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Newsletter Nr. 71 /// FEBRUAR - MÄRZ /// 

F�hrungs-Akademie

    /// INHALT

AKTUELLES

WEITERBILDUNG

BERATUNG

FORUM & WISSENSCHAFT

MITGLIEDERSERVICE

INTERVIEW

AUS DEN VERLAGEN

Sehr geehrte Damen und Herren,

    /// AKTUELLES

Neu an der FA: Stefanie Lauterbach

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Zum 01.03.2018 begrüßt das Team der Führungs-Akademie eine neue Mitarbeiterin.

Stefanie Lauterbach ist systemisch ausgebildete Betriebliche Innovationsberaterin, zertifizierter Coach und Sportwissenschaftlerin. Seit 1996 begleitet sie als systemische Personal- und Organisationsberaterin Unternehmen und Verbände auf nationaler wie internationaler Ebene, insbesondere beim Wandel der Unternehmens- und Führungskultur und bei strategischen Entwicklungsprozessen.

Aus ihrer Selbstständigkeit heraus wechselt sie nun zur Führungs-Akademie des DOSB und wird als Geschäftsfeldleiterin Beratung  schwerpunktmäßig in den Beratungsprojekten der FA für die Mitgliedsorganisationen aktiv werden. „Ich bin sehr gespannt auf das neue Tätigkeitsfeld und freue mich darauf, meine vielfältige Erfahrung aus der Wirtschaft in den organisierten Sport einzubringen, um die Verbände in ihrer Professionalität, ihrer Vernetzung und in ihrer gesellschaftlichen Verantwortung weiter zu stärken.

Mit dem Wechsel von Dr. Daniel Illmer zum DOSB im Mai 2018 wird Stefanie Lauterbach auch die Funktion der stellvertretenden Direktorin der Führungs-Akademie übernehmen.

Für Stefanie Lauterbach ist der Sport seit frühester Kindheit fester und unverzichtbarer Bestandteil ihres Lebens. Schon vierjährig startete sie mit Judo, war Turnerin, Schwimmerin und insbesondere Sprinterin. Durch ihre Familie in Indonesien und in West Australien ist sie zum Tauchsport ebenso wie zum Bowles gekommen. In ihrer Freizeit ist sie heute am liebsten in den Bergen wandern, fährt Rad und hat sich dem Iyengar Yoga sowie seit 2000 dem Feldenkrais verschrieben.

Das Team der Führungs-Akademie freut sich auf die sportbegeisterte Kollegin.

AKTUELL: Sportverbändeforum 2018 diskutiert Veränderungsprozesse im organisierten Sport

© FA (RE)

Das Programm für das 2. Sportverbändeforum steht! Unter dem Titel „Veränderung managen – Zukunft gestalten“ begrüßen wir auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Redner aus Wirtschaft, Sport und Gesellschaft zum gemeinsamen Austausch mit den Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Spitzenverbände.

Den ersten Impulsvortrag wird die neue DOSB Vorstandsvorsitzende und ehemalige Direktorin der Führungs-Akademie, Veronika Rücker, zum Thema „Veränderung managen“ einbringen.

Neben weiteren Impulsen aus der Wirtschaft und dem Sport, warten 3x3 Foren mit Workshopcharakter zu Themen der Verbandsentwicklung auf. Dabei geht es unter anderem um folgende Themen:

 

Strategie umsetzen: LSB Sachsen-Anhalt e.V. und Adidas Central Europe blicken auf erfolgreiche Strategientwicklungsprozesse

Digitalisierung vorantreiben: aus der Beraterperspektive und am konkreten Beispiel aus dem Sport - rosenbaumnagy und der Deutsche Motorsport Bund im Gespräch

Orientierung geben: Die Sportmarke VAUDE und ihr Nachhaltigkeitskonzept sowie der Deutsche Behindertensportverband stellen Veränderungsprozesse in ihrer Organisationskultur vor

 

Ein Highlight ist sicherlich das Abendprogramm des ersten Veranstaltungstags: der Besuch der 9. Kölner Sportrede. Rainer Maria Kardinal Woelki blickt in seiner Rede auf den "Wert des Sports" für unsere Gesellschaft.

Das Sportverbändeforum findet am 27. und 28. April im RheinEnergieSTADION in Köln statt. Es richtet sich an Vorstandsmitglieder und Führungskräfte aus den Spitzenverbänden sowie den Landessportbünden.

