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Newsletter Nr. 74 /// AUGUST - SEPTEMBER /// 

F�hrungs-Akademie

    /// INHALT

AKTUELLES

WEITERBILDUNG

BERATUNG

INTERVIEW

AUS DEN VERLAGEN

Sehr geehrte Damen und Herren,

    /// AKTUELLES

Rückblick auf 2017 – Führungs-Akademie präsentiert Tätigkeitsbericht

© Führungs-Akademie

Das Thema „Zukunftsgestaltung“ hat die Aktivitäten und Angebote der Führungs-Akademie im letzten Jahr maßgeblich beeinflusst. Von der Verbandsaufstellung, über Kommunikationsstrategien bis hin zu zeitgemäßen Führungskompetenzen bedienten wir in Beratungsprozessen und Weiterbildungsveranstaltungen eine große Bandbreite an aufgekommenen Themen.

Die Führungs-Akademie nahm Trends, Perspektiven und Szenarien für die Sportverbandswelt in den Blick und richtete das Weiterbildungsprogramm anhand der Bedürfnisse ihrer Mitgliedsorganisationen aus.  Außerhalb dieses Angebots stieg die Nachfrage im Inhouse-Bereich nach maßgeschneiderten Angeboten zur Verbandsentwicklung. 

Eine weitere Veränderung innerhalb der Geschäftsfelder brachte die vollwertige Einführung des Mitgliederservices, der die bisherigen drei Geschäftsfelder Beratung, Weiterbildung sowie Forum & Wissenschaft nun ergänzt.

Einen Einblick in die Aktivitäten der Führungs-Akademie im vergangenen Jahr liefert der aktuelle Tätigkeitsbericht.

Neu im Team: Meike Schröer

© Meike Schröer

Seit dem 15. August 2018 ist Meike Schröer Teil des FA-Teams. Sie ist neue wissenschaftliche Referentin an der Führungs-Akademie, nachdem sie zuvor 5 Jahre an der Deutschen Sporthochschule (DSHS) in verschiedenen Forschungsprojekten tätig war.

Das neue Arbeitsgebiet von Meike Schröer wird zukünftig vor allem in den Bereichen Beratung, Coaching und Organisationsentwicklung liegen. Zudem bringt sie eine langjährige Expertise in den Feldern Gender- und Diversitymanagement sowie Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt mit.

 „Ich freue mich sehr nach den Jahren als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Sporthochschule nun weiterhin im Arbeitsfeld des organisierten Sports tätig sein zu können und in den Feldern Beratung und Organisationsentwicklung mitzuwirken.“

Meike Schröer absolvierte ihre sportwissenschaftliche Ausbildung an der DSHS in Köln und war langjährig u.a. als Selbstständige im Bereich Coaching und Training unterwegs. Themen der persönlichen, aber auch der organisationalen Weiterentwicklung sind ihr Steckenpferd: „…wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das was er schon war“, wie Henry Ford schon sagte. 

In ihrer Freizeit trifft man die neue Mitarbeiterin beim „Kachelzählen“ im Schwimmbad oder beim Walken im Wald, wo Sie sportlich Ruhe und Ausgleich findet.

 

    /// SEMINARE

RÜCKBLICK: Abschluss des Leadership-Programmes für Frauen im FLVW e.V.

© Führungs-Akademie

Im Oktober vergangenen Jahres fand die Auftaktveranstaltung des Leadership-Programmes für Frauen im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e.V. statt. Mithilfe des Entwicklungsprogrammes wollen die Landesverbände des DFB ehrenamtlich tätige Frauen im Fußball für die Übernahme zukünftiger Führungsaufgaben in ihren Gremien vorbereiten, motivieren und qualifizieren. In drei Trainingsmodulen wurde die Gruppe aus 13 Teilnehmerinnen auf ihre Nachwuchs-Führungsrolle vorbereitet. Die Themen Führung im Ehrenamt und Selbstmanagement wurden zu Beginn beleuchtet. Ebenso wurden die Teilnehmerinnen in der Gesprächsführung geschult und im letzten Modul blickte die Gruppe auf Veränderungsmanagement in Teams und Organisationen sowie deren erfolgreiche Umsetzung.

Das Leadership-Programm erfuhr vom FLVW vollste Unterstützung und Förderung, indem den Teilnehmerinnen Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb des Verbandes aufgezeigt wurden, die auch nach Beendigung des Programmes bestehen bleiben. Ebenso war der Team-Zusammenhalt eine tolle Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss des Programmes. Auch im nächsten Jahr ist ein Gruppentreffen geplant, um das neu erstellte Netzwerk weiterhin zu nutzen und von den Erfahrungen aller zu lernen.

