Peer-Gewalt unter Jugendlichen im Sport
Handlungssicherheit im Umgang mit Übergriffen
Thema
Kindeswohl im Sport bedeutet Kinder und Jugendliche in ihrem sportlichen Alltag zu schützen, zu fördern und zu beteiligen. Häufig wird in diesem Kontext über Gewalt und Missbrauch gesprochen, der von Erwachsenen, Eltern oder Trainer*innen ausgeht. Doch was ist, wenn die Gewalt zwischen Jugendlichen stattfindet? Studien zeigen, dass auch gleichaltrige Sportler*innen Verursachende von Gewalt sein können.
Eine Auseinandersetzung mit dem Thema Peer-Gewalt stärkt Fachkräfte und Ansprechpersonen im Sport darin, solche Dynamiken frühzeitig zu erkennen, angemessen zu reagieren und präventive Maßnahmen umzusetzen. Es trägt dazu bei, sichere Strukturen zu schaffen, Verantwortung bewusst wahrzunehmen und den Sport als geschützten Raum für alle Beteiligten zu gestalten.
Der Workshop gibt einen Einblick in die Rolle von Peergruppen im Jugendalter, um zu verdeutlichen, welche Dynamiken bei Übergriffen unter Jugendlichen wirken können. Gemeinsam sollen Handlungsoptionen im Umgang mit Übergriffen und Ideen zur Prävention besprochen und diskutiert werden. Ziel ist es, die Teilnehmenden für präventives Handeln und sichere Begleitung bei Übergriffen und Gewalt unter Jugendlichen zu stärken.
Inhalt
- Bedeutung von Peers für Jugendliche
- Gewaltformen unter Jugendlichen
- Bearbeitung von Fällen
- Tipps zur Intervention
- Überlegungen zu präventiven Maßnahmen
Nutzen
- Sie lernen, dass Gewalt unter Jugendlichen auch im Sport stattfindet und vertiefen ihr Wissen über interpersonale Gewalt.
- Sie erkennen, wie Gruppendynamiken unter Jugendlichen wirken und welche Auswirkungen sie haben.
- Sie lernen wichtige Punkte für die Intervention kennen, um Übergriffen gut zu begegnen.
- Sie erarbeiten Ideen, wie Sie präventiv Peer-Gewalt begegnen können.
Zielgruppe
Ansprechpersonen zum Themenfeld „interpersonale Gewalt“ in Vereinen und Verbänden