, Holger (Hrsg.): Führung und Change Management im Sport: Presencing in Sportorganisationen. [2014]

© Springer Verlag

157 Seiten (kartoniert); ISBN: 978-3-5031-5839-3; Berlin, Erich Schmidt Verlag, 2014 [€ 24,95].

Eine Welt tiefgreifender Veränderungen stellt Sportvereine heute vor große Herausforderungen. Dass darin auch immense Chancen für Erneuerungen liegen, belegt Holger Vetter in diesem Buch. Mit Presencing - Prinzipien und Techniken der ursprünglich am Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelten sozialen Technologie - überträgt er einen innovativen Führungsansatz, der Entwicklungsprozesse von der Zukunft aus begreift, erstmals auf das „Spielfeld“ der Sportorganisationen. [MEHR]

Voelpel, Sven C. (Hrsg.): Mentale, emotionale und körperliche Fitness: Wie man dauerhaft leistungsfähig bleibt. [2015]

© Publicis Publishing Verlag

199 S.( gebunden); ISBN: 978-3-89578-450-7; Erlangen, Publicis Publishing Verlag, 2015 [€ 24,90].

Unser Leben verlangt permanente Höchstleistung, im Beruf und privat. Dafür brauchen wir viel Energie. Wird diese Energie in ausreichender Menge zugeführt, bleibt unser körperliches und mentales Gleichgewicht erhalten. Andernfalls holt sich der Organismus das, was er braucht, aus Reservespeichern, die eigentlich für das Funktionieren der täglichen Energiekreisläufe gedacht sind. Sind diese Speicher leer, ist unsere Leistungsfähigkeit drastisch reduziert. Die Ausbeutung des Körpers wird oft erst sichtbar, wenn es möglicherweise schon zu spät ist, regulierend in den Energiehaushalt einzugreifen. Ergebnisse sind Krankheiten wie Burnout, körperlicher Verschleiß, physiologische Mangelerscheinungen oder Schlafstörungen. [MEHR]

Hildebrandt, Alexandra (Hrsg.): CSR und Sportmanagement: Jenseits von Sieg und Niederlage: Sport als gesellschaftliche Aufgabe verstehen und umsetzen. [2014]

© Springer Gabler Verlag

 
600 S.(Softcover); ISBN: 978-3-642-54884-0;  (Management-Reihe Corporate Social Responsibility); Wiesbaden, Springer Gabler Verlag, 2014 [€ 29,99].

Sport ist mehr als nur eine gesellschaftlich integrative Kraft und ein mediales Massenphänomen. Gewalt im Profi- und Amateurfußball, der demografische Wandel, illegale Spielmanipulation sowie die schwierige Finanzausstattung von Sportorganisationen sind nur einige gesellschaftliche Herausforderungen, auf die rechtzeitig reagiert werden muss. Dieses Buch zeigt anhand von zahlreichen Fachbeiträgen und Praxisbeispielen die Notwendigkeit von nachhaltigen Management- und Entscheidungsmodellen im Sport. [MEHR]

Impressum
Führungs-Akademie des DOSB
Stadthaus, Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln

Redaktion: Kathrin Radermacher

Vorstandsvorsitzende: Veronika Rücker
Direktor: Florian Scheibe
Vereinsregister: Berlin Charlottenburg
Registernummer: 95 VR 6642 NZ
Steuernummer: 045 250 07559