Insgesamt begleitet die Führungs-Akademie in diesem Jahr die  DFB-Leadership-Programme von neun Landesfachverbänden. Ende Juni schloss bereits das Programm der Baden-Württembergischen Landesverbände erfolgreich ab.

 

RÜCKBLICK: FVM-Leadership-Programm - Frauen im Fußball stärken!

© Fußball-Verband Mittelrhein

Das erste FVM-Leadership-Programm für Frauen im Fußball ist beendet: Und das mit Erfolg! Nach neun Monaten und dem Besuch der Module „Führung und Selbstmanagement“, „Kommunikation“ und „Veränderungsmanagement“ durften zwölf Teilnehmerinnen ihre  Abschlusszertifikate, aus den Händen des Präsidenten Alfred Vianden, dem Vizepräsidenten Hans-Christian Olpen, Sabine Nellen (Vorsitzende des Mädchenspielausschusses) und Dirk Brennecke (Geschäftsführer), in Empfang nehmen. 

Besonders die Zusammensetzung der Gruppe hatte einen entscheidenden Anteil am Erfolg des Entwicklungsprogramms, wie Dirk Brennecke erläuterte: „Wir haben ganz bewusst Teilnehmerinnen aus dem Haupt- und Ehrenamt gemischt, um unterschiedliche Perspektiven einzubringen.“ Diesen Mehrwert unterstrichen auch die hauptamtlichen Teilnehmerinnen Catrin Müller und Tanja Weirich: „Das Leadership-Programm hat uns persönlich sehr bereichert. Insbesondere im Modul mit dem 60-sekündigen Kurzvortrag haben wir das ehrliche und offene Feedback unserer Mitstreiterinnen sehr geschätzt. Für die Zukunft nehmen wir dieses in jedem Fall gewinnbringend für uns mit. Während der gesamten Zeit haben wir von dem konstruktiven Austausch untereinander sehr profitiert.“ Ähnlich beurteilte auch Emilie Knopp (Verbandsausschuss für Frauenfußball) das Programm: „Ich konnte sowohl für mein Ehrenamt als auch für meinen Job einiges lernen und habe praxisnahe Werkzeuge an die Hand bekommen. Der Workshop hat mich Dank der ausgewählten Inhalte und der Diskussionen persönlich reifen lassen.“ 

[MEHR]

AUSBLICK: Mitarbeitergespräche führen - Gezielte Vorbereitung von strukturierten Mitarbeitergesprächen

© Jeanette Dietl - Fotolia.com

Das jährliche Führen von Mitarbeitergesprächen gehört zu den Führungsaufgaben in Ihrer Organisation. Entscheidend für die Wirkung dieses Instruments ist dabei nicht die Gestaltung des Gesprächsbogens, sondern seine Zielsetzung und Anwendung: Was möchten Sie als Führungskraft oder Organisation mit dem Mitarbeitergespräch erreichen? Wie bereiten Sie sich optimal auf das Gespräch vor? Wie begegnen Sie als Führungskraft Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wie geben Sie kritische Rückmeldungen und wie klar sind Ihre Vereinbarungen? Und welche innovativen und agilen Alternativen gibt es? Was ist bei Gesprächen besonders in Veränderungssituationen zu beachten?

Richtig eingesetzt, fördern Mitarbeitergespräche die individuelle Leistungsmotivation und die konstruktive Zusammenarbeit im Team. In der Gesamtorganisation eingesetzt, erzielen sie eine Stärkung der Führung.

Das Seminar findet am 10.09.2018 beim Deutschen Olympischen Sportbund in Frankfurt am Main statt. Eine Anmeldung ist noch möglich.

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AUSBLICK: Sponsoring 3.0 - Marken entwickeln, Pakete verkaufen und Partner ins Rampenlicht setzen

© NicoElNino - Fotolia.com

Aktuelle Studien belegen, dass Sportsponsoring sich als stabile Größe im Etat vieler Unternehmen etabliert hat. Der Markt ist jedoch hart umkämpft und längst wird eine Sponsoringspartnerschaft nach dem Prinzip „Leistung und Gegenleistung“ bewertet. Viele Sportvereine werden dabei sowohl von den Sponsoren als auch von der Öffentlichkeit als austauschbar empfunden, weil es ihnen nicht gelingt, sich gegenüber Mitkonkurrenten als einzigartig zu profilieren und einen klaren Nutzen bzw. Mehrwert für den Partner zu kommunizieren.