Eine Anmeldung ist noch bis zum 31.03.2018 möglich.
Alle Infos finden Sie unter www.fuehrungs-akademie.de/sportverbaendeforum 

 

    /// WEITERBILDUNG

RÜCKBLICK: Mitarbeitergespräche führen

© Stauke - Fotolia.com

In einem ganz speziellen Rahmen fand im Februar das Seminar „Mitarbeitergespräche führen“ in Köln statt. Die Karnevalshochburg Köln empfing ihre Gäste ausgerechnet am „Weiberfastnacht“-Donnerstag, so dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neben dem offiziellen Seminarprogramm die Gelegenheit nutzen konnten, in den Kölschen Karneval hineinzuschnuppern.
Tanja Gröber, Interims-Managerin personalagrata und freie Trainerin der Führungs-Akademie, leitete das Seminar und zeigte auf, welchen Nutzen regelmäßige Mitarbeitergespräche für eine Organisation haben können und wie diese ideal implementiert werden. In einigen praktischen Sequenzen trainierten die Teilnehmenden den Umgang mit schwierigen Situationen und reflektierten unterschiedliche Gesprächsstrategien.

Ein weiterer Seminartermin für „Mitarbeitergespräche führen“ ist im Herbst geplant (10.09.2018 in Frankfurt a. M.). Eine Anmeldung ist bereits möglich.

 

RÜCKBLICK: Abschluss des Junior Management Programms „JUMP“

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Das erste Junior Management Programm der Führungs-Akademie (JUMP) fand am 23.02.2018 seinen Abschluss. JUMP bietet ambitionierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Sportorganisationen die Möglichkeit, sich auf zukünftige Führungsfunktionen vorzubereiten. In drei Trainingsmodulen wurden persönliche, soziale und methodische Kompetenzen weiterentwickelt, mit dem Ziel, den Teilnehmenden Rüstzeug für zukünftige Führungsaufgaben mitzugeben. Ein Persönlichkeitstest mit begleitendem Entwicklungsgespräch wurde zur individuellen Standortbestimmung und Schärfung der beruflichen Entwicklungsziele der Teilnehmenden angeboten. Parallel dazu wurden die Teilnehmenden zum Teil in ihren Sportorganisationen durch herausfordernde Aufgaben oder Projekte ‚on the job‘ sowie durch entwicklungsorientierte Mitarbeitergespräche gefördert.

Besonders gut fanden die insgesamt 17 Teilnehmenden die Nähe zur Praxis sowie die Strukturierung der Inhalte. Auch der Netzwerkcharakter und das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen wurde in der abschließenden Auswertung positiv herausgehoben: „Weiter so!“

Eine neue Qualifizierungsreihe JUMP startet im Mai und ist bereits jetzt ausgebucht.

RÜCKBLICK: Abschluss der Qualifizierungsreihe „Beratungskompetenz und systemische Gestaltung“

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Ein dynamisches Umfeld mit wechselnden Einflussgrößen verlangt viel von Organisationen: Beweglichkeit, Anpassungsfähigkeit, kontinuierliche Weiterentwicklung. Gefragt sind neue Formen der (Selbst-)Steuerung und ein konstruktiver Umgang mit Widersprüchen. Der systemische Ansatz, die Organisation als lebendigen Organismus aufzufassen, erweist sich als sehr funktional und tragfähig, um Komplexität erfassbar zu machen, mit Ungenauigkeiten und Widersprüchen umzugehen und Orientierung zu bieten.

Genau hier setzte die Qualifizierung „Beratungskompetenz und systemische Gestaltung“ an. In drei kompakten Modulen vermittelte sie den Teilnehmenden Analysefähigkeit, Handlungskompetenz und Beratungskompetenz.

Die 2017 gestartete Qualifzierungsreihe fand am 21.02.2018 ihren Abschluss.
Nach insgesamt einjähriger Schulungszeit zogen die Teilnehmenden eine positive Bilanz. Besonders gut wurde die Abwechslung der Themen und die zeitliche Aufteilung in die drei Module mit genügend Abstand zur Vertiefung bewertet. So erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach jedem Modul „Methoden zum Mitnehmen“, die sie direkt in der praktischen Verbandsarbeit anwenden und vertiefen konnten.

AUSBLICK: Trainingscamp für Verbandsmitarbeiter/-innen - Baustein 3: Moderation & Leitung

© Coloures-pic - Fotolia.com

Nicht alleine fachliches Wissen entscheidet über den beruflichen Erfolg von Verbandsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern, sondern vor allem persönliche und soziale Kompetenzen.

Bereits 2015 initiiert, bietet das Trainingscamp für Verbandsmitarbeiter/-innen insgesamt vier Bausteine zur Weiterentwicklung der in der Verbandsarbeit unerlässlichen Schlüsselqualifikationen, wie Gesprächssteuerung, Moderation, Präsentation und Selbstmanagement, über einen Zeitraum von 1,5 Jahren. Die Bausteine sind einzeln buchbar.

Kommender Baustein am 19./20.04.2018 befasst sich mit dem Thema „Moderation & Leitung“.

Ein Sicheres Moderieren setzt Grundlagen der Kommunikation und Prozesssteuerung sowie Kenntnisse der richtigen Werkzeuge voraus, um die Gruppe in verschiedenen Situationen zielgerichtet und ergebnisorientiert steuern zu können. Auf dieser Basis setzen sich die Teilnehmenden mit der Rolle und den Aufgaben einer Moderatorin/eines Moderators auseinander, erfahren Grundlagen der Visualisierung und arbeiten konkret an ihrem professionellen Moderationsverhalten.

Weitere Informationen

Direkt zur Anmeldung

AUSBLICK: Fundraising im Verband - Ansätze aus „Social Entrepreneurships“ für alternative Finanzierungsmöglichkeiten

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Alternative Finanzierungswege wie das Fundraising bieten Sportorganisationen die Möglichkeit, ihre Aktivitäten, Maßnahmen und Projekte finanziell abzusichern.

Das Seminar „Fundraising im Verband“ (03.-04.05.2018 in Köln) legt die theoretischen Grundlagen für eine erfolgreiche Fundraising-Strategie. Darüber hinaus werden neue Finanzierungsformen (z. B. Crowdfunding) an praktischen Beispielen aus dem Bereich des sozialen Unternehmertums dargestellt und aufgezeigt, unter welchen Voraussetzungen diese auch von Sportvereinen und -verbänden erfolgversprechend eingesetzt werden können. Hierbei werden auch die Themen Wirkungsmessung und Impactorientierung angesprochen.

Weitere Informationen

Direkt zur Anmeldung

AUSBLICK: Kreative Methoden für Problemlösung und Innovation – Design Thinking und weitere Ansätze

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Komplexe Herausforderungen benötigen häufig kreative Köpfe, die in der Lage sind, Querzudenken und vielfältige Lösungsmöglichkeiten für Problemstellungen aufzuzeigen. Um das kreative Potenzial aller Beteiligten optimal zum Einsatz zu bringen, gibt es unterschiedliche Methoden und Ansätze, wie beispielsweise das „Design thinking“.

Im Seminar „Kreative Methoden für Problemlösung und Innovation“ (08.-09.05.2018 in München) wird dieser Ansatz vorgestellt und anhand eines Fallbeispiels exemplarisch durchlaufen. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie Innovationen in ihrer Organisation systematisch planen und aufbauen und erhalten Anregungen zu Methoden, um Kreativität und Problemlösepotenziale in Gruppen zu wecken.

Weitere Informationen

Direkt zur Anmeldung

ÜBERSICHT - Kommende Seminare

09.04.

Vereine als Arbeitgeber

19.-20.04.

Trainingscamp: Moderation & Leitung

03.-04.05.

Fundraising im Verband und Verein

03.-04.05.

Datenschutzbeauftragte/-r im Verein und Verband

08.-09.05.

Kreative Methoden für Problemlösung und Innovation

07.-08.06.

Leading Coaches

    /// BERATUNG

Abschluss der Mitgliederentwicklungskampagne „Ziel im Visier“

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In der Gesamtvorstandssitzung des Deutschen Schützenbundes am 11.11.2017 wurde beschlossen, die Mitgliederentwicklungskampagne „Ziel im Visier – Zukunft Schützenverein“ nach 9 Jahren Laufzeit zu beenden. Als Ziel war damals zu Beginn der Kampagne festgeschrieben worden, „1,5 Millionen Mitglieder im Jahre 2018 in den Reihen des Deutschen Schützenbundes zu zählen“.