Eine starke Vereinsmarke unterstützt Sie dabei, sich von Mitbewerbern abzuheben, mit einem attraktiven Leistungsversprechen an die Partner heranzutreten und unabhängig von sportlichen Erfolgen dauerhaft zu überzeugen. Im Seminar am 27./28.09.2019 erhalten Sie einen kompakten Einblick in das Zusammenspiel von Marke und Sponsoring. Sie erarbeiten Ansatzpunkte, wie Sie Ihren Verein zu einer starken Marke entwickeln und wie es Ihnen darauf aufbauend gelingt, Sponsoringpartner mit attraktiven Paketen zu aktivieren und sie gekonnt ins Rampenlicht zu setzen. Das Seminar findet beim Deutschen Olympischen Sportbund in Frankfurt am Main statt.

Weitere Informationen

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AUSBLICK:Trends erkennen - Trends nutzen - Trends beeinflussen

© Aniruth - Fotolia.com

Sportorganisationen befinden sich im Wettbewerb um aktive Sportler, um neue Mitglieder oder auch um mediale Aufmerksamkeit. In diesem Zusammenhang wird häufig der Anspruch formuliert „am Puls der Zeit zu bleiben“ und den Mitbewerbern als moderne Sportorganisation einen Schritt voraus zu sein. Das Seminar beschäftigt sich kritisch mit der Frage, ob und wie sich Trends im Sport frühzeitig erkennen lassen, wie man auf bestehende Trends „aufspringt“ und wie man selbst zum Trendsetter werden kann.

Hierzu werden wir im Seminar auch über den Sport hinaus blicken und sehen, wie andere gesellschaftliche Bereiche mit dieser Herausforderung umgehen. Anhand konkreter Beispiele wird analysiert, wie sich ausgewählte Trends im Sport in der jüngeren Vergangenheit entwickelt haben und wie diese im Sport für eine nachhaltige Vereins- und Verbandsentwicklung nutzbar sind. Die Teilnehmenden entwickeln ein praktisches Raster, das die Suche nach neuen Trends im Sport unterstützt und erarbeiten Strategien für die Übertragung auf die eigene Organisation.

Das Seminar findet am 09./10.10.2018 in Führungs-Akademie des DOSB in Köln statt.

ÜBERSICHT - Kommende Seminare

10.09.

Mitarbeitergespräche führen

12.09.-13.09.

Offensive Wege zu neuen Mitgliedern

27.09.-28.09.

Sponsoring 3.0

28.09.

Vereinsrecht spezial 2018

09.10.-10.10.

Trends erkennen - Trends nutzen - Trends beeinflussen

23.10.-24.10.

Methodenvielfalt in Sitzungen und Workshops

    /// BERATUNG

DFB-Projekt „Entwicklung eines Zukunftskonzeptes für das Schiedsrichterwesen“

© Deutscher Fußball-Bund

Der Deutsche Fußball-Bund hat sich aufgemacht, seine Strukturen im Bereich des Elite-Schiedsrichterwesens (Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga) weiterzuentwickeln und weiter zu professionalisieren. Dazu wurde ein partizipativ angelegter Prozess entworfen, der von der Führungs-Akademie des DOSB und der Unternehmensberatung Rosenbaum Nagy begleitet wurde. Im Rahmen einer Ausgangsanalyse wurden die aktuelle Struktur, die strategische Ausrichtung und die Kernprozesse im Elite-Schiedsrichterbereich in den Blick genommen. Im Rahmen der Konzeptphase wurden, auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse, die strategische Ausrichtung des Bereiches geschärft und verschiedene Strukturvarianten erarbeitet. In der nun kommenden Projektphase begleitet die Führungs-Akademie den DFB und die DFL darin, die „neue“ Schiedsrichterorganisation stufenweise umzusetzen.

    /// INTERVIEW

Die neue EU-DSGVO: Ein Interview mit Patrick R. Nessler, Rechtsanwalt in der RKPN.de-Rechtsanwaltskanzlei und neuer Dozent der Führungs-Akademie

© Patrick R. Nessler

RED: Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) ist am 25.05.2018 in Kraft getreten und hat bereits im Vorfeld viele Fragen in der Vereins- und Verbandswelt aufgeworfen. Herr Nessler, Sie sind seit diesem Jahr für die Führungs-Akademie als Dozent im Themenfeld Datenschutz tätig und führen Ausbildungsseminare zur/zum Datenschutzbeauftragten im Verein/Verband durch. Wo sehen Sie die größte Schwierigkeit bezüglich der Umsetzung der neuen EU-DSGVO in Verbänden und Vereinen?