Die Führungs-Akademie hat das Projekt seit 2008 begleitet. Nach Einführung einer sechsköpfigen Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern des Präsidiums, des Gesamtvortandes und der Bundesgeschäftsstelle, die das Ziel der Kampagne, die Ausrichtung und die Ansätze für eine Umsetzung in den Vereinen diskutierten und erarbeiteten, erfolgte 2009 eine Abstimmung dieser Ideen mit den Landesverbänden und der Vereinsbasis. Die Führungs-Akademie führte dazu Interviews und Befragungen sowie fünf Regionalworkshops durch. Mit Hilfe der gewonnen Erkenntnis wurde dann ein Feintuning vorgenommen und einzelne Maßnahmen angepasst. [MEHR]

    /// FORUM & WISSENSCHAFT

Kölner Sportrede nimmt den Wert des Sports in den Blick

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In seiner Festrede diskutiert Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln, den Wert des Sports für die Gesellschaft.

Unsere Welt befindet sich im Umbruch. Veränderungen in einem immer komplexer werdenden Umfeld nehmen Einfluss auf unsere Gesellschaft, auf unser Werteverständnis und unser Zusammenleben. Auch der Sport ist von diesen Veränderungsprozessen betroffen. In der KÖLNER SPORTREDE 2018 möchten wir uns zu diesem Wandel Gedanken machen und der Frage nachgehen, ob und wie es uns gelingen kann, im und durch Sport Werte zu vermitteln und damit ein Stück weit Orientierung zu schaffen.

Die KÖLNER SPORTREDE wurde 2006 von der Stadt Köln und der Führungs-Akademie des DOSB initiiert. Sie beleuchtet Entwicklungen im Sport vor dem Hintergrund seiner gesellschaftlichen Verantwortung und erreicht auch aufgrund der ausgewählten Redner vielfältige mediale Resonanz.
Die 9. KÖLNER SPORTREDE findet am 27.04.2018 im Historischen Rathaus zu Köln statt.

Die Teilnahme erfolgte auf persönliche Einladung.

Weitere Informationen unter http://www.fuehrungs-akademie.de/koelner-sportrede.html

    /// MITGLIEDERSERVICE

Neuerscheinungen zum Vereins- und Satzungsrecht

© DOSB

Stefan Wagner, Jurist, Autor und Vereinspraktiker, engagiert sich seit vielen Jahren sowohl als Referent – u.a. auch seit über 20 Jahren in der Führungs-Akademie – als auch als Autor von Büchern und Zeitschriftenartikeln im Vereins- und Satzungsrecht.
Oberstes Ziel seiner zahlreichen Publikationen wie seiner Seminare ist es zum einen, die neuesten vereins- und satzungsrechtlichen Entwicklungen in zusammenfassender und verständlicher Form aufzubereiten und zum anderen, ihre Auswirkungen auf die Vereins- und Verbandsarbeit möglichst konkret und in ihrer Priorität gewichtend zu erläutern.
Der Mitgliedderservice befasst sich daher in diesem Newsletter mit Neuerscheinungen zum Vereins- und Satzungsrecht und stellt eine kurze Auswahl der Publikationen des FA-Rechtsexperten vor.

Neben aktualisierten Ausgaben seiner Standardpublikationen zum Vereins- und Satzungsrecht hat Stefan Wagner erstmals einen Führer durch das neue Datenschutzrecht vorgelegt. Unter dem Titel „Datenschutz & Co. im Verein – muss das sein?“ stellt er die Grundzüge der ab 25. Mai 2018 angewendeten EU Datenschutzgrundverordnung unter Berücksichtigung der Vorgaben des neuen Bundesdatenschutzgesetzes vor. [MEHR]

    /// INTERVIEW

Die Digitalisierung im Sport: Dr. Frank Biendara zu den Herausforderungen und Perspektiven für Vereine und Verbände

© Führungs-Akademie

RED: Herr Dr. Biendara, seit Oktober 2017 sind Sie als Geschäftsführer IT & Digitales für den DFB tätig, davor haben Sie namenhafte Unternehmen beraten und die Umsetzung von digitalen Prozessen begleitet. So waren Sie unter anderem für das gesamte Informationsmanagement der Messe Frankfurt zuständig. Welche Rolle spielen IT und Informationsstrukturen in einem Verband wie dem DFB und wo sehen Sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu den Prozessen und Anforderungen der in der freien Wirtschaft tätigen Unternehmen?

Biendara: Aus meiner Sicht spielt Digitalisierung überall eine große Rolle. Es fängt an bei Kernprozessen eines Unternehmens oder Verbands, geht weiter bei Interaktionen mit Kunden, wobei „Kunde“ im Sport natürlich symbolisch steht für Fans, Trainer, Spieler, Funktionäre, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter und sich auch von  der beruflichen  Nutzung  bis zur privaten Nutzung spannt. Jeder erwartet heute Informationen und Funktionen auch in digitaler Form. Die Digitalisierung spielt also nicht punktuell eine Rolle, sondern eigentlich überall.

Was den Unterschied zwischen den Anforderungen an die Digitalisierung von Seiten der in der freien Wirtschaft tätigen Unternehmen bzw. von Seiten der Vereine und Verbände anbelangt, so stelle ich fest, dass dieser gar nicht so groß ist, wie man vielleicht vermuten würde. Denn die Grundstrukturen sind in diesem Zusammenhang sehr ähnlich zwischen einem klassischen Industrieunternehmen und einem Verein/Verband. Dies fängt an bei den Organisationsstrukturen. Auch ein Verein oder Verband hat Entscheidungs-, Informations- und Lernprozesse sowie die entsprechenden Organisationsstrukturen.

Sport wird häufig nicht so stark mit Technologie in Verbindung gebracht wie bspw. der Maschinenbau, wo modernste Technologien in der Sache selbst liegen. Der Fußball beispielsweise ist eine sehr emotional getriebene Sportart, da denkt man nicht automatisch an Digitalisierung und muss vielleicht an der ein oder anderen Stelle noch Überzeugungsarbeit leisten, damit die Digitalisierung auch im Fußball oder im Sport allgemein eine bedeutendere Rolle einnimmt. Der DFB selbst hat natürlich auch noch die Herausforderung, sowohl die Digitalisierung des Spitzensports also auch des breiten Amateursports unter eine einheitliche Strategie zu bringen. Nimmt man jetzt noch die Abstimmung mit den Regional- und Landesverbänden dazu, ist das ein wirklich spannendes Thema.

RED: Auch wenn die Digitalisierung im Sport vielleicht noch keinen ähnlich hohen Stellenwert eingenommen hat, wie in der Wirtschaft, so ist die Digitale Transformation dennoch ein brandaktuelles Thema, das im Hinblick auf Organisationsstrukturen, Arbeitsprozesse und Angebotsformate auch im Sport vielseitig diskutiert wird. Was bedeutet für Sie Digitale Transformation bzw. Digitalisierung und wo sehen Sie mögliche Herausforderungen, die auf den organisierten Sport zukommen?

Biendara: Aus meiner Sicht legt der Begriff Digitale Transformation eine besondere Betonung auf den Veränderungsprozess, während Digitalisierung einfach nur eine relativ neutrale Aussage für Modernisierung im Hinblick auf Technologien ist. Zu den begrifflichen Abgrenzungen gibt es in der Literatur allerdings unzählig viele Definitionen und Meinungen.

Blicken wir auf die Digitalisierung, so teilt sich diese in zwei große Bereiche. Der erste Bereich ist sehr konkret. Hier findet man  Themen, die sich im Wesentlichen mit Prozessoptimierung beschäftigen, mit digitalen (kostenlosen) Services oder aber auch mit digitalen Geschäftsfeldern und –angeboten. Ganz konkret am Beispiel Fußball ist das im Bereich der Prozessoptimierung das „DFB.net“, wo Prozesse in der Vereins- und Verbandsstruktur durch den Einsatz von Softwareprodukten erheblich erleichtert und effizienter gestaltet werden. Im Bereich Services ist das beispielsweise „Fußball.de“, ein Serviceangebot für den Amateurfußballer, wo Spielpläne und Ergebnisse dargestellt werden können. Digitale Geschäftsfelder können beispielsweise Online-Ticketing, Sitzplatz-Upgrades oder eine digitale Stadionnavigation sein. [MEHR]

    /// NEUES AUS VERLAGEN

Neckel, Hartmut: Toolbox Ideenmanagement - Wie Unternehmen die Kreativität ihrer Mitarbeiter systematisch fördern und nutzen können

© Akademikerverlag

173 Seiten, ISBN 978-3-7910-4080-6, Schäffer-Poeschel Verlag, 1. Auflage 2018, 39,95 €

Die Erfahrung und das Know-how ihrer Mitarbeiter sind für alle Unternehmen unverzichtbar. Es lohnt sich also, Ideen und Verbesserungsvorschläge aufzugreifen und zu nutzen.

Wie lassen sich Verbesserungspotenziale identifizieren, bewerten und in die Praxis umsetzen?