P. Nessler: Das Hauptproblem der Umsetzung der DSGVO in Vereinen und Verbänden ist derzeit die allgemeine Verunsicherung der Vorstände. Das liegt zum einen an den vielzähligen Publikationen der unterschiedlichsten Stellen zum Thema Datenschutz, die aufgrund unterschiedlicher Antworten auf die gleichen Fragestellungen für Irritation sorgen. Wie bei Gesetzen üblich handelt es sich auch bei der DSGVO um eine generalisierte Formulierung, die für alle gilt, ausgenommen für Privatpersonen für private oder familiäre Zwecke. Daher kann der Wortlaut der Verordnung nicht auf die Vereine und Verbände ausgerichtet sein. Die Schwierigkeit besteht somit in der Übertragung der Regelungen der DSGVO auf den jeweiligen Verantwortlichen, in diesem Fall den Verein und Verband. 

Zum anderen stellt die praktische Umsetzung in den Vereinen selbst eine hohe Hürde dar. Voraussetzung für die Umsetzung ist das Wissen über den Ablauf interner Prozesse bei der Datenverarbeitung, beispielsweise bei der Aufnahme eines neuen Mitgliedes. Vor allem in kleineren Vereinen gibt es meist keine Verantwortliche/keinen Verantwortlichen für das Thema Datenschutz, sodass eine Prüfung und Veränderung der internen Prozesse als sehr arbeitsaufwendig aufgefasst wird. Denn jemand aus dem Vorstand soll es zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben tun. Gleichzeitig ist auch fehlendes Know-how eine Ursache für die als schwierig empfundene Umsetzung der DSGVO. 

Trotz der zuvor erwähnten Problematik erhalte ich jedoch nach den Datenschutzseminaren immer wieder positive Rückmeldungen von Teilnehmenden, die durch das in der Veranstaltung vermittelte Fachwissen ihre Verunsicherung ablegen konnten und das Thema Datenschutz im Verein und Verband angehen.

RED: Viele Organisationen sind verunsichert wenn es um die Rolle der/des Datenschutzbeauftragten geht. Welche Voraussetzungen müssen für die Benennung einer/eines Datenschutzbeauftragten in einem Verein oder Verband gegeben sein und welche konkreten Aufgaben sind mit dieser Funktion verbunden?

P. Nessler: Die EU-Datenschutzgrundverordnung enthält dahin gehend zwar Vorgaben. Diese sind allerdings für einen normalen Verein bei der Frage der Notwendigkeit der Bestellung eines Datenschutzbeauftragten in der Regel nicht zutreffend. In einer Öffnungsklausel der DSGVO ist aber festgelegt, dass der nationale Gesetzgeber eine strengere Regelung vornehmen kann und dies hat der deutsche Gesetzgeber mit § 38 BDSG (neu) auch getan: Jede/-r Verantwortliche, damit auch jeder Verein/Verband, muss eine/-n Datenschutzbeauftragte/-n bestellen, wenn in der Regel mind. zehn Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Daraus ergibt sich die Frage, wann Personen „ständig“ mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Als Beispiel kann die Rolle eines Übungsleiters im Verein diskutiert werden: Inwiefern ist dieser ständig mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt, wenn er z. B. Teilnehmerlisten seines Kurses als Excel-Tabelle erhält oder bearbeitet. Aktuell gibt es für diese Regelung noch keine Rechtsprechung, die zur Orientierung genutzt werden könnte. Die für die Überwachung der Einhaltung der DSGVO zuständigen Datenschutzbehörden der Länder sind sich über die genaue Auslegung dieses Begriffs uneinig.  

Sollte sich ein Verein bezüglich der zuvor beschriebenen Personenanzahl an der Grenze befinden und unsicher sein, ob er einen Datenschutzbeauftragten bestellen muss oder nicht, empfehle ich die Benennung einer/eines Datenschutzbeauftragten. Einen solchen für einen Verein oder Verband zu finden ist auch weitaus weniger schwierig, als des Öfteren kommuniziert wird. Das Gesetz besagt ausdrücklich, dass die/der Datenschutzbeauftragte lediglich die Fach- und Sachkenntnisse haben muss, die für den konkreten Verantwortlichen, hier der eigene Verein/Verband, erforderlich sind. Es muss sichergestellt sein, dass die/der Datenschutzbeauftragte im eigenen Verein/Verband über den Ablauf der internen Datenverarbeitungsprozesse informiert ist, die vereinsbetreffenden Datenschutzgesetze kennt und die Einhaltung dieser Gesetze prüfen kann. Für diesen Zweck ist das Angebot der Führungs-Akademie in Form eines zweitägigen Ausbildungsseminars zum/zur Datenschutzbeauftragten im Sportverein/-verband grundsätzlich genau passend und ausreichend.