Welches sind die Erfolgsfaktoren für ein wirksames Ideenmanagement?
Wie wird es organisiert und gesteuert?

Wie lassen sich Mitarbeiter motivieren, aktiv Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen und mitzugestalten?

Der Leitfaden beschreibt ein einfaches Vierphasen-Modell für den Weg von der Entstehung einer Idee bis zum abschließenden Feedback. Für jede Phase werden eine Vielzahl von Praxistipps, Beispielen und Werkzeugen zur Verfügung gestellt.

[Link zum Verlag

Madauss, Bernd-J.: Projektmanagement - Theorie und Praxis aus einer Hand

© Springer Verlag

914 Seiten, als Printversion: ISBN-10: 3662544318, ISBN-13: 978-3662544310, als eBook: ISBN 978-3-662-54432-7, Verlag Springer Vieweg, 7. Auflage 2018, 89,99 €

In der siebten Neuauflage dieses Fachbuchs werden alle wesentlichen Aspekte des Projektmanagements in Theorie und Praxis umfassend behandelt. Für Behörden und Unternehmen die mit der Abwicklung nationaler und internationaler Projektaufgaben befasst sind, ist der Einsatz eines professionellen Projektmanagements eine zwingende Voraussetzung um den globalen Wettbewerb erfolgreich zu bestehen. In diesem Buch werden die Teilprozesse des Projektmanagements beschrieben und durch Praxisbeispiele ergänzt. Kernthemen sind: die Bedeutung des Projektmanagements für Industrie und Behörden, Projektpannen und ihre Behebung, Zieldefinition und Lebenszyklus, Organisationskonzepte, Systemführung und Qualitätsmanagement im Projekt, Strukturierungsmethoden, Planung und Überwachung, Kostenermittlung, Konfigurationsüberwachung, Änderungsmanagement, Informationsmanagement, Projektpersonal, Risikomanagement, Softwareeinsatz und internationale Projektarbeit im globalen Umfeld. Modellhaft wird ein Fortbildungskurs für das Projektmanagement skizziert.

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Büchler, Jan-Philipp: Strategie - Entwickeln, umsetzen und optimieren

© Springer Verlag

256 Seiten, ISBN 978-3-8689-4206-4, Pearson Verlag, 2018, 29,95 €

Es gibt zahlreiche Bücher zum strategischen Management. Der besondere Anspruch des Lehrbuches Strategie – entwickeln, umsetzen und optimieren ist es, die Problemlösungs- und Handlungskompetenz von Studenten bei der Auswahl und dem Einsatz der vorgestellten Methoden, Modelle und Instrumente im Bereich des strategischen Managements zu verbessern. Aus diesem Grund orientiert sich das Lehrbuch konsequent an der Unternehmenspraxis und gibt Handlungsempfehlungen entlang des strategischen Managementprozesses.

Dabei werden unterschiedliche Branchen in die Betrachtung einbezogen, um den Nutzen und die Grenzen bei der Anwendung der Methoden zu erkennen und diese im jeweiligen Unternehmenskontext anzupassen.

Es wird ein umfangreiches Methodenset vorgestellt, dessen Instrumente kontextabhängig  zusammengestellt und eingesetzt werden müssen. Die theoretischen Grundlagen sind auf ein erforderliches Minimum konzentriert und durch Fallbeispiele, Fallstudien und Simulationen ergänzt, die ebenfalls zur Entwicklung von Urteilsvermögen und von Handlungskompetenz dienen.

Es wird mit MyLab Deutsche Version für Strategie eine zum Buch gehörige Lernplattform verfügbar sein. Eine strukturierte Übersicht zu den darin behandelten Fallstudien und ihren thematischen Bezügen zum Lehrbuch befindet sich auf www.pearsonstudium.de/strategie. Alle, die sich auf dieser Seite registrieren, werden informiert sobald die Lernplattform verfügbar ist und erhalten exklusiv einen kostenlosen zweiwöchigen Probezugang, um sich selbst von den Möglichkeiten von MyLab Deutsche Version für Strategie zu überzeugen.

[Link zum Verlag]

Impressum
Führungs-Akademie des DOSB
Stadthaus, Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln

Redaktion: Rebekka Malchow

Vorstandsvorsitzender: Walter Schneeloch
Direktor: Florian Scheibe
Vereinsregister: Berlin Charlottenburg
Registernummer: 95 VR 6642 NZ
Steuernummer: 045 250 07559