    /// NEUES AUS VERLAGEN

Wagner, Jürgen: Verein und Verband

© Richard Boorberg Verlag

724 Seiten, ISBN 978-3-415-06224-5, Richard Boorberg Verlag, Stuttgart, 2017, 98,00 €

Wie kein anderes berücksichtigt das Werk die Gestaltungsanforderungen der Vereinspraxis, wobei ein Schwerpunkt auf zivilrechtlichen Fragestellungen und Problemen liegt. Die steuerlichen Konsequenzen sind präzise und praxisnah aufbereitet. 

Zahlreiche praktische Beispiele und Lösungen, Tipps und Empfehlungen machen die Thematik transparent. Trotzdem erfüllt das Werk wissenschaftliche Anforderungen. Die Themen sind knapp und auch für Nichtjuristen nachvollziehbar aufbereitet.

Die Themen umfassen z.B. die Gebiete

• Vereinsschiedsgerichte

• Sportverbände

• Vereinskonzernrecht

• Corporate Compliance

• Organisationsrecht

Zentral ist immer wieder die Frage, ob sich die Vereinspraxis der Rechtslage oder diese sich der gelebten Praxis anzupassen hat. Viele Theorien haben mit der gelebten Praxis nichts zu tun. Diesem Zwiespalt unterliegt die Diskussion zwischen Wissenschaft und Rechtsprechung. Das Werk vollzieht diese Diskussion nach und bereitet sie problem- und vor allem lösungsorientiert auf.

In die praxisorientierte Darstellung des Vereinsrechts und seiner aktuellen steuerrechtlichen Bezüge wurden die neueste Literatur und Rechtsprechung eingearbeitet.

[Link zum Verlag]

Riedmüller, Florian: Professionelles Marketing für Sportvereine – Potenziale der Rechtevermarktung optimal nutzen

© Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG

255 Seiten, ISBN 978-3-503-17774-5, Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG, Berlin, 2., neu bearbeitete Auflage 2018, 29,95 €

Professioneller Sport erfordert professionelles Marketing von den verantwortlichen Managern in Sportvereinen. Wenn die Ausgaben für den Spielbetrieb zunehmen, müssen bestehende Einnahmequellen gesteigert und neue erschlossen werden.

Wie sportlicher Erfolg von Sportteams wirksam und nachhaltig vermarktet werden kann, erfahren Sie in diesem Buch. Florian Riedmüller beschreibt prägnant und praxisnah die

• Entwicklung von Sportvereinen zu starken Marken,

• Inszenierung von Sportevents und die Bindung der Zuschauer und Fans,

• mediale Vermarktung in Verbindung mit der Optimierung von Sponsoring- und  Merchandisingpotenzialen.

Jedes Kapitel beinhaltet fundierte Fallstudien zu erfolgreichen Vereinen aus den Fußball-, Basketball-, und Handballligen. Für die 2. Auflage wurden alle Inhalte und Fallstudien aktualisiert sowie um aktuelle Themen, wie z.B. die Sponsoringaktivierung, erweitert.

[Link zum Verlag]

Meier, Heiko / Seitz, Simone / Adolph-Börs, Cindy: Der inklusive Sportverein

© Meyer & Meyer Verlag

256 Seiten, ISBN 978-3-8403-7561-3, Meyer & Meyer Verlag, Aachen, 2017, 29,95 €

Das Buch bietet erstmals empirisch fundierte Erkenntnisse zu inklusiven Entwicklungsprozessen von Sportvereinen sowie konkrete Handlungsempfehlungen für Vereine und Expertinnen und Experten.

Das Werk basiert auf einer Untersuchung zur Konzeption und fachlichen Fundierung inklusiver Qualität in Sportvereinen, die von einem Forschungsteam mit Expertinnen und Experten der Inklusionsforschung und der sportsoziologischen Forschung durchgeführt wurde.

[Link zum Verlag]

Impressum
Führungs-Akademie des DOSB
Stadthaus, Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln

Redaktion: Rebekka Malchow

Vorstandsvorsitzender: Walter Schneeloch
Direktor: Florian Scheibe
Vereinsregister: Berlin Charlottenburg
Registernummer: 95 VR 6642 NZ
Steuernummer: 045 250 07559